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Versöhnung nicht ausgeschlossenWitwe Banach: Kein Anruf von Meier

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Kein Kontakt zum FC: Witwe Claudia Banach.

Köln – Mit ihrer Anklage hatte sie für einen Sturm der Entrüstung gesorgt: Als im Dezember die Witwe von Maurice Banach nach 18 Jahren ihr Schweigen brach und über das Verhalten der damaligen FC-Verantwortlichen erzählte, raubte es vielen FC-Anhängern schlicht den Atem. „Ich wollte mit dem Märchen Schluss machen, der FC habe sich immer so rührend um die Angehörigen gekümmert. Das war Heuchelei“, sagt Claudia Banach.

Vier Wochen ist das nun her, 28 Tage, in denen FC-Manager Michael Meier Zeit hatte, zum Telefonhörer zu greifen. „Es hat sich niemand gemeldet“, sagt die Witwe des 1991 tödlich verunglückten FC-Stars.

Dabei hatte Meier doch angekündigt, sich des Falls anzunehmen. Der FC-Manager: „Ich habe einmal bei ihr probiert, sie nicht erreicht. Dann habe ich es nach längerem Überlegen sein gelassen. Das war von ihr ein Frontalangriff auf den 1. FC Köln, den man so nicht hinnehmen muss. Nach meiner Recherche liegt Frau Banach mit ihren Anschuldigungen daneben. Der FC hat hinter den Kulissen sehr wohl einiges getan“, nimmt Meier den damaligen Geschäftsführer Wolfgang Schänzler in Schutz.

Dagegen sprechen allerdings die Rechnungen, die Claudia Banach im Dezember präsentierte. Zudem forderte der FC damals drei Monatsgehälter von der Familie des bis heute unvergessenen „Mucki“ Banach zurück. Ein Nachhaken des FC bei der Witwe gab es bisher noch nicht.

Einige Fans dagegen reagierten prompt, luden die Familie zum Spiel des FC gegen Borussia Dortmund ein, Banachs Söhne werden also das Duell der Ex-Klubs des verstorbenen Vaters zu sehen bekommen. Andere wollten der Familie Geld spenden, ein „Maurice-Banach-Gedächtnis-Cup“ ist in Planung. Das rührt Claudia Banach, doch Geld will sie keins. „Ich habe mein Leben aus eigener Kraft gemeistert. Das werde ich auch weiterhin tun.“

Ob sie sich noch mit dem FC versöhnt, ist aber fraglich. Immerhin sagt Meier:„Natürlich bin ich zu einem Gespräch bereit.“

Der FC-Talk des EXPRESS mit Weltmeister Pierre Littbarski.
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