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Klare Ansage von BVB-Boss Kehl Niklas Süle sitzt schon wieder in der Fitness-Falle

Niklas Süle im Trikot von Borussia Dortmund

Niklas Süle im Trikot von Borussia Dortmund. Das Foto stammt vom 18. Juli 2022.

Der Wechsel von Niklas Süle vom FC Bayern zu Borussia Dortmund wurde von den BVB-Verantwortlichen und Fans der Schwarz-Gelben als Königstransfer gefeiert. Nach nur zwei Kurzeinsätzen hat sich der Wind gedreht. 

Niklas Süle (26) sprach in den vergangenen Monaten oft von Wertschätzung. Über fehlende Wertschätzung in München und über das Gefühl, eben diese in Dortmund entgegengebracht zu bekommen. Nach nur 32 Minuten im schwarz-gelben Trikot dürfte sich Süle wie im falschen Film vorkommen.

In seiner Karriere dreht sich immer alles um eine Frage: Wie fit ist Niklas Süle? Süle macht keinen Hehl daraus, dass Fast Food immer mal wieder auf dem Speiseplan des Nationalspielers steht. Und das Gewicht des wuchtigen Innenverteidigers zieht immer wieder Diskussionen nach sich.

Süle macht keine gute Figur beim Bremer Siegtreffer

Und das leidige Fitness-Thema holt den früheren Hoffenheimer nun auch bei Borussia Dortmund ein. Losgetreten wurden die Diskussionen nach seinem Liga-Debüt für den BVB. In den letzten 28 Minuten am dritten Bundesliga-Spieltag gegen Werder Bremen wurde der deutsche Nationalspieler eingewechselt, um die knappe 1:0-Führung über die Zeit zu bringen. Nach dem zwischenzeitlichen 2:0 der Dortmunder drehte Werder das Spiel und gewann am Ende spektakulär 3:2.

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Besonders beim dritten Gegentor gab Süle keine glückliche Figur ab, trottete gemächlich zurück und kam so zu spät. Die Folge: harte Kritik von den Fans. Etwas, dass ihm aus seiner Zeit beim FC Bayern München durchaus noch bekannt ist. Dabei sollte doch in Dortmund alles anders werden.

Doch eine Woche später hagelt es auch Kritik aus der Chefetage. Dortmunds Sebastian Kehl (42) wurde am Sonntag bei „Sky90“ auf Süles Fitnesszustand angesprochen und gab unumwunden zu: „Ich glaube, dass er in diesem Punkt zulegen kann.“ Mehr als nur ein Fingerzeig des Sportdirektors, der vom Bayern-Zugang mehr Professionalität erwartet, wenngleich er noch ein wenig schützend die Hand über ihn hält.

„Das erwartet Süle auch von sich, er möchte nicht eingewechselt werden, sondern von Anfang an spielen. Er wird sicher ein Stück fitter werden müssen, aber das hat auch mit der einen oder anderen Verletzungen zu tun“, führte Kehl fort.

Ist Süle fit, ist er für fast jede Innenverteidigung der Welt eine Verstärkung. Es liegt an Süle, den Beweis anzutreten, dass er in Dortmund nicht nur ein Mitläufer, sondern ein Führungsspieler sein wird. Und das geht nur über die nötige Fitness. Das gilt auch für einen Stammplatz in der Nationalmannschaft bei der Winter-WM in Katar. Süle muss liefern. 

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