Champions League Nach viel Kritik: UEFA ändert geplante Reform doch noch ab

Fußball: Champions League, K.o.-Runde, Halbfinale, Hinspiel, Manchester City – Real Madrid im Etihad-Stadion: Die Trophäe der Champions League ist vor Spielbeginn zu sehen.

Ab der Champions-League-Saison 2024/2025 wird es aufgrund einer UEFA-Reform Veränderungen geben. Das Symbolfoto zeigt den Champions-League-Pokal.

In der Streitfrage zur Reform der Champions League ab der Saison 2024/2025 gibt es nun endlich eine Einigung. Künftig wird die UEFA auf ein völlig neues System setzen.

Nun herrscht Klarheit! In der Streitfrage zur Reform der Champions League ab der Saison 2024/2025 gibt es eine Einigung. Und die bringt durchaus brisante Veränderungen für die Königsklasse.

Zwei der vier zusätzlichen Startplätze in der Champions League werden an die beiden zuvor erfolgreichsten Nationalverbände gehen, wie die UEFA am Dienstag (10. Mai 2022) mitteilte.

Zuvor war über die Zugangsvoraussetzung für die vier zusätzlichen Klubs eine Debatte entbrannt. Ab 2024 werden insgesamt 36 Klubs an der modifizierten Königsklasse teilnehmen.

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Champions League: Neue UEFA-Reform – keine Gruppenphase mehr

Im ursprünglichen Modell sollten zwei Plätze an Klubs vergeben werden, die in der Vergangenheit Erfolge im Europapokal gefeiert hatten, sich in ihrer Liga aber nicht für die Champions League qualifiziert haben.

Das hatten unter anderem der Zusammenschluss der europäischen Ligen sowie Fan-Organisationen kritisiert. Die neue Regelung ist eine Art Kompromiss. In der aktuellen Saison profitieren England und die Niederlande, die in der kommenden Spielzeit jeweils einen Königsklassen-Starter mehr stellen.

Die weiteren beiden zusätzlichen Champions-League-Plätze gehen an die fünftbeste Nation, derzeit Frankreich, und an einen weiteren nationalen Meister, der bislang nicht automatisch dabei ist.

UEFA passt Gruppenphase an – neues Ligen-System

„Wir sind überzeugt, dass das gewählte Format die richtige Balance trifft und dass es die Ausgeglichenheit des Wettbewerbs verbessert und stabile Einnahmen generiert, die zwischen Clubs, Ligen und der Fußball-Basis auf dem Kontinent verteilt werden können, während sich gleichzeitig die Popularität der Club-Wettbewerbe steigert“, sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (54).

Anfangs plante die UEFA, die Zahl der Vorrundenspiele pro Verein von sechs auf zehn zu erhöhen. Davon wird man nun aber doch Abstand nehmen. Geplant sind lediglich acht Partien, ehe die K.O-Phase beginnt. Ab 2024 wird zudem in einem Ligen-System in der Vorrunde gespielt, in dem aber nicht jeder gegen jeden antritt. (dpa/red)

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