Gladbach-Star noch immer ohne Vertrag Raffael vor Brasilien-Wechsel?

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Raffael fühlt sich in Mönchengladbach eigentlich sehr wohl.

Mönchengladbach – Was wird aus Raffael? Die Zukunft des 35-Jährigen im Borussia-Park ist weiterhin offen. Ende Juni läuft der Vertrag des Offensiv-Routiniers beim Fußball-Bundesligisten in Gladbach aus. Die Gespräche mit den Entscheidern beim VfL sollen derzeit ruhen – die Coronakrise lässt grüßen.

Raffael: Karriere soll im Sommer nicht enden

Raffael hat bereits mehrfach betont, dass er gerne noch ein Jahr bei Borussia dranhängen würde. Ein Karriere-Ende sei für ihn noch kein Thema. Für seine Frau Jamilly Cristina und die vier Kinder Raffael, Raicky, Lays und Liz hat er im Rheinland bereits ein neues Zuhause geschaffen.

In Jüchen (Rhein-Kreis Neuss) wurde ein schmuckes Eigenheim hochgezogen. Inzwischen haben er und seine ganze Familie neben der brasilianischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen.

„Deutschland ist seit zwölf Jahren für mich und meine Familie unser Zuhause. Zusammen mit meiner Frau durften wir hier unsere Kinder zur Welt bringen, Wurzeln schlagen und das Leben mit vielen tollen Menschen teilen. Ich bin sehr dankbar und stolz, deutscher Staatsbürger zu sein“, sagt er.

Klub aus Fortaleza will Raffael

Dennoch: Sollte es bei Borussia oder bei einem anderen Klub hierzulande in wenigen Monaten nicht weitergehen können – könne er sich vorstellen, so Raffael, womöglich Deutschland noch mal zu verlassen und bei einem Klub in seiner brasilianischen Heimat anzuheuern.

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Das hat der „Mestro“ in einem Gespräch mit dem Portal „UOL Esporte“ durchblicken lassen. Konkret: Der Präsident von Ceará SC habe ihm bereits zu verstehen gegeben, dass ihm beim Arbeiterklub aus Fortaleza alle Türen offenstehen würden.

Raffael würde am liebsten Borusse bleiben

„Ich hatte ein Gespräch mit dem Präsidenten, Robinson de Castro“, sagt Raffael. Über konkrete Dinge sei jedoch nicht gesprochen worden. Raffael ist in Fortaleza geboren und aufgewachsen, Ceará SC, betont Raffael, sei im Fall der Fälle seine bevorzugte Anlaufstelle in Brasilien.

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Allerdings: Seine Karriere, sagt Raffael, würde er am liebsten in Deutschland, bei Borussia, ausklingen lassen. In Zeiten der Pandemie dürfte die Frage nach Raffaels Zukunft sich allerdings womöglich noch mehrere Wochen als Geduldsspiel erweisen. Fakt ist: Unter dem neuen Trainer Marco Rose (43) hat Raffael in der bisherigen Bundesligaspielzeit gerade einmal insgesamt 49 Minuten auf dem Platz gestanden.

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