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„Hat etwas mit ihm gemacht“El Mala geht mit DFB-Schub ins Derby

Der 1. FC Köln trifft auf Borussia Mönchengladbach. Said El Mala soll dabei zum Derby-Trumpf werden. Der Shootingstar kommt auf jeden Fall mit jeder Menge Rückenwind von seinen ersten Länderspiel-Erfahrungen.

Er ist für Sonntag bis in die Haarspitzen motiviert. Said El Mala brennt nach seinen Länderspiel-Erfahrungen auf das Derby gegen Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 15.30 Uhr). Nicht nur, weil er in der Jugend bei den Fohlen aussortiert wurde, sondern auch, weil er mit dem 1. FC Köln noch kein einziges Derby gewonnen hat.

Das soll sich am Sonntag im Rhein-Energie-Stadion ändern, auch dank DFB-Schub. „Die Erfahrung, jetzt zweimal gespielt zu haben, hat schon etwas mit ihm gemacht“, sagt René Wagner über seinen Schützling: „Er hat gespürt, wie schön es ist, für das eigene Land zu spielen. Er kam mit viel Stolz und natürlich mit super vielen Erfahrungen zurück.“

El Mala: neuer Trainer, neue Reize

Auch wenn in seinen beiden ersten Einsätzen gegen Serbien und Griechenland sicher nicht alles gelang, dürfte ihm die Ehre, für Deutschland zu spielen, ordentlich Rückenwind für die kommenden Wochen verleihen.

Dazu konnte er auch wertvolle Trainingserfahrungen sammeln, indem er sich mit den besten Spielern Deutschlands messen konnte. „Das Schöne ist, dass viele der Dinge, die er noch in seiner Lernkurve hat, auch jetzt bei der Nationalmannschaft eingefordert werden“, sagt Wagner. El Mala habe gesehen, „was für Spielertypen er neben sich hat, was für Qualitäten da sind, und wo er vielleicht noch ein bisschen Puffer hat“.

Themen sind unter anderem die Rückwärtsbewegung, Konsequenz in der Defensivarbeit und die Zweikampfführung in der eigenen Hälfte. Das bekommt er jetzt auch in der Nationalmannschaft auf höherem Niveau zu spüren. Dort schaut Jürgen Klopp ganz genau hin, wer seinen Ansprüchen in den nächsten Jahren genügt.

Heißt für El Mala: Er muss weiter kontinuierlich an seinen Schwächen arbeiten, um auch beim DFB mithalten zu können. „Neuer Trainer, neue Reize. Ich glaube, das macht ihn besser als Spieler, und wir können die Phase bei der Nationalmannschaft für ihn nutzen, um an Themen weiterzuarbeiten“, sagt Wagner.

Am Sonntag soll er gemeinsam mit Mikey Moore in der Offensive wirbeln. Der junge Engländer brennt ebenfalls auf sein erstes Derby in Deutschland, nachdem er in Schottland schon die besondere Atmosphäre schnuppern durfte.

In der vergangenen Saison spielte er das legendäre Old Firm in Schottland. In den Duellen der Rangers gegen Celtic traf er sogar zweimal. „Ich habe mit ihm gesprochen. Er freut sich auf das Spiel. Wir erwarten von ihm, dass er seine Qualität auf den Platz bringt“, sagt Wagner.