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„Er hing sehr am FC“ Köln in großer Trauer: Klub-Legende Leo Wilden (†85) ist tot

Leo Wilden hält einen Wimpel des 1. FC Köln in die Kamera.

Ex-FC-Spieler Leo Wilden, hier am 30. April 2012, ist im Alter von 85 Jahren in Köln verstorben.

Leo Wilden, Klub-Legende des 1. FC Köln, ist am Donnerstag im Alter von 85 Jahren verstorben. Mit dem FC gewann Wilden zweimal die deutsche Meisterschaft.

Der 1. FC Köln trauert um eine Klub-Ikone: Wie die Geißböcke bekannt gaben, ist Leo Wilden am Donnerstagmorgen (5. Mai 2022) im Alter von 85 Jahren verstorben. Der frühere Abwehrspieler war einer der prägendsten Akteure der FC-Historie.

Wilden lief für Köln zwischen 1958 und 1966 in 316 Partien auf, erzielte dabei fünf Tore. Mit dem FC feierte er 1962 und 1964 die deutsche Meisterschaft – es waren die ersten beiden Titel des Vereins.

„Von den Erfolgen und seiner Qualität her gehört er zur ersten Garde des 1. FC Köln“, sagt Wildens ehemaliger Mitspieler und langjähriger Freund Karl-Heinz Thielen (82) gegenüber EXPRESS.de. „Besonders stolz war Leo auf seine WM-Teilnahme, davon hat er immer wieder erzählt.“ Mit der deutschen Nationalmannschaft war der Defensivspezialist bei der Weltmeisterschaft 1962 in Chile dabei.

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1. FC Köln trauert um Vereins-Legende Leo Wilden

FC-Weltmeister Wolfgang Overath (78) erinnert sich gerne an die gemeinsame Zeit in Köln zurück. „Damals, als wir noch Manndeckung gespielt haben, war er überragend. Die Position war wie gemalt für ihn. Er war ein großer Kämpfer, sehr ehrgeizig, hatte aber gerade für die jungen Spieler auch ein offenes Ohr“, lobt Overath im Gespräch mit EXPRESS.de und ergänzt: „Er hing sehr am FC.“

Auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere, die er beim Rheinland-Rivalen Bayer Leverkusen ausklingen ließ, blieb Wilden seinem FC stets treu. Von 1995 bis 2010 wirkte er als Mitglied im Sport- und Vereinsbeirat des Klubs. Nebenbei betrieb Wilden mehrere Büdchen in Köln. Natürlich war er weiter regelmäßig Gast bei den Heimspielen seines Herzensvereins.

Karl-Heinz Thielen: „Ich behalte Leo als Vollblut-Fußballer in Erinnerung“

Doch in den vergangenen hatte der gebürtige Kölner mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, die Erinnerung verblasste. Am Donnerstag schlief Wilden friedlich ein, wie es von seiner Familie heißt.

Thielen sagt: „Ich behalte Leo als Vollblut-Fußballer in Erinnerung. Auf dem Platz war er unerbittlich, daneben ein ganz feiner Kerl. Wir sind während unserer aktiven Zeit über das Angeln zu Freunden geworden. Jedes Wochenende vor Zehntausenden Menschen im Stadion – da hat uns die Ruhe gutgetan.“

Auch Wolfgang Weber (77), der Wilden einst als FC-Abwehrchef ablöste, ist hörbar mitgenommen, als er am Telefon von dessen Tod erfuhr, sagt gegenüber EXPRESS.de: „Das ist ein großer Verlust für den FC. Leo war ein richtiger kölscher Junge, der die Zeit, in der unser FC groß geworden ist, mitgeprägt hat. Er gehörte zu der Generation, die den Verein auch international bekannt gemacht hat, hat damals als Mittelläufer unsere Abwehr zusammengehalten und war gerade in Eins-gegen-eins-Duellen hervorragend.“

Der 1. FC Köln will „Leo Wilden stets ein ehrendes Andenken bewahren“ und plant, am Samstag (7. Mai 2022) gegen den VfL Wolfsburg mit Trauerflor aufzulaufen. Zudem soll es einen Ehrenapplaus geben. (kos/tsc/mze)

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