Aus Angst vor Fan-Wut FC trainiert vor Schalke-Endspiel unter Polizeischutz

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Timo Horn macht sich am 21. Mai 2021 unter Polizei-Aufsicht auf den Weg zum Abschlusstraining.

Köln – Als die Spieler des 1. FC Köln am Freitagnachmittag (21. Mai 2021) für das Abschlusstraining vor dem Spiel gegen Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr) aus der Kabine kamen, wurden sie von der Polizei in Empfang genommen. Training unter Polizeischutz! Die Beamten waren mit 13 Bullis samt Besatzung angerückt, um einen reibungslosen Trainingsablauf zu garantieren.

  • 1. FC Köln trainiert unter Polizeischutz
  • Klub und Polizei befürchteten Fan-Auflauf
  • Lage am Geißbockheim blieb ruhig

Die Sorge im Vorfeld war groß, der Verein rechnete am Freitag mit einem gehörigen Fan-Aufgebot am Geißbockheim. Zusätzlich zur Polizei war auch der Wachdienst Luchs mit 15 Ordnungskräften im Einsatz.

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Die Polizei rückte am 21. Mai 2021 mit einem Groß-Aufgebot zum Abschlusstraining des 1. FC Köln an.

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Polizei ruft Fans des 1. FC Köln zur Besonnenheit auf

Die Polizei in Köln hatte rund um das Endspiel gegen Schalke 04 zur Besonnenheit gemahnt. „Wir wissen, dass in der Kölner Fußballszene die Nerven blank liegen. Ich habe Verständnis für sportliche Emotionen am Saisonende“, sagte der Leitende Polizeidirektor Michael Tiemann, kündigte aber für Samstag an: „Die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten werden genau hinschauen, um drohende Auseinandersetzungen früh zu erkennen und zu unterbinden. Was für die durch das Grundgesetz geschützten Versammlungen an diesem Tag gilt, muss auch für ein zugegebenermaßen hochemotionales Fußballspiel gelten.“

Lage beim Abschlusstraining des 1. FC Köln am Geißbockheim blieb ruhig

Zumindest beim Abschlusstraining blieben Befürchtungen seitens der Polizei aus. Der mächtige Auflauf wäre nicht nötig gewesen, da sich höchstens eine Hand voll FC-Fans zum Geißbockheim verirrten. Die Lage blieb während der Einheit dementsprechend ruhig.

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Polizisten begleiten ein Golf Cart mit Ondrej Duda, Jan Thielmann, Salih Özcan und Physio Chrisitan Osebold zum Franz-Kremer-Stadion.

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So konnte Trainer Friedhelm Funkel (67) seine Mannschaft in aller Ruhe auf das Endspiel gegen den Tabellenletzten Schalke vorbereiten. Jonas Hector (30) und Sebastian Andersson (29) konnten erwartungsgemäß voll mittrainieren. „Wir wissen was auf dem Spiel steht, aber ich vertraue meiner Mannschaft voll und ganz. Wir müssen auch keinen Druck aufbauen.“

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