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Gehalts-Hammer nach PSG-Wechsel Barça schuldet Messi noch über 50 Millionen Euro

Lionel Messi lächelt bei seiner offiziellen Verabschiedung beim FC Barcelona.

Lionel Messi am 8. August bei seiner offiziellen Verabschiedung beim FC Barcelona.

Lionel Messi ist beim FC Barcelona inzwischen Geschichte, dennoch bleibt der Argentinier ein Kostenfaktor. 52 Millionen Euro müssen die Katalanen ihrem Ex-Kapitän angeblich noch nachzahlen.

Barcelona/Paris. Mit dem Wechsel zu Paris Saint-Germain endete am Dienstag (10. August) die Ära Lionel Messi (34) beim FC Barcelona. Doch ganz abgeschlossen ist das Thema bei den Katalanen nicht. Denn Barça steht noch ein teurer Nachschlag bevor.

Wie die Tageszeitung „Sport“ am Freitag (13. August) berichtet, stehen noch Gehaltszahlungen über 52 Millionen Euro aus, die der Klub begleichen muss. Wegen der Corona-Pandemie hatte der FC Barcelona Ende 2020 mit seinen Spielern vereinbart, Teile der Millionen-Gehälter erst verspätet zu zahlen.

FC Barcelona muss Lionel Messi 52 Millionen Euro Gehalt nachzahlen

Besonders die Verschiebung eines Teils von Messis Mega-Gehalt gab dem finanziell stark angeschlagenen Verein wichtige Luft zum Atmen, nachdem die Einnahmen seit Anfang 2020 eingebrochen waren. Im Januar machte die Tageszeitung „El Mundo“ Messis letzten Vertrag öffentlich, durch den er von 2017 bis 2021 pro Jahr 138,8 Millionen Euro brutto einstrich.

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Mit den Spielern hatte die Vereinsführung ausgemacht, die gestundeten Gehälter in den folgenden Vertragsjahren auszuzahlen. Durch Messis überraschenden Abgang besteht diese Möglichkeit aber nicht mehr. Stattdessen verhandeln beide Parteien über das genaue Vorgehen.

Aktuell ist angedacht, die 52 Millionen Euro innerhalb der kommenden knapp anderthalb Jahres bis Ende 2022 zu zahlen, höchstwahrscheinlich in mehreren kleineren Raten.

Barça forderte für Messi-Verbleib Stars zum Gehaltsverzicht auf

Rund um die Verhandlungen um einen Messi-Verbleib in Barcelona waren die Gehälter der Stars immer wieder ein Thema. Der Superstar selbst versicherte bei seiner offiziellen Verabschiedung am Sonntag (8. August), dass er einer Reduzierung seines Gehalts um rund die Hälfte zugestimmt habe.

Zuvor hatte der Klub vier seiner Stars zu einem Gehaltsverzicht aufgefordert, um mehr Freiraum für das Messi-Gehalt zu schaffen.

Gerard Piqué (34), Jordi Alba (32), Sergio Busquets (33) und Sergi Roberto (29) sollten auf etwa 40 Prozent ihres Salärs verzichten und, ähnlich wie beim Corona-Gehaltsverzicht, die Abzüge in späteren Vertragsjahren mit zwei bis drei Jahren Verzögerung erhalten.

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