Das Interview hatte noch nicht mal begonnen, da war es schon wieder vorbei. Lionel Scaloni konnte nicht mehr.
„Das ist zu viel“Argentinien-Trainer bricht Interview nach wenigen Sekunden ab
Der 3:2-Comebacksieg der argentinischen Nationalmannschaft im WM-Achtelfinale gegen Ägypten hat Trainer Lionel Scaloni sichtlich mitgenommen. Im Interview wenige Minuten nach dem Schlusspfiff rang der Coach um Worte. Tränen standen ihm in den Augen.
„Ich kann nicht mehr. Tut mir leid. Das ist zu viel. Was für eine Gruppe von Spielern“, sagte Scaloni. Dann brach er das Gespräch ganz plötzlich und emotional vollkommen aufgewühlt ab. Das Interview dauerte nur rund zehn Sekunden.
Scaloni ist für seine Tränen bekannt – sei es auf Pressekonferenzen beim Wiedersehen mit ehemaligen Wegbegleitern oder auf der Bank. Nur eines macht der frühere Abwehrspieler praktisch nie: richtig jubeln. (dpa)
