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„Mama wäre stinksauer“Moore verrät, woran er in Köln jetzt arbeitet

Der FC-Profi hat im Interview mit der BBC eine Schwachstelle verraten, an der er jetzt arbeitet.

Sportlich ist Mikey Moore beim 1. FC Köln schon angekommen, im Hinblick auf die deutsche Sprache steht das englische Top-Talent aber noch ganz am Anfang.

Im Gespräch mit der BBC zeigte sich der junge Profi-Fußballer kürzlich bei dem Thema selbstironisch, aber auch ehrgeizig: „Ich war nicht der Hellste in der Schule, deshalb benötige ich vielleicht eine Weile, bis ich die Sprache lerne“, scherzte Moore.

Mikey Moore über Deutschlernen: „Es ist eine sehr schwierige Sprache“

Auf Wunsch seiner Mutter will der FC-Profi das Thema aber ernst nehmen: „Meine Mama wäre stinksauer, wenn ich es nicht versuchen würde. Je mehr Stunden ich reinstecke, desto eher habe ich es irgendwann drauf.“

Für sein Leben in Köln reicht dem Offensivspieler vorerst ein bescheidenes Ziel: „Wenigstens lerne ich ein paar Wörter, damit ich mein Essen bestellen kann oder so.“

Die erste Unterrichtsstunde hat er bereits hinter sich, und sie hat Eindruck hinterlassen: „Ich kann noch keinen Satz sagen. Nur ‚Danke‘ und ‚Guten Morgen‘. Der Lehrer versuchte, mir ein paar Vokabeln und ein paar Verben beizubringen, die ich nicht einmal auf Englisch kenne. Aber ich bleibe dran.“

Schließlich sei die Sprache für ihn etwas völlig Neues. „Es ist eine sehr schwierige Sprache. Ich habe noch nie eine andere Sprache gelernt, also gewöhne ich mich hoffentlich bald daran.“

Moore betonte in dem Gespräch auch, dass sein Weg nach Deutschland eine bewusste Entscheidung war: „Ich hätte in England bleiben und vielleicht irgendwo etwas Bequemeres wählen können. Aber ich wollte mich ein bisschen aus meiner Komfortzone holen.“ Die Entscheidung für den FC sei früh gefallen: „Für mich war es ein No-Brainer.“

Ein Idol hat Moore in der Bundesliga ebenfalls. Harry Kane, inzwischen beim FC Bayern, war schon zu seiner Zeit bei den Spurs für ihn etwas Besonderes. Im November trifft Köln auf die Bayern, und Moore hat ein Ziel: „Ich werde mein Bestes geben, sein Trikot zu bekommen. Hoffentlich komme ich mit dem Trikot in der Hand zurück nach Köln.“

Auf dem Platz läuft es bereits gut. Im Derby gegen Borussia Mönchengladbach gewann Köln 2:1, und Moore feierte damit seinen ersten Sieg im FC‑Trikot. Erste Erfolge im Deutschkurs dürften bald folgen.