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Trainings-EklatSkandal-Profi Younes provoziert Coach, der packt zu – Rücktritt

Amin Younes geht vor einem Spiel des FC Utrecht im Trainings-Pullover über den Platz

Copyright: IMAGO/Pro Shots

Amin Younes, hier am 2. September 2022 vor einem Spiel des FC Utrecht, zog im Training den Zorn seines Trainers Henk Fraser auf sich.

Folgenreicher Trainings-Zoff beim FC Utrecht: Weil er sich von Amin Younes provozieren ließ, ist Coach Henk Fraser jetzt seinen Job los.

Der nächste unrühmliche Eintrag in die Skandal-Statistik von Ex-Nationalspieler Amin Younes (29). Der tief gefallene Dribbler, inzwischen in den Niederlanden beim FC Utrecht unter Vertrag, war an einem folgenschweren Trainings-Eklat mit Coach Henk Fraser (56) beteiligt.

Medienberichten zufolge soll Younes seinen Trainer bei einer Einheit mit aufreizend lässigem Verhalten provoziert haben. Der verlor die Fassung und packte den Spieler am Hals. Anschließend reiste Fraser zwar mit dem Team ins Trainingslager nach Spanien, trat dort aber am Mittwoch (14. Dezember 2022) von seinem Posten zurück.

Utrecht-Trainer verliert bei Amin Younes die Nerven

„Das ist mir als Trainer noch nie passiert. Es passt nicht zu mir und es passt nicht zum Klub. Ich habe dem Klub damit geschadet und das tut vielen, auch mir, sehr weh“, sagte Fraser in einer Vereins-Mitteilung. Er erkenne sich und sein Verhalten nicht wieder und ziehe aus dem Fehlgriff die Konsequenzen.

Sport-Boss Thijs van Es erklärte, dass er das Rücktritts-Gesuch seines Trainers akzeptiert habe, weil dieser mit seinem Verhalten die „Grenze des Erlaubten“ überschritten habe. Er verwies auf die „Normen und Werte“, denen der Klub sich verschrieben habe.

Ein Glücksgriff war die Verpflichtung des achtmaligen deutschen Nationalspielers (zwei Tore) für Fraser und Utrecht damit bislang nicht gerade.Nehmen Sie hier an der EXPRESS.de-Umfrage teil:

Am letzten Transfer-Tag hatten die Niederländer Younes aus Saudi-Arabien ausgeliehen, bislang steht der gebürtige Düsseldorfer aber erst bei vier Ligaspielen und rund 120 Einsatzminuten. Zu den dort herausgespielten zwei Assists gesellt sich nun auch die maßgebliche Beteiligung am Trainer-Aus.

Younes hatte in seiner Laufbahn immer wieder zwischen den Extremen gewandelt, war bei seinen Vereinen wahlweise Hoffnungsträger oder Problemkind. Bei Ajax Amsterdam verweigerte er einst einen Joker-Einsatz, später unterschrieb er bei gleich zwei Vereinen. Bei Eintracht Frankfurt sorgte er mit einem Trainings-Streik für Aufsehen. (bc)

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