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Bester FC-ScorerDie Gründe für Mainas Aufschwung: „Selbst Kumpel war überrascht“

Linton Maina im Duell mit Kevin Diks.

Copyright: Herbert Bucco

Linton Maina durfte mit dem 1. FC Köln einen Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach feiern.

Linton Maina gehört zu den großen Gewinnern der Frühphase der Saison. Nach starker Vorbereitung hat er sich einen Stammplatz beim 1. FC Köln erkämpft. Von Trainer René Wagner gibt es dafür warme Worte.

Er ist einer der großen Gewinner des Sommers beim 1. FC Köln. Linton Maina wurde nach einer durchwachsenen Saison von vielen bereits abgeschrieben. Stattdessen startet der 27-Jährige nochmal neu durch.

Nach einer starken Vorbereitung hat er sich einen Stammplatz in der Offensive erkämpft und überzeugt in der Dreierreihe hinter dem Stürmer mit guten Leistungen. Nach fünf Ligaspielen ist er aktuell Kölns bester Scorer mit einem Treffer und zwei Vorlagen.

Maina ist bester Scorer beim FC

Das hätten ihm wohl die wenigsten zugetraut, dass er besser als Derbyheld Said El Mala oder Wunderkind Mikey Moore aus den Startlöchern kommt. Für René Wagner hat das vor allem mit Fleiß und Ehrgeiz zu tun.

„Einer seiner Freunde war überrascht, wie viele Läufe er im Sommer gemacht und wie akribisch er sich auf die Saison vorbereitet hat“, erzählt der FC-Trainer vor dem Auswärtsspiel in Frankfurt am Freitag (20.30 Uhr/im EXPRESS.de-Liveticker): „Es zeigt seine Motivation. Ich denke, es ist wichtig, sich manchmal als Spieler auch nochmal neu zu erfinden.“

Doch nicht nur offensiv wirkt Maina in vielen Situationen zwingender – wie bei seinem Treffer gegen Bremen –, sondern auch defensiv engagierter. Im Derby eilte er Sosa immer wieder zu Hilfe, wenn Not am Mann war und betrieb dadurch sehr viel Aufwand auf seiner Seite. Am Ende hatte er 10,6 Kilometer auf dem Tacho.

„Linton hat in den letzten Spielen gute Leistungen gezeigt. Er holt sich immer wieder die Bälle und wird dann auch offensiv wieder schnell gefährlich. Das macht ihn stark. Er findet gerade eine neue Phase für sich“, bestätigt Wagner.

Ein Grund für den Aufschwung ist in den Augen des Kölner Trainers auch das Vertrauen, das ihm das Trainer-Team entgegenbringt. „Linton ist ein Spieler, der sich wohlfühlen muss. Er braucht Vertrauen, das kriegt er gerade von uns“, sagt Wagner. Auch in Frankfurt dürfte der Routinier, der seit vier Jahren beim FC ist, daher wieder unumstritten gesetzt sein.

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