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Puuh, FC!Kölns El Mala der Held beim Kampf-Sieg im Krampf-Derby

Umkämpftes Derby am 11. Oktober 2026 in Köln: Luka Lochoshvili (1. FC Köln) im Zweikampf gegen Isac Lidberg (Borussia Mönchengladbach).

Copyright: IMAGO/Maximilian Koch

Umkämpftes Derby am 11. Oktober 2026 in Köln: Luka Lochoshvili (1. FC Köln) im Zweikampf gegen Isac Lidberg (Borussia Mönchengladbach).

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Der 1. FC Köln traf am Sonntag im heimischen Rhein-Energie-Stadion auf Borussia Mönchengladbach. Es wurde ein hart umkämpftes Spiel.

Puuh, war das wichtig! Am Sonntagnachmittag gewann der 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:1. Es war ein Kampf-Sieg im Krampf-Derby! Auch auf den Rängen ging es hitzig zur Sache.

Für FC-Trainer René Wagner (38) bedeutet der wichtige Dreier erst einmal Ruhe! Sieben Punkte Vorsprung hat Köln jetzt vor dem Schlusslicht Gladbach. Die Fohlen warten weiter auf den ersten Zähler. Auch unter dem neuen Coach Alexander Blessin wurde es nichts.

Johannesson brachte FC in Führung

Mönchengladbachs Scally zeigte der kompletten FC-Abwehr gleich nach wenigen Minuten, was Einsatz ist. Er rannte und behauptete den Ball gleich gegen vier Kölner. FC-Keeper Marvin Schwäbe musste dann bei einem Freistoß von Sander schnell die Fäuste hochreißen.

Der FC kam dann auch etwas besser in die Partie, es blieb aber zerfahren. Sebulonsen-Abschluss wurde geblockt, El Mala zielte knapp neben das Tor. Als der 20-jährige Nationalspieler die nächste Chance vergab, musste die Werbebande dran glauben. El Mala trat wütend dagegen.

Dann wurde Bülter gefoult. Sosa legte sich den Freistoß zurecht und zirkelte den Ball rein. Lidberg klärte vor die Füße von Johannesson, der aus 20 Metern abzog und traf (26.)! Was folgte, war die erste Derby-Explosion: Johannesson rannte wild jubelnd zu den Fans, auf der FC-Bank sprangen alle auf.

Wenig später verzog Moore nur knapp. Köln wollte nachlegen, blieb aber auch hinten immer wieder anfällig. Die Gladbacher konnten nur nichts aus den Chancen, die sich boten, machen. Bis zur 39. Minute, als die FC-Spieler im kollektiven Tiefschlaf waren. Da passte bei den Kölnern gar nichts: Ball schlecht geklärt, kein Zweikampf gewonnen und vor dem Tor stand plötzlich Scally frei, der unbedrängt zum 1:1 einköpfte.

Kurz vor der Pause folgte ein weiterer Schock für den FC: Skhiri blieb nach hartem Einsteigen von Neuhaus liegen. Das sah gar nicht gut aus! Der Fuß stand nicht mehr so, wie es sein sollte. Mit einer Trage musste der Tunesier vom Platz gebracht werden. FC-Coach Wagner umarmte ihn noch kurz, bevor er in die Kabine zur Halbzeitansprache ging.

Für Skhiri kam Tom Krauß in die Partie. Der FC kehrte bissig auf den Platz zurück. Simpson-Pusey hatte die Chance auf die erneute Führung, El Mala blieb glücklos, als er einen Ball nicht richtig traf. Auch als er alleine Richtung Tor rannte, sprang nichts bei raus. Da MUSSTE er den Ball zu Bülter passen. Es wäre das 2:1 gewesen, doch El Mala blieb eigensinnig und sein Schuss wurde geblockt (56.).

Das fehlende Glück … ob es an Hennes lag? Das Maskottchen verpasste das Derby im Stadion. Der Geißbock musste im Zoo bleiben, weil nach dem Ausbruch der Vogelgrippe Quarantäneregeln greifen. An Hennes lag es aber nicht, denn El Mala hatte noch seinen Moment: In der 67. Minute hämmerte er einen sauberen Abschluss in die Maschen. 2:1!

Die Borussen protestierten noch kurz, weil es angeblich vorher ein Foul gab, war aber nicht so. Auf der Tribüne ging es dann ab, Frust entlud sich. Einige Leuchtraketen flogen aus dem Gästeblock in den Kölner Oberrang. Die Fans prügelten sich, Scheiben wurden zertreten. Die Polizei rückte erst spät an. Schiedsrichter Badstübner unterbrach die Partie kurz.

In der 78. Minute brachte Wagner Thielmann für El Mala und Schmied für Lochoshvili. Auch Rondic (für Moore) und Waldschmidt (für Maina) kamen noch auf Spielminuten. Die Fohlen drückten in der Schlussphase auf den Ausgleich. Schwäbe musste gegen Bolin parieren, Krauß blockte einen Schuss kurz vor der Linie und jubelte danach wie bei einem eigenen Tor. In der sechsminütigen Nachspielzeit war Zittern angesagt, ein Treffer fiel aber nicht mehr. Waldschmidt verpasste es, den letzten Konter zum 3:1 abzuschließen. Sein Flachschuss ging knapp am Gehäuse vorbei.

Wagner setzte zu Beginn schon einige Änderungen in der Startformation um. Hinten links spielte Borna Sosa für Gideon Mensah, im Mittelfeld Isak Johannesson für Tom Krauß. So startete der FC ins Derby: Schwäbe – Sebulonsen, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Sosa – Johannesson, Skhiri – Moore, Maina – El Mala, Bülter.

Die beiden Mittelstürmer Thijs Dallinga (Kreuzband) und Ragnar Ache (Muskelverletzung) fehlten. Zudem stand Rav van den Berg erneut nicht im Kader. Er hat sich auch eine Muskelverletzung zugezogen.