Malek El Mala stand gegen Schalke das erste Mal im Profikader des 1. FC Köln. Der Traum, mit seinem Bruder Said gemeinsam auf dem Platz zu stehen, muss aber noch warten.
Kein Malek-Einsatz gegen SchalkeEl-Mala-Traum muss noch warten: „Er war nervös“

Es ist der große Traum der beiden El-Mala-Brüder: einmal gemeinsam für den 1. FC Köln in einem Pflichtspiel auf dem Platz stehen. Am Samstag (24. Oktober) war die Erfüllung des Traums so nah wie noch nie – muss aber weiter auf sich warten.
Während Said El Mala (20) nach seiner FC-Ankunft im Sommer 2025 innerhalb weniger Monate oder sogar Wochen zum Star aufgestiegen ist, musste sein älterer Bruder Malek (21) in der U21 ran und sich vermehrt mit Verletzungen rumplagen.
Said El Mala: „Er war nervös“
Dass die Verantwortlichen am Geißbockheim aber nicht nur Said, sondern auch Malek sehr viel zutrauen, ist bekannt. „Er hat Qualitäten rund um die Box und ein unglaubliches Näschen für torgefährliche Räume“, sagte Geschäftsführer Thomas Kessler (40) bereits über den 21-Jährigen.
Da beim FC aktuell in Thijs Dallinga (Kreuzband), Ragnar Ache und Imad Rondic (beide Oberschenkel) alle drei Mittelstürmer im Kader ausfallen, durfte Malek, der in der laufenden Saison schon fünf Treffer in elf Regionalliga-Einsätzen erzielte, beim 0:0 gegen Schalke seine Kader-Premiere feiern.
Die Brüder kamen vor der Partie gemeinsam zur Platzbegehung auf dem Rasen im Rhein-Energie-Stadion, sprachen und lachten miteinander. „Es war ganz cool. Mama und Papa waren glücklich, er war glücklich. Das habe ich ihnen angesehen. Er war ein bisschen nervös vom Spiel, deswegen habe ich ein bisschen mit ihm gequatscht“, sagte Said nach der Partie bei Sky.
Als Wagner Said El Mala in der 80. Minute vom Feld nahm, war klar, dass der gemeinsame Traum an diesem Tag noch nicht erfüllt wird. Auch danach wurde Malek nicht eingewechselt, auf seinen ersten Profi-Einsatz muss er also ebenfalls noch warten.
Dass sein Bruder sich zwischendurch schon warmgemacht hatte, hatte Said auf dem Platz mitbekommen: „Ich habe ein, zweimal rübergeguckt. Da war er sich noch am Warmmachen, aber da war glaube ich auch noch kein Wechsel gemacht worden. Ja, seine Zeit kommt, da bin ich mir sehr sicher. Ich bin happy gewesen, dass er heute mal mit dabei war.“
Die nächste Chance könnte schon am Dienstag warten, dann spielt der FC zu Hause im DFB-Pokal gegen Union Berlin (20.45 Uhr/im EXPRESS.de-Liveticker). Ragnar Ache war zu Beginn der Woche zwar wieder teilintegriert ins Training zurückgekehrt, sein Comeback wird allerdings frühestens im Laufe des Novembers erwartet.

