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XXL-Strafe für BayernKlub muss hohe Geldstrafe zahlen, entgeht aber Fan-Ausschluss

Bayern München - Real Madrid

Copyright: Sven Hoppe/dpa

Bayern München ist von der UEFA mit einer saftigen Geldstrafe belegt worden. (Archivbild)

Bayern atmet auf, muss aber eine hohe Strafe zahlen.

Aufatmen beim FC Bayern! Für das entscheidende Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain darf der Verein auf eine volle Arena zählen. Doch die Freude wird getrübt: Eine heftige Geldstrafe muss der deutsche Rekordmeister berappen. Die Europäische Fußball-Union hat, wie die dpa berichtet, wegen verschiedener Vorkommnisse während des Viertelfinales gegen Real Madrid eine Strafe von beinahe 90.000 Euro verhängt. Einer befürchteten teilweisen Zuschauersperre entgingen die Münchner aber.

Doch was war genau geschehen? In den letzten Minuten des hitzigen Duells mit Real Madrid in der Allianz Arena hatten einige Anhänger der Bayern die Absperrung überwunden und waren bis zum Spielfeldrand gelangt. Nachdem der umjubelte 4:3-Siegtreffer in der Nachspielzeit gefallen war, schoben die Fans in ihrer Euphorie gegen die Fotografen, die hinter der Werbebande arbeiteten. Die Situation wurde brenzlig: Laut offiziellen Polizeiangaben wurden dabei mindestens vier Personen – zwei Frauen und zwei Männer – eingeklemmt und erlitten Verletzungen.

So setzt sich die saftige Strafe zusammen

Die UEFA hat nun die Rechnung präsentiert: Allein 40.000 Euro werden für das Betreten des Innenraums fällig. Zusätzlich muss der Verein 30.000 Euro zahlen, weil Anhänger unangebrachte Botschaften zeigten. Das Blockieren von öffentlichen Wegen kostet weitere 14.000 Euro, und für geworfene Gegenstände werden noch einmal 5.625 Euro berechnet.

Sportdirektor Freund: Emotionen „ein bisschen übergekocht“

Christoph Freud, der Sportdirektor des FC Bayern, äußerte sich nach dem Abpfiff zu den chaotischen Szenen. Er verurteilte die Vorkommnisse, zeigte aber auch Verständnis für die aufgeheizte Atmosphäre. „Es war Chaos und das tut uns auch leid. Aber es war ein außergewöhnlicher Fußballabend mit sehr, sehr vielen Emotionen. Und dann ist es sicher ein bisschen übergekocht“, erklärte Freud.

Dass es bei der Geldstrafe blieb, ist für die Münchner ein echter Glücksfall. Der Grund: Wegen wiederholter Pyro-Vergehen der eigenen Anhänger war der Verein im Dezember 2025 bereits auf Bewährung zu einer Sperrung der kompletten Südkurve verurteilt worden. Für das entscheidende Duell mit Paris am 6. Mai machte die UEFA von dieser drastischen Maßnahme jedoch keinen Gebrauch. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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