Express · Community

Kommentare · 0

Zum Inhalt springen

Irre Tor-ShowBellingham-Papa mit sieben Buden beim England-Debüt

Mark Bellingham als Zuschauer mit England-Trikot.

Copyright: IMAGO/Sportsphoto

Bei Länderspielen ist er normalerweise Zuschauer. Nun lief Mark Bellingham selbst im Trikot der Three Lions auf.

Der Vater der Bellingham-Brüder zerlegt Irland im Trikot von England fast ganz alleine.

Am Ende hieß es 13:1 – inklusive eines Assists und unglaublichen sieben eigenen Treffern! Gleich beim ersten Match in der Ü50-Mannschaft von England lieferte der 50-jährige Mark Bellingham gegen Irland ein wahres Schützenfest ab und krönte sich zum erfolgreichsten Knipser des Spiels.

Der Nachname steht für Fußball-Talent: Schließlich sind Jobe Bellingham, der bei Borussia Dortmund unter Vertrag steht, sowie Jude Bellingham von Real Madrid seine Söhne.

Mark Bellingham: „Pelé des Amateurfußballs“

Bereits zum Pausentee war das Duell komplett entschieden. Als die Teams in Richtung Umkleide gingen, lagen die Engländer schon mit 7:0 vorn – allein sechs Mal hatte Mark Bellingham bis dahin eingenetzt. Ausgetragen wurde dieses Kräftemessen im englischen Cambridgeshire. Das berichtet „SPORT1“.

Durch dieses Match bei den Senioren läuft nun bereits das dritte Familienmitglied der Bellinghams auf Länderspielebene auf. Während bei Jude schon 60 Partien im ersten Team der Engländer zu Buche stehen, kickt Bruder Jobe aktuell im U21-Kader bei den Three Lions.

Auf der Insel ist vielen der enorme Torriecher von Mark Bellingham schon länger bekannt. Während seiner ausgedehnten Laufbahn im unterklassigen Non-League-Bereich netzte der damalige Angreifer über 700 Mal ein – verteilt auf mindestens 20 Klubs wie etwa Sutton Coldfield Town, Stourbridge oder auch Leamington. Deshalb verpasste man ihm einst den Spitznamen „Pelé des Amateurfußballs“. Im Jahr 2017 beendete er schließlich seine aktive Zeit auf dem Rasen.

Einst verdiente der Bellingham-Papa seine Brötchen noch im Polizeidienst als Sergeant. Mittlerweile arbeitet er jedoch als Spielerberater im Fußballgeschäft und fädelte auch die Top-Verträge seiner beiden Jungs persönlich ein: Sowohl Judes Unterschrift bei den Königlichen von Real Madrid im Jahr 2023 als auch Jobes Engagement bei Borussia Dortmund 2025 gingen über seinen Tisch. (red)