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DFB-Hammer vor WM-QualiBundestrainer Wück streicht Debüt-Heldin aus dem Kader

Bundestrainer Christian Wück

Copyright: Robert Michael/dpa

Nächstes Aufgebot für die WM-Qualifikation: Bundestrainer Christian Wück. (Archivbild)

Zwei bekannte Gesichter sind wieder da, aber eine gefeierte Debütantin muss zuschauen.

Vor den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen gegen Österreich gibt es im Kader der deutschen Fußballerinnen Bewegung. Es gibt zwei Comebacks, aber auch einen überraschenden Verzicht. Bundestrainer Christian Wück hat, wie die „dpa“ meldet, sein 23-köpfiges Aufgebot um Kapitänin Giulia Gwinn (FC Bayern) für die Duelle am 14. April (18.15 Uhr/ZDF) in Nürnberg und am 18. April (18.00 Uhr/ARD-Livestream) in Ried bekannt gegeben.

Besonders das Spiel in Nürnberg elektrisiert den Coach. „Wir freuen uns sehr auf Nürnberg und auf die fantastische Atmosphäre, die uns dort erwartet. Unser Ziel ist es, ein begeisterndes Spiel zu zeigen“, so der aus Unterfranken stammende Wück. „Mit der Unterstützung unserer Fans im Rücken sind wir fest davon überzeugt, den nächsten wichtigen Schritt auf unserem Weg zur WM 2027 gehen zu können.“

Zwei Offensiv-Kräfte wieder im DFB-Aufgebot

Grund zur Freude gibt es durch zwei Comebacks: Die Wolfsburgerin Cora Zicai ist nach einem krankheitsbedingten Trainingsdefizit wieder dabei. Auch ihre Offensiv-Kollegin Selina Cerci, die für die TSG Hoffenheim aufläuft, steht nach überstandener Verletzung wieder im Kader.

Überraschung: Debüt-Heldin nur auf Abruf dabei

Für eine echte Überraschung sorgt aber eine andere Personalie: Larissa Mühlhaus (23) von Werder Bremen wurde nur auf Abruf nominiert. Die Stürmerin hatte beim 5:0 gegen Slowenien mit einem Tor ein Traum-Debüt gefeiert. Für viele Fans ein „Wie bitte?!“-Moment.

Bundestrainer Wück erklärte die Entscheidung so: „Bei Larissa haben wir uns – wie auch schon bei anderen Spielerinnen – dafür entschieden, sie in der U 23-Nationalmannschaft weiter Spielpraxis sammeln zu lassen.“

DFB-Frauen auf direktem Weg zur WM 2027?

Die Ausgangslage für die DFB-Frauen ist exzellent. Nach dem Auftaktsieg gegen Slowenien und dem 4:0-Erfolg in Norwegen führt die Mannschaft die Qualifikationsgruppe für die WM 2027 in Brasilien an. Nur der Gruppensieger löst das direkte Ticket für das Turnier. Die kommenden Gegnerinnen aus Österreich sind nach zwei Niederlagen noch ohne Punkt und Tabellenletzter.

Verletzungsbedingt fehlen weiterhin Giovanna Hoffmann (RB Leipzig) und Lena Oberdorf (FC Bayern) sowie die Münchnerinnen Klara Bühl und Alara Sehitler. Für Bibiane Schulze Solano (Athletic Bilbao) und Sophia Kleinherne (Wolfsburg) kommt eine Nominierung nach längeren Pausen laut DFB zu früh. Auch die erfahrene Kathrin Hendrich (Chicago Red Stars) steht nur auf Abruf bereit (red).

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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