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Champions LeagueUefa verbietet zwei Duelle noch vor der Auslosung

Am Donnerstag lost die Uefa die Vorrunde der Champions League aus. Zwei Topspiele werden dabei auf keinen Fall gezogen, das steht durch ein Uefa-Verbot bereits vorab fest.

Die nationalen Wettbewerbe sind bereits wieder angerollt, auch für den europäischen Spitzenfußball geht es schon bald weiter. Ein erstes Highlight der neuen Europapokalsaison ist die Auslosung der Champions League am Donnerstag (27. August 2026).

Ab 18 Uhr wird im Grimaldi Forum von Monaco die Vorrunde der Königsklasse ausgelost. Nach der Reformierung geht der Wettbewerb in seine dritte Saison nach dem Schweizer Modell, in dem es keine Gruppen mehr gibt. Das erfordert in manchen Bereichen allerdings ein Eingreifen der Uefa.

Uefa greift bei zwei möglichen Topspielen ein

Die 36 Teams werden zum dritten Mal in einer einzigen Tabelle geführt. Unumstritten ist der Modus weiterhin nicht, Kritiker wenden Unübersichtlichkeit und mangelnde Vergleichbarkeit ein. Jeder Mannschaft werden in einem elektronischen Verfahren acht verschiedene Gegner zugelost.

Aus jedem von vier Neunertöpfen erhält jeder Teilnehmer je zwei Gegner und für Heim- wie Auswärtsspiele. Nationale Duelle sind in der Vorrunde weiterhin nicht möglich, ansonsten halten sich die Regularien eigentlich in Grenzen. Doch bei vier Spitzenvereinen greift vor der Auslosung das Kleingedruckte.

Wie englische Medien am Mittwoch berichteten, werden zwei Paarungen in diesem Jahr durch die Europäische Fußball-Union untersagt. Die Spiele FC Liverpool - Real Madrid und Inter Mailand - FC Arsenal wird es in der Ligaphase keinesfalls geben. Zumindest nicht an der Anfield Road oder in San Siro.

Hintergrund der Einschränkung: Schon in den vergangenen beiden Spielzeiten hatten Liverpool und Inter jeweils vor heimischer Kulisse gegen Real beziehungsweise Arsenal gespielt. Um eine Häufung von Paarungen zu verhindern, ist im Reglement festgehalten, dass dieselbe Partie nicht in drei aufeinanderfolgenden Jahren Teil der Vorrunde sein darf.

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„Die Uefa-Administration kann für die Auslosung andere Bedingungen in Übereinstimmung mit den von der Uefa-Kommission für Klubwettbewerbe festgelegten Grundsätzen festlegen sowie Auslosungsbedingungen anpassen, um ausweglose Situationen zu vermeiden“, heißt es in Artikel 16 zur Auslosung der Königsklasse.

Zwar können Liverpool und Real sowie Inter und Arsenal erneut in direkte Duelle gelost werden, diese würden dann allerdings in Madrid und London stattfinden. So hätte sich zumindest der Faktor Heimrecht verändert. Ein für die Auslosung entscheidendes Detail.

Weil es in den ersten beiden Jahren ansonsten kein weiteres Duell zweimal in Folge gegeben hatte, hält sich die Liste der Einschränkungen, die die Uefa in ihrem Auslosungs-Computer hinterlegen muss, noch in Grenzen. Was die Software dabei am Ende ausspuckt, erfahren Fans am Donnerstag im Laufe des Abends.

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