Abo

Endspiel-Eklat beim Afrika-CupSenegal-Trainer gesperrt – Geldstrafe wegen Balljungen

Die Balljungen versuchten Senegals zweitem Torwart im Finale des Afrika-Cups das Handtuch wegzureißen.

Die Balljungen versuchten Senegals zweitem Torwart im Finale des Afrika-Cups das Handtuch wegzureißen.

Zwei Wochen nach dem Eklat-Endspiel beim Afrika Cup folgen jetzt saftige Sanktionen. Am schlimmsten erwischt es den senegalesischen Chefcoach Pape Bouna Thiaw.

Der 1:0-Sieg des Senegal gegen Marokko im hochdramatischen Endspiel des Afrika-Cups vor knapp zwei Wochen zieht nun ernste Folgen nach sich.

Wegen des Skandals griff die CAF, der afrikanische Fußball-Dachverband, nun ein und gab empfindliche Sanktionen bekannt.

Senegal-Chefcoach Pape Bouna Thiaw trifft es am härtesten

Die Sanktionen wurden vom Verband mittels einer offiziellen Erklärung publik gemacht. Sowohl der Verband aus Senegal (FSF) und der aus Marokko (FRMF) sind betroffen, ebenso wie diverse Akteure und Offizielle, wie „Sportbild“ berichtete.

Am schlimmsten erwischt es den senegalesischen Chefcoach Pape Bouna Thiaw: Eine Sperre für fünf offizielle Partien der CAF wurde gegen ihn verhängt, obendrauf kommt eine Geldbuße von 100.000 US-Dollar (umgerechnet ca. 84.000 Euro). Die Begründung: Unfaires Benehmen, welches dem Ruf des Sports geschadet habe.

Was steckte dahinter? Der Unparteiische gab am 18. Januar in der Verlängerung einen Strafstoß für die marokkanische Mannschaft. Coach Thiaw (44) soll seinem Team daraufhin empfohlen haben, vom Spielfeld zu gehen, und die Mannschaft zog sich in die Kabinengänge zurück. Die Lage spitzte sich zu, weil seiner Elf kurz vorher ein Tor nicht zugesprochen wurde.

Für Senegal war das aber noch längst nicht alles. Aufgrund diverser Verfehlungen muss der Verband eine Summe von insgesamt 615.000 US-Dollar (etwa 515.000 Euro) zahlen. Obendrein erhielten die beiden Akteure Iliman Ndiaye und Ismaïla Sarr eine Sperre für je zwei Spiele.

Marokko bleibt ebenfalls nicht verschont und wird kräftig zur Kasse gebeten. Eine Strafzahlung in Höhe von 315.000 US-Dollar (ca. 264.000 Euro) wurde dem Verband auferlegt. Der Löwenanteil dieser Summe ist auf das unfaire Benehmen von Balljungen sowie Akteuren zurückzuführen, welche dem senegalesischen Keeper Edouard Mendy bei nassem Wetter sein Handtuch stahlen oder es hinter die Reklametafel warfen.

Der Mittelfeldakteur Ismaël Saibari bekam eine Sperre für drei Partien und muss zusätzlich 100.000 US-Dollar (ungefähr 84.000 Euro) berappen. Teamkapitän Achraf Hakimi muss für zwei Begegnungen zusehen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Stefan Effenberg sitzt im Sport1-„Doppelpass“.

„Das ist das Traurige!“

Stefan Effenberg genervt von Bayern-Theater