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Dortmunder Königsklassen-Drama Ex-BVB-Star Haaland trifft Schwarz-Gelb ins Mark 

City-Stürmer Erling Haaland, hier am 14. September 2022 im Champions-League-Spiel gegen den BVB.

City-Stürmer Erling Haaland (M.), hier am 14. September 2022 im Champions-League-Spiel gegen den BVB, traf seinen Ex-Klub ins Mark. 

Mehr als 80 Minuten war City-Stürmer Erling Haaland abgemeldet. Dann schlug der Norweger plötzlich eiskalt zu. Der Torgarant zerstörte die Träume seines Ex-Klubs Borussia Dortmund und traf die Schwarz-Gelben ins Mark.

Schwarz-gelbes Drama auf der Insel! Borussia Dortmund war in der Champions League am Mittwochabend (14. September 2022) drauf und dran, ein ganz dickes Ausrufezeichen zu setzen – und musste beim englischen Meister und Gruppen-Favoriten Manchester City um Ex-Torjäger Erling Haaland (22) letztlich doch eine ganz bittere Niederlage hinnehmen. Nach 1:0-Führung unterlag der BVB noch mit 1:2 – und fuhr nach toller Leistung dennoch mit leeren Händen nach Hause.

Aber was für ein Wille, was für ein großartiger Auftritt – jene Dortmunder Mannschaft, die noch vier Tage zuvor in der Bundesliga bei RB Leipzig so sang- und klanglos 0:3 verloren hatte, war auf dem Rasen von Manchester kaum wiederzuerkennen. Schwarz-gelb rackerte, Schwarz-gelb kämpfte, Schwarz-Gelb erzwang sich das nötige Spiel-Glück. Und ausgerechnet England-Youngster Jude Bellingham (19) ließ es mit seinem Kopfball-Treffer in der 56. Minute lange so aussehen, als könnte Dortmund im Auswärts-Kracher den überraschenden Dreier einfahren.

Champions League: Borussia Dortmund kassiert späten Haaland-Treffer bei Manchester City

Wohl kaum jemand hatte im Vorfeld auch nur einen Pfifferling auf das Team von BVB-Coach Edin Terzic (39) gesetzt. Doch der Dortmunder Trainer zog einen genialen Plan aus der Schublade, verordnete seinem Team eine kompakte, tiefe Grundordnung – und brachte den englischen Champion damit letztlich zur 80 Minuten lang gehörig zur Verzweiflung. „Wir hatten sie, wir hatten sie genau da, wo wir sie haben wollten. Aber dann sind wir zu passiv. Wir waren zu müde“, sagte ein enttäuschter Mats Hummels (33).

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Weil City um Star-Coach Pep Guardiola (51) das Spiel in der Schlussphase mit einem eiskalten Doppelschlag das Spiel drehte. Erst drosch Englands Nationalspieler John Stones (28) einen Gewaltschuss unter die Latte (80. Minute). Dann war es ausgerechnet Erling Haaland, der dem BVB den Knock-out versetzte: Der Norweger, der vor der Saison aus Dortmund nach Manchester gewechselt war, versenkte eine Flanke von Joao Cancelo (28) akrobatisch im Netz (84.). Auf den ausgelassenen Jubel verzichtete Haaland anschließend. Bejubelt wurde er von den Heim-Fans trotzdem frenetisch. „Wir haben jahrelang davon profitiert, dass er es für uns getan hat. Heute hat er es gegen uns getan“, analysierte Terzic Haalands Fabel-Tor trocken.

Wie bitter für den BVB! Allerdings: Die „Citizens“ hatten in der Schlussphase schon enorm gedrückt, der Bundesliga-Fünfte war in der Schlussphase bereits ordentlich ins Schwimmen geraten.

Dortmund tritt am dritten Spieltag (Mittwoch, 5. Oktober, 21 Uhr) beim FC Sevilla an. City spielt dann zeitgleich zu Hause gegen den FC Kopenhagen. Beide Teams trennten sich am Mittwoch 0:0.

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