Er gehörte zum Trainerteam, das den 1. FC Köln vergangene Saison zum Klassenerhalt führte. Dennoch war für einen Co-Trainer von René Wagner kein Platz mehr. Weder bei den Profis noch an anderer Stelle im Verein.
Kein Platz im KlubRettungscoach bekommt keinen neuen FC-Job

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Max Weuthen, Lukas Sinkiewicz und Armin Reutershahn gehörten vergangene Saison zum Trainerstab von René Wagner.

Er war einer der Rettungshelden des 1. FC Köln in der vergangenen Saison. Lukas Sinkiewicz gehörte unter René Wagner zum Trainerstab, der am Ende den Klassenerhalt sicherte.
Der Routinier, der selbst 76 Spiele für den FC absolviert hat, war als Co-Trainer vor allem für die Abwehrspieler verantwortlich. Thomas Kessler wollte mit ihm eine Persönlichkeit ins Team holen, „die selbst auf eine erfolgreiche Profikarriere zurückblickt und diese Erfahrung tagtäglich in die Arbeit mit der Mannschaft einbringen kann“.
Sinkiewicz wäre gerne bei den FC-Profis geblieben
Das Ziel wurde erreicht, doch nach der gelungenen Mission Klassenerhalt war Schluss für den dreifachen Nationalspieler. Während sein Co-Trainer-Kollege Armin Reutershan bleiben durfte, war für „Sinke“ im neuen Team kein Platz mehr.
Für ihn wurde Wagners Vertrauter Kevin McKenna zurückgeholt. Der Chefcoach und der Kanadier kennen sich aus Baumgart-Zeiten in Köln, Hamburg und Berlin, pflegen ein inniges Verhältnis.
McKenna war von Beginn an Wagners Wunschkandidat, zum Zeitpunkt der Amtsübernahme aber noch nicht verfügbar. Zudem rückte Evangelos Sbonias aus der U21 zu den Profis auf.
Der ursprüngliche Plan sah vor, dass Sinkiewicz seinen Posten als Co-Trainer abgibt, dafür aber eine andere Rolle im Verein erhält. Der Kölner wäre auch gerne beim FC geblieben, fühlt sich dem Verein verbunden und ist in der Region verwurzelt.
Diskutiert wurden diverse Rollen für Sinkiewicz, gepasst hat aber keine. Denn während der Ex-Verteidiger gerne im Profi-Umfeld geblieben wäre, am liebsten als Individualtrainer, sahen ihn die Verantwortlichen eher im Jugendbereich.
Das kam für den Dreifach-Papa aufgrund der Arbeitszeiten im Nachwuchs allerdings nicht infrage. Die Verhandlungen mit Thomas Kessler wurden daher am Ende ergebnislos abgebrochen. Der 40-Jährige bekommt keinen neuen Job am Geißbockheim. Das Kapitel 1. FC Köln ist für Sinkiewicz für den Moment geschlossen.
