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Brisanter Sponsoren-DealÖl-Gigant soll größter Geldgeber der Fifa werden

Das Logo der Fifa-WM 2026.

Copyright: Jae C. Hong/AP/dpa

Laut der britischen „Times“ steht die Fifa mit dem saudi-arabischen Öl-Konzern Aramco in Verhandlungen über einen Sponsorenvertrag.

Der Öl-Konzern Aramco soll Fifa-Sponsor werden. Es geht um sehr viel Geld. Und das, nachdem die WM 2034 praktisch an Saudi-Arabien vergeben ist.

Der Fußball-Weltverband stärkt offenbar seine geschäftlichen Beziehungen mit dem wahrscheinlichen WM-Gastgeber 2034 Saudi-Arabien.

Die Fifa soll sich einem Bericht der britischen Zeitung „Times“ zufolge in Verhandlungen mit dem saudi-arabischen Öl-Konzern Aramco befinden. Dabei soll es um einen möglichen Abschluss als Sponsor der Fifa gehen. Der „Times“ zufolge sollen umgerechnet bis zu rund 96 Millionen Euro pro Jahr im Raum stehen.

Saudi-Arabien steht als WM-Gastgeber quasi fest

Damit würde der Konzern der größte Geldgeber der Fifa, hieß es in dem Bericht. Quellen aus der Marketingbranche und mit Kenntnissen der Pläne von Aramco hätten der „Times“ gesagt, dass sich die Gespräche über einen Sponsorenvertrag in einem fortgeschrittenen Stadium befinden würden.

Laut dem Bericht gab es vom Konzern keine Antwort auf eine entsprechende Anfrage. Die Fifa habe unterdessen mit Verweis auf ihre Richtlinien erklärt, kommerzielle Spekulationen weder zu bestätigen noch zu dementieren.

Saudi-Arabien, das ebenso wie der vergangene WM-Gastgeber Katar wegen der Menschenrechtslage und Sportswashing in der Kritik steht, hat als einziger Kandidat eine Interessenerklärung für die WM-Ausrichtung 2034 abgegeben. Fifa-Präsident Gianni Infantino (53) hatte daraufhin via Instagram die Vergabe an Saudi-Arabien bereits als praktisch beschlossen verkündet, letztlich wird die WM bei einem Kongress des Weltverbandes Ende nächsten Jahres vergeben.

Öl-Gigant Aramco ist bereits als Sponsor in anderen Sportarten vertreten, darunter im Damen-Golf oder auch in der Formel 1 als einer der Top-Partner der Motorsport-Königsklasse und des Rennstalls Aston Martin. (dpa)

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