Ausgerechnet Geimer Ex-FC-Spieler schießt als Joker Kölns U21 in Düren ab

Franz-Josef-Keimes-Sportpark: Adam Matuschyk (Düren) und Moritz Stoppelkamp (MSV Duisburg).

Adam Matuschyk (l., hier am 8. Juli 2022 bei einem Testspiel gegen Duisburgs Moritz Stoppelkamp) führte den 1. FC Düren zum Sieg über die U21 des 1. FC Köln.

Der 1. FC Düren schwebt weiter auf der Erfolgswelle, bei der U21 des 1. FC Köln bricht langsam die Krise aus: Nach einem 2:3 hängt die Mannschaft im Keller fest.

Die U21 des 1. FC Köln stolpert weiter durch die neue Saison. Auch bei Aufsteiger 1. FC Düren setzte es für die Mannschaft von Coach Mark Zimmermann (48) am Sonntag, 21. August 2022, eine Niederlage.

Die Dürener, die in den Vorwochen recht spät ihre Siegtore erzielten, legten diesmal schneller los. Die Mannschaft um den inzwischen 33-jährigen Kölner Ex-Profi Adam Matuschyk war bereits nach 16 Minuten mit 2:0 in Führung gegangen und war in einer munteren Partie im ersten Durchgang besser. Erst hatte Marc Brasnic eine Hereingabe verwertet (14.), zwei Minuten später war Philipp Simon zur Stelle.

Regionalliga-West: 1. FC Düren bleibt das Überraschungs-Team

Der Mittelrhein-Meister gehört neben Mit-Aufsteiger 1. FC Kaan-Marienborn zu den positiven Überraschungen der bisherigen Regionalliga-Saison. Kaan-Marienborn hatte am Vortag vorgelegt (2:1 gegen Rödinghausen) und die Dürener wollten im prestigeträchtigen Duell mit der U21 des 1. FC Köln gerne nachlegen.

Doch dann fasste sich Routinier Lukas Nottbeck ein Herz und erzielte den Anschlusstreffer (28.).

Und nach dem Wechsel tastete sich der FC ran: Erst scheiterte Tim Lemperle noch am Dürener Keeper, dann machte es aber die andere Leihgabe von Steffen Baumgart besser: Denis Huseinbacic stand goldrichtig, traf trocken rechts ins Eck – Ausgleich (2:2, 52. Minute).

Es war bereits der vierte Treffer im dritten Spiel für den Neuzugang von Kickers Offenbach, der bei den Hessen in der vergangenen Saison auch in der vierten Liga spielte und sich da auskennt.

Nach seinem Treffer spielten nur noch die Geißböcke. Joshua Schwirten wirbelte durch die Defensive der Gastgeber, verfehlte aber das Tor um Haaresbreite.

Ex-FC-Profi Vincent Geimer mit Siegtor

Nach 68 Minuten kam bei Düren dann Vincent Geimer in die Partie, der 30-Jährige war im Sommer vom FC zum Aufsteiger gewechselt. Und keine 60 Sekunden später brachte er Düren erneut in Front, traf vor 1200 Zuschauerinnen und Zuschauern zum umjubelten 3:2.

In der 80. Minute hätte er um ein Haar noch einen draufgesetzt, traf nur die Latte. Und am Ende ging der Regionalliga-Neuling aus Düren als Sieger vom Feld, führt die Tabelle gemeinsam mit Kaan-Marienborn mit je 13 Punkten an.

Die Zimmermann-Elf dagegen muss sich erst mal im Keller einrichten, ein Punkt aus vier Spielen (Spielwertung des 4:1 gegen Oberhausen steht noch aus nach dem Abbruch in der Schlussphase wegen Fan-Chaos) ist nach der starken letzten Saison ein enttäuschender Start. Der FC ist derzeit nur auf Rang 17. Schlechter ist lediglich der SV Straelen ohne Punkt auf Rang 18.

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