Schmerzgrenze von 200 Millionen Euro? BVB-Berater Sammer hängt Haaland Preisschild um

Erling Haaland steht auf dem Trainingsplatz

Erling Haaland, hier im Trainingslager von Borussia Dortmund am 26. Juli 2021, soll beim BVB bleiben. Auch wenn Berater Matthias Sammer glaubt, dass es eine Schmerzgrenze für den Stürmer gibt.

Im Trainingslager in Bad Ragaz stößt Neuzugang Donyell Malen zu Borussia Dortmund. Sturmstar Erling Haaland soll auch bleiben. Trotzdem glaubt Berater Matthias Sammer an eine Schmerzgrenze beim BVB-Sturmstar.

Bad Ragaz. Borussia Dortmund will mit Sturm-Superstar Erling Haaland (21) im kommenden Jahr auf Bayern-Jagd gehen. Und trotzdem ist der Norweger nicht unverkäuflich. Das zumindest glaubt Matthias Sammer (53), früherer Meister-Trainer und heutiger Berater des Champions League-Klubs. Nun sprach er auf einer Pressekonferenz des Königsklassen-Senders Amazon über den norwegischen Wunderstürmer – und ist sich sicher: Für ihn gibt es eine Schmerzgrenze.

Matthias Sammer glaubt, dass Erling Haaland beim BVB bleibt

„Wenn ein Verrückter kommt und 200 Millionen Euro bietet“ könne man das kaum ausschlage, sagte Sammer und fragte rhetorisch: „Wie soll ich das meinen Aktionären erklären?“ Er gehe aber davon aus, dass der norwegische Stürmer bleibe. „So ist es besprochen“, sagte der 53-Jährige, der seit 2018 als externer Berater des börsennotierten BVB arbeitet. Sammer wird in der kommenden Saison zudem als TV-Experte für den Internetriesen Amazon arbeiten, der über Prime Video dienstags das Top-Spiel der Champions League übertragen darf.

Auch beim BVB ist man derzeit gelassen und plant eine weitere Saison mit dem Ausnahmestürmer. Ein neuer Teamkollege für Haaland ist derweil im Dortmunder Trainingslager in Bad Ragaz eingetroffen: Donyell Malen (22) trainierte trotz noch ausstehender offizieller Verkündung erstmals mit den neuen Mitspielern.

Donyell Malen und Erling Haaland im Gespräch auf dem Trainingsplatz

Donyell Malen (l.) trainierte am 27. Juli 2021 erstmals mit seinen neuen Teamkollegen von Borussia Dortmund – rechts Sturmpartner Erling Haaland.

Donyell Malen kommt für 30 Millionen Euro vom PSV Eindhoven

Der niederländische Nationalspieler kommt für 30 Millionen Euro vom PSV Eindhoven und soll das Loch stopfen, dass der für 85 Millionen Euro zu Manchester United gewechselte Jadon Sancho (21) hinterlässt.

Lizenzspielleiter Sebastian Kehl (41) freut sich über den Neuzugang: „Donyell ist ein sehr spannender Spieler, der in den vergangenen Jahren bei Eindhoven unglaublich viele Tore erzielt hat, für Assists steht, unglaubliche Schnelligkeit hat. Sein Torriecher wird uns hoffentlich bereichern.“ Der Vergleich zu Jadon Sancho sei aber „unfair“: „Jadon hat auch eine gewisse Zeit gebraucht, sich dahin zu entwickeln.“

Zudem sei Malen „vom Profil ein anderer Spieler. Donyell kann auch von der Außenbahn kommen, zieht dann aber meistens nach innen. Jadon war mehr ein Spieler, der an der Linie herausgeragt hat. Wir haben bei dieser Personalie versucht, ein anderes Profil zu erstellen und sind damit sehr glücklich.“

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