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Eklat in der CL-QualiTrainer bespuckt Schiri – Verein sucht Nachfolger

Marko Arnautovic diskutiert an der Seitenlinie mit Trainer Dejan Stankovic.

Copyright: IMAGO/Starsport

Dejan Stankovic, hier mit Ex-Bundesliga-Star Marko Arnautovic, hat in der Champions-League-Quali für einigen Riesen-Eklat gesorgt.

Aktualisiert:

Ein Coach dreht völlig durch! Er spuckt, kassiert einen Platzverweis und verkündet direkt in der Umkleidekabine seinen Abgang.

Für Roter Stern Belgrad endete der Traum von der Champions League auf dramatische Weise. Der Traditionsverein aus Serbien unterlag zu Hause blamabel mit 0:2 gegen Hapoel Be’er Scheva aus Israel und verpasste damit wieder die Qualifikation. Das Hinspiel war bereits mit 0:1 verloren gegangen.

Ein schwerer Rückschlag auch für den österreichischen Star Marko Arnautović (37), der zur zweiten Hälfte ins Spiel kam.

Blitz-Rücktritt und Krisen-Gipfel beim Verein

Aber die Hauptfigur dieses Desasters war Coach Dejan Stanković (47), der in der 57. Minute vollkommen die Kontrolle verlor. Wegen eines verweigerten Strafstoßes wütete er derart wild am Spielfeldrand, dass der schwedische Unparteiische Glenn Nyberg ihn mit Rot vom Platz stellen musste. Das berichtet „bild.de“.

Aber das war noch nicht alles. Beim Gang in die Katakomben erlaubte sich Stanković einen unglaublichen Fehltritt und spuckte in die Richtung des Referees. Auf die Pfiffe aus dem eigenen Fanblock reagierte er mit höhnischem Applaus und legte eine Hand ans Ohr, was die Atmosphäre zusätzlich eskalieren ließ.

Das Team von Roter Stern brach ohne seinen Coach am Spielfeldrand völlig zusammen. Es war ausgerechnet der Serbe Igor Zlatanovic, der in der 61. Minute die Gäste nach vorne brachte. Javon East machte dann in der 71. Minute mit dem Treffer zum 0:2 den Deckel drauf.

Nach dem Spielende ging die peinliche Vorstellung weiter. Noch in der Umkleidekabine teilte Stanković dem gesamten Team seinen umgehenden Abschied mit und sagte die folgende Pressekonferenz ab. Eine verrückte Parallele: Schon 2022 hatte er nach einem gescheiterten Versuch in der CL-Quali bei Roter Stern das Handtuch geworfen.

Die Klubleitung war von dem Entschluss des Coaches komplett überrascht und beraumte für Mittwochmittag ein Krisentreffen an. Klub-Chef Zvezdan Terzic bestätigte den Abgang und äußerte sich deutlich zu dem Eklat: „Ein solches Verhalten und eine solche Rote Karte beim Stande von 0:0 darf er sich nicht erlauben.“

Arnautović und Co. müssen nun gegen Viktoria Pilsen um die Teilnahme an der Europa League kämpfen. (red)

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