Nach Sex-Party im Stadion Norwegen-Klub schmeißt Spieler raus

Kristoffer Barmen spielt für den Brann SK Bergen.

Kristoffer Barmen (M., hier am 16. Mai 2021) hat den Brann SK nach einer Sex-Party verlassen.

Ein Sex-Skandal hat Brann Bergen erschüttert. Nun zieht der norwegische Klub Konsequenzen, ein Spieler musste gehen.

Bergen. Der norwegische Fußball-Erstligist Brann SK aus Bergen hat einen Spieler entlassen sowie zehn weitere nach einer Sex-Party im Stadion verwarnt. Ein anderer Spieler hat den Verein freiwillig verlassen. Das teilte der Klub am Freitag (20. August) mit.

Nach übereinstimmenden Medienberichten waren die Spieler am 10. August in eine Sex-Party im Stadion mit sieben Frauen verwickelt. Beweise lieferten dafür unter anderem Überwachungskameras.

Brann Bergen: „Schwere Vertrauensverstöße“

Brann SK hatte sich Zeit genommen, um „den sehr schweren Vertrauensverstößen zunächst intensiv auf den Grund zu gehen“, teilte der Verein mit. Die Untersuchung habe gezeigt, dass „Richtlinien, allgemeine Normen, Corona-Einschränkungen und vernünftige Erwartungen an unsere Mitarbeiter verletzt wurden“, hieß es.

Mittelfeldspieler Kristoffer Barmen (28), der laut des Vereins eine „Schlüsselrolle“ in der Nacht inne hatte, wurde entlassen. Torwart Mikkel Andersen (32) hat seinen Vertrag freiwillig gekündigt, nachdem seine Familie in Dänemark bedroht worden war. In der norwegischen Liga steht Brann SK auf dem letzten Tabellenplatz und hat nur zwei von 15 Ligaspielen gewonnen. (sid)

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