Mit einer Stunde Verspätung wegen eines Gewitters hat das Heimspiel für Mexiko gegen Ecuador begonnen, im Aztekenstadion benötigte der WM-Gastgeber dann allerdings keine Anlaufzeit.
Anstoß eine Stunde verspätetMexiko gewinnt Geduldsspiel bei WM gegen Ecuador

Copyright: IMAGO/EPA
Mexiko jubelt bei der WM 2026 über den Sprung ins Achtelfinale.
Fiesta und Spektakel: Mexiko hat sich mit Leidenschaft und gnadenlosem Offensivfußball ins Achtelfinale der WM katapultiert.
Im Duell zwischen „El Tri“ und „La Tri“ besiegte der furiose Co-Gastgeber in seiner uneinnehmbaren „Festung“ Aztekenstadion DFB-Schreck Ecuador mit 2:0 (2:0) und befeuerte die Träume vom ganz großen Coup.
Mexiko schon nach einer halben Stunde voll auf Kurs
Julián Quinones (22.) und Rául Jiménez (31.) besorgten mit einem frühen Doppelschlag den vierten Sieg im vierten Spiel, nachdem die Partie aufgrund eines Unwetters mit einer Stunde Verspätung begonnen hatte.
Und auch in der Nacht auf Montag (2.00 Uhr) gegen England oder die Demokratische Republik Kongo kann das Team von Trainer Javier Aguirre erneut auf den Heimvorteil in Mexiko-Stadt setzen: Dort hat Mexiko inklusive der beiden Heimturniere 1970 und 1986 kein einziges seiner WM-Spiele verloren.
Mit Ecuador scheiterte nach dem DFB-Team und der Elfenbeinküste (Cote d'Ivoire) dagegen auch das dritte Team aus der Gruppe E frühzeitig. Der frühere Leverkusener Piero Hincapié sah nach Videobeweis die Rote Karte, weil er sich in einer Auseinandersetzung den Mund zuhielt (90.+5).
Die Südamerikaner, die dank des 2:1-Erfolgs gegen Deutschland als einer der besten Dritten in die K.o.-Runde eingezogen waren, gingen alles andere als ideal vorbereitet in die Partie.
Nach der Reise-Odyssee am Vortag mit massiver Flugverspätung sowie Stau und Unwetter beim Transfer zum Hotel wurde das Team von Trainer Sebastian Beccacece in der Nacht auch noch von feiernden mexikanischen Fans wachgehalten.
Auch am Spieltag selbst war zunächst Geduld gefragt, diesmal für beide Teams. Aufgrund eines Unwetters über Mexiko-Stadt wurde die Begegnung auf 2200 m Höhe erst mit Verspätung angepfiffen. Nach der „Wasserschlacht“ in der Vorrunde zwischen Frankreich und dem Irak (3:0) war es das zweite Mal bei der WM, dass ein Spiel von äußeren Umständen beeinflusst wurde. (sid)
