„Viele Trainer, die ich gebrochen habe“ Fans sauer wegen Brandt-Aussagen – BVB-Star meldet sich auf Instagram

Julian Brandt schaut enttäuscht auf den Boden.

Julian Brandt, hier am 30. April 2022, stellte seine Aussagen aus einem Podcast auf Instagram richtig.

Julian Brandt hat mit Aussagen im Podcast „Kicker meets DAZN“ bei vielen Fans für Unverständnis gesorgt. Der BVB-Star stellte die Zitate am Samstag auf Instagram selber richtig.

Julian Brandt (26) hat die hohen Erwartungen seit seinem Wechsel von Bayer Leverkusen zu Borussia Dortmund nie wirklich erfüllen können. Die Leistungen des Nationalspielers sind zudem nicht konstant genug. Jetzt sorgten seine Aussagen aus einem Podcast für Wirbel, die er auf Instagram richtigstellte.

Im Fußball-Podcast „Kicker meets DAZN“ sprach der 26-Jährige unter anderem über seine Trainer und woran sie beim BVB scheiterten. Seit seiner Ankunft im Sommer 2019 waren das Lucien Favre (64), Edin Terzic (39) und Marco Rose (45).

Fans regen sich über Julian Brandts Aussagen auf

„Ich hatte viele Trainer, die ich defensiv maximal gebrochen habe. Es zieht sich durch wie ein Faden. Jeder neue Trainer erzählt mir dasselbe, ich höre immer dieselben Sachen“, sagte Brandt unter anderem in dem Podcast.

Vielen Fans von Borussia Dortmund, die dieses Zitat in Medienberichten gelesen hatten, stieß es sauer auf. Dabei waren die Aussagen in dem Podcast nicht alle so ernst gemeint, wie sie in den Berichten rüberkamen. So klärte zumindest Brandt selber am Samstag (28. Mai 2022) auf Instagram auf.

Eine BVB-Fanseite postete das Zitat, dass viele Trainer wegen Brandt gebrochen seien und regte sich, wie viele andere Dortmund-Anhänger in den sozialen Medien, über die Aussagen auf.

Julian Brandt äußert sich: „Es war sicherlich nicht alles ernst gemeint“

Grund genug für Brandt, auf den Post zu antworten und die Sache richtigzustellen. „Wie es aussieht, stößt das ganze Thema ein wenig bei euch auf und ich wollte mich einmal kurz einmischen“, fing Brandt an: „Der Podcast wurde grundsätzlich ein wenig mit Augenzwinkern geführt und es war sicherlich nicht alles ernst gemeint, was wir dort bequatscht haben.“

Dass die Aussagen im Endeffekt anders aufgefasst wurden, liegt laut Brandt aber wohl auch an ihm selber: „Ich denke im Nachhinein war es naiv von mir zu glauben, man würde das raushören beziehungsweise gut einordnen können. Auch in dem Thema werde ich mich wohl noch verbessern müssen und nicht einfach frei Schnauze drauf losreden.“

Julian Brandt: „Ist noch kein Trainer in zwei Teile gebrochen“

Zum Schluss wählt der gebürtige Bremer noch ein paar versöhnliche Worte an die Fans: „Ich kann euch beruhigen, bislang ist noch kein Trainer in zwei Teile gebrochen und kein Coach der bei diesem tollen Verein war, hat sich von mir verarscht oder sonst was gefühlt, wir arbeiten hart und mit viel Freude an meinen Stärken, aber vor allem auch an meinen Schwächen.“

Von den schwarz-gelben Anhängern erhält er unter seinem Statement viel Lob. „Vielen Dank, dass du auf das Thema eingehst. Große Aktion von dir“, oder: „Definitiv nicht dein Fehler. Aber trotzdem stark von dir, dass du dich so geäußert hast“, heißt es unter anderem. (tsc)

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