Champions League Ronaldo-Wut gegen Lieblingsgegner: Doch Rangnick-Team jubelt trotzdem

Cristiano Ronaldo ärgert sich im Spiel von Manchester United bei Atlético Madrid.

Cristiano Ronaldo verzweifelte am Mittwoch (23. Februar 2022) im Spiel der Champions League von Manchester United bei Atlético Madrid.

Manchester United mit Superstar Cristiano Ronaldo und Trainer Ralf Rangnick hat sich spät eine solide Ausgangslage im Achtelfinale der Champions League gesichert. Bei Atlético Madrid gab es ein 1:1.

Die Leiden des Cristiano Ronaldo (37) haben auch gegen den Lieblingsgegner des fünfmaligen Weltfußballers kein Ende gefunden. Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League ging es mit Manchester United zu Lieblingsgegner Atlético Madrid, doch seine Tor-Krise konnte Ronaldo am Mittwoch (23. Februar 2022) beim 1:1 nicht beenden.

Gegen keinen Gegner hatte Ronaldo in seiner Karriere so oft gespielt, schon 25 Treffer waren ihm gegen Atlético gelungen. Doch beim 36. Auftritt gegen den Stadtrivalen von Ex-Arbeitgeber Real Madrid blieb der Angreifer von Trainer Ralf Rangnick (63), wie zuletzt schon so oft, glücklos. Lange sah es sogar nach einer Niederlage für die Engländer aus, ehe Anthony Elanga in der 80. Minute noch den 1:1-Ausgleich erzielte.

Erst Pfeifkonzert, dann Jubel-Ausbruch bei Atlético Madrid

Nachdem die große Mehrheit der 58.000 Fans die Hymne der Champions League mit einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert übertönt hatte, gingen die Emotionen wenige Minuten später erneut mit dem spanischen Anhang durch: Mit seinem frühen Führungstor per Kopf löste Joao Félix in der siebten Spielminute einen wahren Jubelsturm aus.

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Cristiano Ronaldo gehörte zu den wenigen Personen im Wanda Metropolitano, die nicht zum Feiern aufgelegt waren. Mit erhobenen Armen schimpfte der Portugiese wie ein Rohrspatz, konnte in der ersten Halbzeit aber praktisch nichts gegen den Rückstand ausrichten. Ein nur knapp verzogener Schuss von Bruno Fernandes nach einer Viertelstunde, immerhin auf Vorlage von Landsmann Ronaldo, blieb die einzige Torannäherung der Gäste in den ersten 45 Minuten.

Schon die Anreise nach Spanien hatte sich für die Gäste mühselig gestaltet. Wegen des Russland-Ukraine-Konflikts hatte United kurzfristig den Flug mit einer russischen Airline canceln und sich stattdessen eine britische Charter-Maschine organisieren müssen.

Manchester United bleibt gegen Atlético Madrid harmlos

Weil weder Ronaldo nach zuletzt nur zwei Treffern in zehn Spielen zurück in die Spur fand, noch Rangnick im Laufe der zweiten Hälfte mit taktischen Kniffen überraschen könnte, schaukelten die zuletzt ebenfalls formschwachen Defensiv-Spezialisten von Trainer Diego Simeone (51) ihre knappe Führung dem Schlusspfiff entgegen.

Doch dann bewies Rangnick doch noch ein glückliches Händchen, der erst für die Schlussviertelstunde eingewechselte Elanga traf fünf Minuten nach seiner Hereinnahme zum Ausgleich, der die Uhren nach abgeschaffter Auswärtstorregel für das Rückspiel wieder auf null stellte.

Im Rückspiel am 15. März (21 Uhr/Amazon Prime Video) wollen die Briten mit einem Heimsieg jetzt den Sprung ins Viertelfinale schaffen, um die enttäuschende Saison international noch zu retten. Einen besser aufgelegten Ronaldo in seinem dann 37. Spiel gegen Lieblingsgegner Atlético könnte Ralf Rangnick dabei gut gebrauchen.

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