Abstieg und Europapokal Diese Entscheidungen stehen am 34. Spieltag noch aus

Duesseldorf_Gladbach

Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach: Für beide Klubs geht es noch um was in der Bundesliga. Hier kämpfen Kenan Karaman (l.) und Denis Zakaria im September 2019 um den Ball.

Köln – Der letzte Spieltag der Bundesliga-Saison 2019/20 steht an. Fast alles ist bereits klar: Die Bayern sind wieder Meister, die europäischen Plätze sind schon alle vergeben und der SC Paderborn kickt in der nächsten Saison wieder in der 2. Liga. Drei wichtige Entscheidungen stehen aber noch aus.

Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen: Kampf um die Champions League

Oben in der Tabelle gibt es den Kampf um den letzten zu vergebenen Champions-League-Platz zwischen Borussia Mönchengladbach (gegen Hertha BSC) und Bayer Leverkusen (gegen Mainz 05).

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Die Gladbacher Borussia hat zwei Punkte Vorsprung vor der Werkself, zudem ein deutlich besseres Torverhältnis als Leverkusen. Wer darf in der kommenden Spielzeit also in die Königsklasse? Und wer spielt „nur“ in der Europa League? Die Szenarien:

Sieg Gladbach: Die Mannschaft von Marco Rose darf in der nächsten Saison in der Champions League spielen. Das Leverkusen-Ergebnis wäre in dem Fall egal, die Werkself geht in die Europa League.

Unentschieden Gladbach: Auch das sollte der Borussia reichen. Es sei denn, es tritt der eher unwahrscheinliche Fall ein, dass Bayer gegen Mainz ein Schützenfest feiert und mit mindestens neun Toren Unterschied gewinnt. Aber Achtung: Der FSV ist in dieser Saison schon einmal mit 0:8 untergegangen (bei RB Leipzig).

Niederlage Gladbach: Die Fohlen müssen hoffen, dass Bayer gegen Mainz nicht gewinnt, sonst ist die Königsklasse futsch. Spielt Leverkusen maximal nur Unentschieden gegen den FSV, reicht Gladbach auch eine Niederlage.

Fortuna Düsseldorf und Werder Bremen: Existenzkampf im Keller

Der Spannungshöhepunkt wird aber im Keller erreicht. Hier geht es für Fortuna Düsseldorf (30 Punkte) und Werder Bremen (28 Punkte) ums Überleben. Die Fortuna ist beim Gastspiel bei Union Berlin in der besseren Ausgangslage, im Vergleich zum SV Werder gegen den 1. FC Köln. Wer steigt direkt ab? Und wer darf in die Relegation? Die Szenarien:

Sieg Düsseldorf: Die Fortuna würde sich den Relegationsrang sichern. Das Ergebnis von Werder beim 1. FC Köln spielt keine Rolle.

Unentschieden Düsseldorf: Hier muss die Fortuna zittern. Theoretisch würde auch ein Remis zu Platz 16 reichen. Sollte Werder in Köln aber mit mindestens vier Toren Unterschied gewinnen, würden die Bremer den Relegationsrang wegschnappen.

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Niederlage Düsseldorf: Die Fortuna muss hoffen, dass Bremen beim FC nicht gewinnt, denn sonst würde der direkte Gang in die 2. Bundesliga feststehen. Spielt Werder nur Unentschieden, geht Düsseldorf in die Relegation.

Spezialfall: Spielt Düsseldorf 4:4 in Berlin und Bremen gewinnt 4:0 gegen Köln, haben beiden gleich viele Punkte und ein identisches Torverhältnis. In diesem Fall steigt Werder ab, weil Fortuna im direkten Vergleich besser ist.

VfL Wolfsburg und TSG Hoffenheim: Europa-League-Quali oder -Gruppenphase?

Der VfL Wolfsburg (gegen Bayern München) und die TSG Hoffenheim (bei Borussia Dortmund) stehen punktgleich auf den Plätzen sechs und sieben. Die Wölfe haben aber das deutlich bessere Torverhältnis, weshalb sie noch vor den Hoffenheimern stehen. Das würde momentan heißen, dass Wolfsbrg für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert wäre. Die TSG müsste vorher in die Qualifikation. Das wollen sie natürlich verhindern. Die Szenarien:

Sieg Wolfsburg: Bei einem Sieg sind die Wolfsburger sicher für die Europa League qualifiziert. Nur ein Rekordsieg (mit mindestens elf Toren Unterschied) von Hoffenheim beim BVB würde daran etwas ändern.

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Unentschieden Wolfsburg: Bei einem Remis gegen München müssen die Wölfe hoffen, dass die TSG in Dortmund ebenfalls nicht über ein Unentschieden hinauskommt. Gewinnt Hoffenheim, stehen sie in der Gruppenphase der Europa League.

Niederlage Wolfsburg: Auch hier bleibt den Wölfen nur zu hoffen, dass Hoffenheim ebenfalls verliert. Holen die Kraichgauer mindestens einen Punkt, überholen sie den VW-Klub noch.

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