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Auswärts-Horror geht weiterKein Derby-Mut! FC verliert unnötig in Frankfurt

Ritsu Doan (Eintracht Frankfurt) gegen Borna Sosa (1. FC Köln).

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Ritsu Doan (Eintracht Frankfurt) gegen Borna Sosa (1. FC Köln).

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Nur fünf Tage nach dem Derbysieg über Borussia Mönchengladbach musste der 1. FC Köln auswärts bei Eintracht Frankfurt ran.

Eintracht Frankfurt wartete seit März 2026 auf den ersten Heimsieg und hatte 16 Gegentore in den bisherigen fünf Saisonspielen kassiert. Der 1. FC Köln wartete seit gut einem Jahr auf den ersten Auswärtssieg. Am Freitagabend (16. Oktober 2026) trafen beide Klubs aufeinander. Nur Frankfurt durfte danach jubeln, gewann 1:0!

Normalerweise heißt es: „Never change a winning Team“ (Verändere niemals ein siegreiches Team). Doch nach dem 2:1 über Borussia Mönchengladbach sorgte FC-Trainer René Wagner (38) für eine Überraschung bei der Aufstellung. Er ließ England-Juwel Mikey Moore, zuletzt immer einer der besten Kölner, zunächst auf der Bank. Für ihn rückte Verteidiger Joel Schmied ins Team. Von Viererkette wurde auf eine Dreier-/Fünferkette umgestellt. Ein massiver Block sollte den Laden hinten dicht halten. Das gelang erneut nicht. Unter Wagner gab es kein Spiel ohne Gegentreffer. Und der FC bleibt seit dem 3. Oktober 2025 weiter auswärts ohne Sieg.

1. FC Köln hätte in Führung gehen müssen

Köln hätte früh durch Marius Bülter nach Traumpass von Borna Sosa in Führung gehen müssen, doch Atubolo bekam nach 44 Sekunden irgendwie noch die Hände hoch im Eintracht-Tor. Der FC war in der ersten Hälfte definitiv die gefährlichere Mannschaft.

Nach gut einer halben Stunde war es wieder Sosa, der die nächste Bülter-Chance vorbereitete. Dieses Mal vergab der Stürmer nach dem Freistoß wenige Meter vor dem Tor. Von den Gastgebern kam wenig mit Tempo Richtung FC-Tor.

Kurz vor der Pause hatte Said El Mala nach einem langen Solo aus der eigenen Hälfte heraus eine dicke Chance, doch sein Abschluss ging rechts neben das Tor. 7:3-Torschüsse gab es aus FC-Sicht in der ersten Halbzeit. Doch nach der Pause der Bruch.

Köln plötzlich abwartend, passiv und zunehmend wackelig. Frankfurt kam bis zur 60. Minute zu fünf Torschüssen. Da konnte sich die Mannschaft bei Schwäbe bedanken, dass es nicht rappelte. Wagner versuchte, seine fahrige und verunsicherte Mannschaft wachzurütteln. Da sich Schmied verletzte, musste ein Dreierwechsel her. Moore, Okon-Engstler und Castro-Montes kamen nach 68 Minuten rein.

Doch dann fiel nach kollektivem Tiefschlaf in der Verteidigung die Frankfurter Führung. Ebnoutalib traf nach feinem Pass von Aseko. Da schliefen Moore, Lochoshvili, und Sosa. Auch Simpson-Pusey konnte im Zentrum nichts mehr retten.

Sportchef Thomas Kesser sagte nach der Partie bei Sky: „Wir hätten uns mit einem Tor belohnen müssen. Das ist leider nicht gelungen, deswegen stehen wir mit 0:1 hier. Das war im Kollektiv ein vermeidbares Gegentor. Natürlich wollen wir nicht nur zu Hause Spiele gewinnen, wir werden daran arbeiten müssen. Heute ist es sehr ärgerlich.“

So startete der FC in Frankfurt: Schwäbe – Schmied, Simpson-Pusey, Lochoshvili – Sebulonsen, Sosa – Krauß, Johannesson – Maina, El Mala, Bülter