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1860-Trainer über Mölders-Rauswurf Köllner: „Wollte oder konnte die Rolle nicht annehmen“

Sascha Mölders und Michael Köllner nach einem Spiel.

Sascha Mölders, hier am 23. Oktober 2021 mit Trainer Michael Köllner, wurde von 1860 München vorerst aus dem Kader geschmissen.

Sascha Mölders wurde Anfang der Woche überraschend aus dem Kader von 1860 München geworfen. Nun hat sich Trainer Michael Köllner erstmals zu der Sache geäußert.

Es war die große Drittliga-Überraschung, als am Montag (6. Dezember 2021) die Meldung aufkam, dass Sascha Mölders (36) vorerst kein Teil des Kaders von 1860 München sein wird!

Der Kapitän machte diese Meldung sogar eine halbe Stunde vor seinem Klub öffentlich, schrieb unter anderem: „Ich bin schockiert!“ Der TSV 1860 München schrieb von „einer fortlaufenden Analyse der Entwicklung der vergangenen Wochen“, woraus die Entscheidung entstanden sei.

Michael Köllner äußert sich zu Mölders-Rauswurf

Am Freitag (10. Dezember 2021) meldete sich dann auch 1860-Trainer Michael Köllner (51) selbst zu Wort: „Ich war mit seiner Spiel- und Trainingsleistung nicht mehr zufrieden. Der Unterschied zwischen letzter und dieser Saison war einfach zu groß. Von daher haben wir uns entschieden, dass wir Veränderung wollen.“

Mölders habe sich zudem mit einer Jokerrolle nicht abfinden können, um im Sinne der Mannschaft seinen Stürmer-Kollegen den Vortritt zu lassen.

Michael Köllner: „Es ist schade, dass wir jetzt so entscheiden mussten“

Köllner weiter: „Bei Sascha war das Rollenbild gegeben, dass er sich nicht als Auswechselspieler sieht. Es ist schade, dass wir jetzt so entscheiden mussten, aber wir müssen die Dinge im Sinne des Vereins regeln.“ Diese Entscheidung sei nicht nur von ihm, sondern auch unter anderem von den beiden Geschäftsführern getroffen worden.

Köllner stellt außerdem klar, dass es keine Revolte der Mannschaft gegen Mölders gegeben habe: „Der Impuls kam keinesfalls von der Mannschaft und bin nicht dazu genötigt worden. Es gab auch keine Abstimmung. Es war eine Entscheidung, die über einen größeren Zeitraum gereift ist und die stark davon geprägt war, dass Sascha die Rolle nicht annehmen wollte oder vielleicht auch konnte.“

Sascha Mölders arbeitet wohl an Vertragsauflösung

Am Freitag gab es dann auch noch Wirbel um einen vermeintlichen Blitz-Wechsel von Mölders! Die „Münchner Abendzeitung“ berichtete, dass der Publikumsliebling mit 1860 bereits eine Vertragsauflösung verhandelt.

Stadtrivale Türkgücü München könnte ein Interessent sein, habe bereits im Sommer 2020 Interesse an Mölders gezeigt. Ob ein solcher Wechsel aber wirklich zustande kommt, ist offen. Mölders selbst hatte vor einigen Monaten noch böse gegen Türkgücü ausgeteilt.

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Nach einem Löwen-Sieg gegen den kleinen Stadtrivalen sagte er damals: „Der Sportskamerad Kothny (Türkgücü-Geschäftsführer, Anm. d. Red.) hat gesagt, Türkgücü möchte 1860 München in München ablösen. Da kann ich nur eine Sache dazu sagen: Wenn 1860 München eines Tages mal in der Kreisliga C spielen sollte, mit dieser Wucht, die der Verein hat, dieser Fanbase und allem, was drumherum ist – auch dann ist es unmöglich, dass Sechzig in München von irgendwem abgelöst wird.“ (tsc)

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