+++ LIVE +++ Köln in Hamburg im Ticker FC-Aufstellung: El Mala ist zurück in der Startelf

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Pokaltraum geplatztU19 des FC scheitert und hadert mit Schiri – kurioser Elfer

U19-Trainer Stefan Ruthenbeck (1. FC Köln) in Aktion.

Copyright: IMAGO/Jan Huebner

Trainer Stefan Ruthenbeck (U19 1. FC Köln) an der Seitenlinie. 

Der 1. FC Köln war am Samstag nicht nur beim Hamburger SV gefordert. Die U19 traf im Pokal-Achtelfinale auf Wolfsburg und die U21 musste ab 14 Uhr auswärts bei Westfalia Rhynern ran. 

Neuauflage des Halbfinales der Vorsaison! Die U19 des 1. FC Köln traf am Samstag, 19. September 2026, in der 3. Runde des DFB-Pokals auf den VfL Wolfsburg.

In der vergangenen Saison scheiterte die Mannschaft von Cheftrainer Stefan Ruthenbeck im Halbfinale knapp mit 2:3 nach Verlängerung. Und jetzt war wieder gegen die Wölfe Schluss! Der VfL siegte mit 2:1 und zog ins Viertelfinale ein.

Köln verbittert: „Strittige Schiedsrichterentscheidungen“

Es war eine ganz bittere Niederlage für die Kölner, denn die Gegentore fielen kurios. Und der FC war mit einigen Entscheidungen von Schiedsrichter Noan Jürries nicht einverstanden. Schon nach einer Minute hätte der FC in Führung gehen können, als Wolfsburgs Keeper Pernis sich den Ball fast selbst ins Tor legte. Doch angeblich hatte die Kugel die Linie nicht komplett überschritten.

Nach sechs Minuten gab es dann Elfmeter für die Gäste. Kölns Torwart Esser warf Nwachukwu einen Ball für den Abstoß zu. Als der Innenverteidiger zunächst einen Pass antäuschte, den Ball aber nicht spielte, legte er ihn sich mit der Hand nochmals zurecht. Das Problem: Er hatte den Ball zuvor schon leicht touchiert. Also gab es Strafstoß wegen Handspiels. Wolfsburgs Katz verwandelte zum 1:0. 

Die Antwort kam schnell: Nach einem Eckball staubte Erdogan zum 1:1 ab (11. Minute). Nach einem Fehler von Kölns Völp im Aufbauspiel, nutzte Peters die Chance zum 2:1 für Wolfsburg.

In den ersten 45 Minuten war Köln eigentlich spielbestimmend, konnte aber keine weiteren Treffer erzielen. Im zweiten Abschnitt wurde es teils hitzig. Es gab Rudelbildungen auf dem Platz und später eine Rote Karte gegen die Kölner Bank (88. Minute). Tore fielen keine mehr. So war der Pokaltraum der Kölner nach siebenminütiger Nachspielzeit geplatzt. Aus im Achtelfinale!

Auf Instagram hieß es vom FC: „Gegen einen unangenehmen Gegner und strittige Schiedsrichterentscheidungen ist es unseren Young Goats nicht gelungen, zurückzukommen.“ In der ersten Runde hatte die U19 des FC beim VfL Bochum 2:1 gewonnen. Dann gab es ein 2:1 nach Verlängerung beim FC St. Pauli. 

Ab 14 Uhr ist die U21 des FC gefordert. Nach zwei Niederlagen in Folge steht das Duell bei Westfalia Rhynern an. In der Tabelle sind die Gastgeber nach neun Spieltagen Fünfter (15 Punkte). Der FC liegt auf Rang 8 mit zwölf Zählern.

Kölns Trainer Manuel Hartmann sagte vor dem Spiel: „Wir haben die vergangenen Spiele ehrlich und sachlich aufgearbeitet. Zwei Niederlagen in Folge tun weh, aber sie dürfen uns nicht in eine Haltung bringen, in der wir uns selbst bemitleiden oder die Verantwortung bei anderen suchen. Der Blick ist auf Samstag gerichtet. Es erwartet uns ein unangenehmer und körperlich präsenter Gegner. Wir müssen uns auf ein intensives Spiel einstellen, in dem wir von Beginn an wach und konkurrenzfähig sein müssen. Wir wollen unser Spiel aktiv gestalten und gleichzeitig bereit sein, die Bedingungen des Spiels anzunehmen.“

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