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Verstorbene FC-LegendeLeo Wilden auf Kölner Nordfriedhof beigesetzt

Leo Wildens Beerdigung auf dem Kölner Nordfriedhof

Copyright: Martina Goyert

Die Trauergemeinde, darunter Karl-Heinz Thielen (4.v.l.), bei Leo Wildens Beerdigung am 16. Mai 2022 auf dem Kölner Nordfriedhof

Aktualisiert:

Eineinhalb Wochen nach seinem Tod wurde Leo Wilden, zweifacher Deutscher Meister mit dem 1. FC Köln, auf dem Nordfriedhof beerdigt.

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Ein FC-Meister hat seine letzte Ruhe gefunden. Leo Wilden (†85) wurde am Montagvormittag (16. Mai 2022) auf dem Kölner Nordfriedhof beigesetzt.

Der frühere Abwehrspieler war am 5. Mai 2022 nach langjähriger Krankheit verstorben. Nun erwiesen ihm seine Familienangehörigen, Weggefährten wie Karl-Heinz Thielen (82) und Wolfang Weber (77) sowie Klub-Vertreter Erich Rutemöller (77) die letzte Ehre.

Leo Wilden „gehört zur ersten Garde des 1. FC Köln“

Thielen, seit der gemeinsamen FC-Zeit eng mit Wilden befreundet, würdigte die Vereins-Legende gegenüber EXPRESS.de: „Von den Erfolgen und seiner Qualität her, gehört er zur ersten Garde des 1. FC Köln.“

Von 1958 bis 1966 trug Wilden mehr als 300-mal das Trikot mit dem Geißbock auf der Brust, war zudem 15-facher Nationalspieler. „Er gehörte zu der Generation, die den Verein auch international bekannt gemacht hat, hat damals als Mittelläufer unsere Abwehr zusammengehalten und war gerade in Eins-gegen-eins-Duellen hervorragend“, so Wolfgang Weber, der ihn als FC-Abwehrchef ablöste.

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Nach seiner Fußballer-Karriere hatte Wilden mit seinem Tabak- und Lotto-Geschäft in der Luxemburger Straße (eins von vier in Köln) weiterhin Kult-Status bei vielen FC-Fans – schließlich stand er selbst hinter der Theke.

Seine Laufbahn begonnen hatte er einst beim VfL Köln 1899. In Weidenpesch. Und dort ist Wilden nun auch wieder angekommen. Der FC wird seinen zweifachen Meister (1962 und 1964) niemals vergessen.

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