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Test gegen PokalsiegerYoungster köpft FC zum Sieg– Schreck um El Mala

Said El Mala beim Dribbling.

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Said El Mala sorgte für einen Schreckmoment. Doch es gab bereits eine Entwarnung.

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Der 1. FC Köln absolvierte im heimischen Rhein-Energie-Stadion die Generalprobe gegen Real Sociedad San Sebastián. Es war ein aufschlussreiches Duell mit dem spanischen Pokalsieger.

Der 1. FC Köln hat in der Vorbereitung ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Die Mannschaft von René Wagner siegte in einer verfrühten Generalprobe mit 2:1 gegen Real Sociedad San Sebastián.

Zwei Wochen vor dem Pflichtspiel-Auftakt im DFB-Pokal bei den Würzburger Kickers wartete mit dem spanischen Pokalsieger der wohl schwerste Testspiel-Gegner der Vorbereitung. Wagner war dann auch „sehr zufrieden: Ich glaube, die Kombination von den beiden Spielen gestern und heute hat viele Sachen gezeigt, die wir sehen wollen.“

Maina sorgt für Kölner Blitzstart

Einen ersten Vorgeschmack gab es bereits am Freitagabend. Dort absolvierten die Kölner und die Basken im Franz-Kremer-Stadion eine Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit, die vorab nicht kommuniziert worden war. Der FC gewann verdientermaßen durch Tore von Luca Waldschmidt (75.) und Marius Bülter (83.) mit 2:0.

Beim offiziellen Duell im Rhein-Energie-Stadion vor 37.000 Fans erwischte der FC einen echten Blitzstart. Denn die Wagner-Elf ging nach einem kapitalen Abwehrbock der spanischen Gäste bereits nach fünf Minuten in Führung.

Nach einem langen Ball von Johannesson profitierte Linton Maina von einer zu kurz geratenen Rückgabe von Herrera, umkurvte den Keper und schob mühelos zum 1:0 ein. Wenig später hatte Said El Mala, der heftig vom BVB umworben wird, bereits das 2:0 auf dem Fuß. Sein Schlenzer ins lange Eck wurde aber noch entscheidend zur Ecke abgefälscht.

Doch statt die Führung auszubauen, schlugen die Basken mit der ersten Chance zurück. Dabei legte sich der FC das Ei selbst ins Nest – und zwar mit einer echten Slapstick-Aktion. Nach einem Ball in den Sechzehner schoss Simpson-Pusey Nebenmann Lochoshvili ein, der die Kugel daraufhin ins eigene Tor stolperte (10.).

Danach war ein kleiner Bruch im Spiel, es plätscherte so vor sich hin. Der FC hatte vor der Pause nur noch eine dicke Chance. Doch Bülter legte freistehend noch mal quer auf den gedeckten Ache, statt selbst draufzuhalten. Somit ging es mit einem verdienten in die Kabinen.

Zur Pause tauschte Coach Wagner dann zweimal. Für den wackligen Neuzugang Mensah, der bei seiner FC-Premiere noch ordentlich Luft nach oben hatte, kam Youngster Jonathan Friemel. Julian Pauli kam für David Fürst, der einen guten Eindruck hinterließ. Wagner stellte damit auf Dreierkette um, erstmals in der Vorbereitung. Der FC kam dann auch schwungvoll aus der Kabine, konnte sich aber nach zwei guten Aktionen nicht belohnen.

In der 62. Minute gab es dann eine Schrecksekunde. Superstar El Mala blieb nach einem Sprint liegen, nachdem er sich einige Minuten zuvor schon kurz am Oberschenkel behandeln lassen musste. Der Offensivspieler verließ kurz danach auch den Platz, konnte aber augenscheinlich wieder normal gehen, sah also mehr nach einer Vorsichtsmaßnahme aus.

Sein früherer Trainer bei Viktoria Köln, der als MagentaSport-Experte dabei war, gab nach dem Spiel Entwarnung: El Mala habe ihm berichtet, dass er nach 60 Minuten Krämpfe hatte. „Das ist mir noch nie passiert“, sagte der FC-Star demnach seinem Ex-Coach.

Youngster Yacobi nickt zum Sieg ein

Wenig später hatte der FC Glück, dass er das Spiel nicht zu zehnt beenden musste. Nachdem Krauß in Halbzeit eins bereits die Gelbe Karte gesehen hatte, hätte er nach einem taktischen Foul bei einem Konter vom Platz fliegen müssen. Wusste er selbst und bedankte sich anschließend bei Schiedsrichter Tom Bauer. 

Im Elf-gegen-Elf setzte der FC dann hinten raus noch den Lucky Punch. Dafür zeichneten sich zwei Youngster verantwortlich. Nach herrlicher Vorlage von Afri Akumu, der an der Toraus-Linie zum Tänzchen bat, nickte der gerade erst eingewechselte Nilas Yacobi zum 2:1 ein (78.). Neuzugang Heskey hätte noch auf 3:1 stellen müssen, schoss aber nach feinem Solo freistehend vorbei. 

Doch auch so reichte es zum zweiten Sieg im zweiten Test gegen das Team von Ex-Bundesliga-Trainer Pellegrino Matarazzo. Nach den gelungenen Spielen hat die Mannschaft Sonntag und Montag frei. „Wir sind, glaube ich, auf einem guten Weg. Wer das Hertha-Spiel gesehen hat, jetzt im Vergleich zu gestern und heute, hat nochmal einen deutlichen Schritt gesehen. Und genau auf dem Weg wollen wir weitergehen“, so Wagner.

Linton Maina trifft zum 1:0.
Doppel-Test gegen San Sebastián
Maina und ein Youngster: FC gewinnt auch zweites Duell