„Dann halte ich das für möglich“75.000 Fans! FC-Boss erklärt Stadionplan

FC-Präsident Jörn Stobbe hat eine große Vision! Er will das Rhein-Energie-Stadion auf 75.000 Plätze ausbauen lassen.

Das Thema Stadionausbau beschäftigt den 1. FC Köln schon lange. Wenn es nach Jörn Stobbe geht, sollen im Rhein-Energie-Stadion in Zukunft 75.000 Menschen Platz finden. Das verriet der FC-Präsident in einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Bei den FC-Spielen gucken viele Fans regelmäßig in die Röhre, wenn es darum geht, Eintrittskarten zu ergattern. Aktuell bietet das Stadion 50.000 Menschen Platz. „Wir lieben es, aber es ist ein bisschen in die Jahre gekommen. Und es ist ganz einfach zu klein“, so Stobbe.

Stadion-Vision: „Das könnte der Gamechanger für den 1. FC Köln sein“

Der FC-Boss, der seit einem knappen Jahr im Amt ist, denkt bewusst groß. „Wirtschaftlich macht es nur Sinn, wenn man nicht von 50 auf 55 oder 60.000 geht, sondern wirklich auf 75.000“, betonte er. Das wäre allerdings eine Mammutaufgabe mit vielen Hürden. 

Stobbe möchte sie dennoch angehen: „Es ist schon viel berechnet worden, und für mich ist nirgendwo ein Showstopper. Wenn man aber versucht, alle Bretter gleichzeitig durchzubohren, scheitert man. Man muss sie isolieren, mit den richtigen anfangen, die richtige Reihenfolge finden. Dann halte ich das für möglich.“ Ein Schritt wäre es, frühzeitig mit den Anwohnern zu sprechen, um abzuklären, welche Probleme sie beschäftigen, so Stobbe.

Zur Finanzierung eines großen Umbaus schlägt er eine Immobiliengesellschaft vor, die sich durch Crowdfunding oder einen Partner finanzieren ließe – „solange er auf Vereinsebene kein Mitspracherecht hat“, wie Stobbe deutlich macht. „Eigentümer eines modernen, solide finanzierten Stadions zu sein – das könnte der Gamechanger für den 1. FC Köln sein“, erklärt Stobbe.

Unabhängig von den Stadion-Plänen betrachtet Stobbe den Verein finanziell als gut aufgestellt. Der Klub sei solide und könne seine sportlichen Ziele auch ohne einen Investor erreichen.

Zur Personalie Said El Mala wird der FC-Präsident deutlich: „Wir würden uns riesig freuen, wenn er bleiben würde.“ Ein weiteres Jahr des Youngsters in der Domstadt wäre für alle Beteiligten „sehr, sehr gut“. Was bei einem Abgang passiert? „Dann müssen wir uns damit beschäftigen. Im Moment gehen wir davon aus, dass er bleibt.“ (red)

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