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19 Grad, RegenLaute Buh-Rufe bei Trinkpause in Kanada

Die Trinkpausen bei der WM sind umstritten. Beim Spiel Ghana gegen USA machten die Fans deutlich, was sie von der Unterbrechung hielten.

Buh-Rufe in Toronto: Die umstrittenen Trinkpausen bei der Fußball-WM in Nordamerika sorgen weiter für Gesprächsstoff.

Auch beim Spiel zwischen Ghana und Panama (1:0) gab es wie vom Weltverband Fifa vorgeschrieben in beiden Halbzeiten jeweils eine „hydration break“ – trotz einer Temperatur von nur 19 Grad und Dauerregen in der kanadischen Metropole. Die Fans machten ihren Unmut darüber mehr als deutlich. 

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Die verpflichtenden Trinkpausen sind wegen der teils großen Hitze beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada offiziell als Schutzmaßnahme für die Spieler gedacht. Doch viele Fans sind sich sicher, dass sie vor allem einen wirtschaftlichen Hintergrund haben. Denn die übertragenden Sender zeigen in den jeweils drei Minuten natürlich gerne Werbung.

Die Pausen finden immer statt – unabhängig von der Hitze am Spielort, oder ob die Arena etwa geschlossen ist und klimatisiert wird. Außerdem verändern sie den Charakter des Spiels, für die Trainer sind sie willkommene Auszeiten, um neue taktische Anweisungen zu geben.

Auch viele Spieler sehen die Unterbrechungen kritisch. „Ich habe fast alle Spiele bis heute gesehen. Jedes Mal gehen wir in die Werbung – das gefällt mir nicht wirklich. Die Trinkpause ist auch eine Werbepause. Das ist nicht mein Ding“, sagte Abwehr-Star Virgil van Dijk (Niederlande): „Für die neutralen Zuschauer vor dem Fernseher ist das auch nicht gut“.

Bei extremer Hitze sei die Trinkpause hingegen sinnvoll: „Wenn es wirklich heiß ist, kann man darüber reden. Aber meiner Meinung nach muss man jedes Spiel einzeln betrachten.“ (sid)

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