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Wegen Teil-LockdownBittere Corona-Folgen für Niederlande vor Endspiel in WM-Quali

Die Niederlande haben ihren ersten Matchball in der WM-Qualifikation nicht genutzt, jetzt kommt es zum Finale unter erschwerten Bedingungen. Wegen der Corona-Lage steht Oranje ein Geisterspiel bevor.

Rotterdam. Leere Ränge statt Fahnenmeer in Oranje. Die angespannte Corona-Lage macht auch vor der niederländischen Fußball-Nationalmannschaft nicht halt. Das entscheidende Spiel in der WM-Qualifikation gegen Norwegen findet kurzfristig als Geisterspiel statt.

Nach dem Teil-Lockdown angesichts schnell steigender Infektions- und Patientenzahlen hat am Samstagnachmittag (13. November 2021) das vorerst letzte Fußballspiel in den Niederlanden vor Zuschauern stattgefunden. Die Zweitligapartie zwischen dem FC Eindhoven und dem FC Dordrecht (5:1) besuchten 2038 Fans.

Corona-Verschärfung in Niederlanden: Fußballspiele bis Dezember ohne Fans

Aufgrund der neuen Infektionsschutz-Regelungen durften seit Samstag, 18.00 Uhr, keine Zuschauer mehr in Hollands Fußball-Stadien. Daher wurde das Spiel in Eindhoven auch kurzfristig von 16.30 Uhr auf 16.00 Uhr vorverlegt. Von nun an bleiben alle Stadien des Landes zumindest bis zum 5. Dezember leer.

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Das betrifft auch das entscheidende Spiel in der Qualifikation für die WM 2022 zwischen Spitzenreiter Niederlande (20 Punkte) und dem derzeitigen Dritten Norwegen (18 Punkte) im stimmungsvollen Rotterdamer Stadion De Kuip. Dort hätten am Dienstag (16. November, 20.45 Uhr) eigentlich knapp 50.000 Fans ihre „Elftal“ unterstützen sollen.

Mit einem Auswärtssieg in Montenegro am Samstagabend hätte das Team von Bondscoach Louis van Gaal (70) das WM-Ticket bereits vorzeitig buchen können. Doch in den letzten zehn Minuten verspielte Oranje eine 2:0-Führung und damit auch einen Vier-Punkte-Vorsprung auf die Verfolger Türkei und Norwegen.

Niederlande beschließen strenge neue Corona-Regeln

Laut der neuen Corona-Regelungen müssen im gesamten Land seit Samstag auch Gaststätten und Supermärkte um 20.00 Uhr schließen. Die 1,5 Meter-Abstandsregel wird wieder eingeführt, Bürger sollen wieder zu Hause arbeiten und maximal vier Besucher zu Hause empfangen.

Vom Shutdown ausgenommen sind, anders als der Fußball, Kinos und Theater. Besucher müssen nur - wie bisher - nachweisen, dass sie geimpft, getestet oder genesen sind. (dpa/bc)