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Champions League Mehr Spiele, neuer Modus: UEFA plant weitere Reformen der Königsklasse

Der Pokal der Champions League steht im Stadion von Manchester City.

Der Champions-League-Pokal steht vor dem Halbfinale zwischen Manchester City und Real Madrid am 26. April 2022 im Stadion.

In der Champions League könnte der Sieger künftig in einem Mini-Turnier ermittelt werden. Die UEFA diskutiert weitere Reform-Möglichkeiten der Königsklasse.

Die aktuelle Saison der Champions League steuert auf ihre Entscheidung zu. Doch schon jetzt denken die Verantwortlichen an Veränderungen für die Zukunft der Königsklasse.

Zuletzt hatte die Europäischen Fußball-Union (UEFA) eine Reform ab 2024 beschlossen. Dann werden 36 statt bislang 32 Teams an der Vorrunde teilnehmen, zudem wird es insgesamt 100 weitere Spiele geben. Statt 125 sind dann 225 Begegnungen nötig, ehe der Sieger feststeht.

Doch die Macher denken an weitere Reformen. Halbfinals mit Hin- und Rückspielen könnten in der Champions League in drei Jahren der Vergangenheit angehören. Laut der englischen Tageszeitung „The Times“ gibt es Gedankenspiele für eine weitere Modifizierung des wichtigsten europäischen Klub-Wettbewerbs für die bereits beschlossene Reform der Fußball-Königsklasse ab der Saison 2024/25.

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Champions League: Final-Four-Turnier wie im Handball oder Basketball

Demnach könnte der Sieger der Champions League künftig in einem Final-Four-Turnier der besten vier Mannschaften wie im Handball oder Basketball ermittelt werden. Das war bereits am Ende der ersten Corona-Saison der Fall, als sich der FC Bayern 2020 in Portugals Hauptstadt Lissabon durchsetzte. Drei statt fünf Begegnungen waren da nötig, um sich am Ende durchzusetzen.

Angedacht sei die Einführung einer sogenannten „Week of Football“ mit Halbfinals und Endspiel an nur einem Ort. Diese Überlegungen würden von der europäischen Klub-Vereinigung ECA unterstützt, hieß es. Eine Entscheidung sei bislang aber noch nicht gefallen, innerhalb der UEFA gebe es auch kritische Stimmen zu den Plänen.

Champions League: UEFA-Präsident Aleksander Ceferin schwärmt

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (54) hatte sich bereits im Vorjahr für die Einführung eines Finalturniers ausgesprochen. „Das könnte großartig sein. Und effizient, mit Blick auf die Einnahmen, wenn es richtig gemacht wird“, sagte Ceferin 2021. Dies könnte ein „fantastisches Event“ mit einer Woche voll Fußball sein, sagte Ceferin zu den Vorteilen.

Allerdings würden die Klubs damit Heimspiele verlieren und durch die geringere Zahl an Spielen gäbe es weniger TV-Übertragungen. Auf dem UEFA-Kongress am 11. Mai 2022 soll noch einmal detailliert über die Reformen gesprochen werden. (msw/dpa)

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