FC-Mitgliederversammlung Wichtige Satzungsänderung – FC-Ikone Konopka neu in Klub-Gremium

1.FC Köln, LanxessArena, Mitgliederversammlung, Harald Konopka gratuliert Susanne Metzler zum Einzug in den Mitgliederrat (1. FC Köln), 06.11.2021, Bild: Herbert Bucco Herbert Bucco

Harald Konopka und Susanne Metzler gratulieren sich gegenseitig zur Wahl in den Mitgliederrat.

Der 1. FC Köln hat zum zweiten Mal 2021 eine Mitgliederversammlung abgehalten – hier das Protokoll der Jahreshauptversammlung zum Nachlesen...

Köln. Am Samstag (6. November 2021) veranstaltete der 1. FC Köln bereits die zweite Mitgliederversammlung des Jahres – im Juni wurde die für 2020 virtuell nachgeholt. Zur kölschen Uhrzeit um 11.11 Uhr stieg in der LANXESS-Arena die reguläre Jahreshauptversammlung 2021.

Die Höhepunkte des Tages im Überblick: Zuerst betonten sowohl der Vorstand als auch im Laufe des Tages noch viele andere Redner, wie wichtig der zeitnahe Bau eines neuen Leistungszentrums ist. Präsident Werner Wolf (65): „Wir werden uns nicht aus unserer Heimatstadt vertreiben lassen. Wir werden dafür kämpfen. Wenn wir gemeinsam die Stimme erheben, werden wir auch erhört“. Sein klarer Appell an die Politik: „Liebe Frau Reker, liebe Grüne, liebe CDU, liebe VOLT, es ist an der Zeit, ein Zeichen zu setzen und Euren Worten Taten folgen zu lassen!“

Zudem wurde eine zentrale Satzungsänderung mit deutlicher Mehrheit (92 %) beschlossen: Fortan dürfen Anteilsverkäufe über einem Prozent nur noch unter Zustimmung der Mitglieder vorgenommen werden. Bisher hätte der Vorstand dies bis zu 25 % allein entscheiden können.

Zuletzt stand dann die Neuwahl des Mitgliederrats an: Deutlicher Sieg für Double-Held Harald Konopka (68)! Es wurden zudem wieder alle 15 Posten besetzt, zuletzt waren vier Plätze offen geblieben.

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Lesen Sie hier das Protokoll zur FC-Jahreshauptversammlung 2021 nach...


18.36 Uhr: Die Versammlung ist offiziell beendet.

18.32 Uhr: Es folgt noch die Danksagung von Wolf. Damit neigt sich die Veranstaltung nun dem Ende zu, es trudelt langsam aus...

18.30 Uhr: Als letzter hat nun FC-Präsident Werner Wolf das Wort: „Ein großes Dankeschön für den fairen Umgang in 99 Prozent der Fälle. Ich hätte mir allerdings gewünscht, ein paar mehr von euch heute hier in der Halle zu sehen. Demokratie ist mühsam, aber wenn wir sie wollen, müssen wir sie auch machen.“

18.28 Uhr: Kley dankt abschließend allen Beteiligten und hebt insbesondere die Gebärdendolmetscher, die heute rund um die Uhr im Einsatz waren, hervor.

18.26 Uhr: In der allgemeinen Aussprache gibt es lediglich eine Wortmeldung zur schwachen Außendarstellung des FC in Südkorea.

18.23 Uhr: Auch dieser Antrag wurde mit 91,29 % der Stimmen abgelehnt.

18.20 Uhr: Ein weiterer Antrag liegt vor: Es geht um eine zukünftige Urwahl des jeweiligen Vorstands, die zunächst noch per Briefwahl aller Mitglieder mit über 50 % der Stimmen bestätigt werden soll. Laut Vizepräsident Wettich würde allein das zu Kosten von über 80.000 Euro führen.

18.18 Uhr: Der Antrag wurde mit 84,34 % der Stimmen angenommen. Nun ist der Vorstand gefordert!

18.16 Uhr: Es wird noch über einen sonstigen Antrag abgestimmt. Rolf Schoroth will den Vorstand dazu auffordern, sich beim DFB für deutliche Zeichen bei der WM 2022 in Qatar einzusetzen. Dazu kämen neben einer Nichtteilnahme der ganzen Mannschaft auch das öffentlichkeitswirksame Aussetzen einzelner Staff-Mitglieder in Frage.

18.11 Uhr: Nicht dabei sind damit: Detlef Buschheuer, Mark Fauler, Axel Zimmermann, Christian Künstler, Thomas Klein, Stephan Schondey, Tobias Franzgrote-vom Brocke und Wolfgang Gommersbach.

18.08 Uhr: Es wurden somit alle 15 Posten besetzt. Die meisten Stimmen (über 81 %) erhielt FC-Ikone Harald Konopka, es folgen Josef Derkum (71 %) und Ho-Yeon Kim (70 %).

18.06 Uhr: Gewählt wurden: Fabian Schwab, Walther Boecker, Josef Derkum, Fritz Guckuk, Frank Hauser, Johannes Hochstein, Christian Hoheisel, Ho-Yeon Kim, Harald Konopka, Frank Leifer, Robin Loew-Albrecht, Susanne Metzler, Michael Trippel (Stadionsprecher), Mario Valentino, Benjamin Vrijdaghs.

18.04 Uhr: Kley setzt erneut zur Verkündung an.

18.02 Uhr: So zieht sich die Veranstaltung...

18.00 Uhr: Ursprünglich kündigte Kley fünf Minuten an, inzwischen wird seit nunmehr über zehn Minuten auf die Ergebnisse der Wahl gewartet. Bisher funktionierte technisch das Meiste reibungslos – was ist da los?

17.55 Uhr: In der Halle läuft derweil bunte kölsche Musik, wie bereits den ganzen Tag über. Die Ermüdung vieler Teilnehmer wird dennoch zunehmend sichtbarer. Beinahe sieben Stunden läuft die Mitgliederversammlung inzwischen. Da verbessern zusätzliche Wartezeiten wie aktuell natürlich nicht unbedingt die Laune.

17.50 Uhr: Es sind doch noch ein paar Minuten Geduld gefordert. Die (An)Spannung wird dadurch natürlich nicht kleiner.

17.48 Uhr: Gleich wird Kley die Ergebnisse verkünden...

17.42 Uhr: Die Mitgliederratswahl läuft.

17.39 Uhr: Kley erläutert den Wahlvorgang, gleich geht es los. Einer der lange erwarteten Höhepunkte des Tages steht an... 

17.37 Uhr: Frank Hauser, der zuletzt im für Bündnis'90 Die Grünen im Stadtrat saß, habe sich dort mit der Vertretung der Interessen des FC zusehends allein gefühlt. Deshalb kandidiere er jetzt stattdessen für den Mitgliederrat. 

17.35 Uhr: Axel Zimmermann unterstreicht auf Rückfrage noch einmal seine Kritik an Kollektivstrafen. Die letzte BGH-Entscheidung hierzu sei „Schwachsinn“: „Man muss den Einzelfall prüfen und Täter identifizieren.“

17.32 Uhr: Nun wird Christian Künstlers Online-Autorenschaft hinterfragt, der dort immer wieder harsch Verantwortlich des FC kritisiert. Dies halte er für nicht verwerflich, da es keine Beleidigungen gegeben habe.

17.29 Uhr: Josef Derkum, von Heyer zuvor namentlich erwähnt, schießt zurück: Er stehe grundsätzlich für Dialog. Die Verfolgung von Straftaten sei allerdings Aufgabe der zuständigen Behörden. Heyer könne dies ja für seine Funktion im Dunstkreis des FC Schalke 04 mitnehmen.

17.27 Uhr: Susanne Metzler, bei der Zeitrage ausdrücklich angesprochen, wehrt diese souverän ab: Zwischen ihrem Arbeitsort Brüssel und Köln seien es lediglich zwei Fahrtstunden, zudem wohne ihre Mutter in Bonn.

17.23 Uhr: Nun wird erfragt, inwiefern die Kandidaten, das Ehrenamt zeitlich darstellen können.

17.21 Uhr: Zuerst gibt es von Jörg Heyer harsche Kritik an verschiedenen Mitgliedern des aktuellen Rats, insbesondere den Fan-Beauftragen. Aus dem Publikum wird lautstark gebuht.

17.19 Uhr: Es beginnt die Fragerunde.

17.18 Uhr: Axel Zimmermann stellt den Ausbau des Geißbockheims in den Vordergrund, ist nebenbei allerdings selbst im Kreisvorstand der CDU engagiert. Außerdem wolle er sich für die Fans und eine Stärkung des Frauenfußballs einsetzen. Der FC müsse mitgliedergeführt bleiben und das auch in den entsprechenden Prozessen umsetzen.

17.15 Uhr: Benjamin Vrijdaghs sieht seine Kernaufgabe in der Kontrolle des Vorstands. Der FC könne bei professioneller Führung auch ohne Investoren erfolgreich sein. Ihm liege zudem die aktive Fankultur am Herzen.

17.12 Uhr: Mario Valentino fordert, den Austausch mit den Mitgliedern zu stärken und deren Mitgestaltung willkommen zu heißen: „Dieser Verein gehört uns allen“. Neben Beratung und Aufsicht des Vorstands gehe es auch darum, für Werte einzutreten.

17.10 Uhr: Michael Trippel, Stadionsprecher des FC, betont zu Beginn, dass sein Name tatsächlich Trippel, nicht Tripper sei – eine Spitze gegen Versammlungsleiter Kley, dem früher am Tag dieser Lapsus unterlaufen war. Trippel will immer erreichbar sein, er wisse was die Mitglieder tatsächlich bewege.

17.08 Uhr: Stephan Schondey will insbesondere moderne, transparente Personalprozesse schaffen und optimieren. Er will die „besten Menschen für unseren Verein gewinnen“.

17.06 Uhr: Susanne Metzler wirft ihre langjährige Erfahrung in politischen Prozessen in die Wagschale. Mit dieser will sie im Sinne des FC „einen Mehrwert schaffen“, den Ausbau des Geißbockheims schaffen. Ihre Motivation: Die Kölner zurück nach Europa bringen.

17.03 Uhr: Robin Loew-Albrecht sieht sich ausdrücklich als Fan-Vertreter, komme selbst „aus der Mitte der Fans“. Der Fußball müsse demnach „bezahlbar“ bleiben, er wolle sich für die Interessen der Fans einsetzen.

17.01 Uhr: Frank Leifer findet, der „Fußball gehört den Menschen“. Er unterstützt den FC-Matchplan, der unabhängig von handelnden Personen umgesetzt werden müsse. Er zeigt sich darüber hinaus enttäuscht vom Umgang der Stadt mit dem Verein in Sachen Geißbockheim. Sein „Herzensprojekt“: Kooperation mit den regionalen Verbänden.

16.59 Uhr: Christian Künstler will den Klub ohne Investoren „professionalisieren“. Außerdem müsse der Dialog mit aktiver Fanszene und Mitgliedern ausgebaut werden. Künstler will zudem den Frauenfußball mehr in den Mittelpunkt rücken.

16.57 Uhr: Jetzt ist FC-Legende Harald Konopka dran. Er will den „respektvollen, konstruktiven Austausch aller Beteiligten forcieren“. Sein Ziel: Der FC muss ein Ausbildungsverein werden – dazu gehöre zuvorderst ein modernes Nachwuchsleistungszentrum. Außerdem müsse es dabei bleiben, dass der FC seinen Mitgliedern gehört.

16.55 Uhr: Thomas Klein hat bereits verschiedenen Gremien des FC beigewohnt, will ebenfalls mit der Bebauung der Gleueler Wiesen vorankommen. Die Investoren-Übernahme von Newcastle United sieht er als mahnendes Beispiel.

16.53 Uhr: Ho-Yeon Kim, aktueller Vorsitzender, stellt das neue Leistungszentrum, die Umsetzung des FC-Matchplans und einen investorfreien Klub in den Vordergrund: Er wolle den Begriff „Volkssport Fußball“ mit Leben fühlen und dafür mit den Mitgliedern im Austausch bleiben.

16.51 Uhr: Christian Hoheisel, stellvertretender Vorsitzender, untersützt sowohl die Satzungsänderung für Mitgliederbeteiligung bei Anteilsverkäufen als auch den FC-Matchplan. Er will weiterhin den Dialog fördern und den FC gleichermaßen fangerecht wie erfolgreich gestalten.

16.49 Uhr: Johannes Hochstein, jüngster unter den Kandidaten, stellt die Beratungs- und Kontrollfunktion in den Vordergrund. Er will aber auch für junge Mitglieder Ansprechpartner sein und die demokratische Struktur des Vereins stärken.

16.47 Uhr: Frank Hauser spricht sich ebenfalls gegen Investoren aus, will mit seiner langjährigen Gremienerfahrung dem FC „helfen“. Die Mitglieder müssten weiterhin im Vordergrund stehen.

16.45 Uhr: Fritz Guckuk sieht seine Aufgabe insbesondere im konstruktiven Austausch mit allen Beteiligten im Verein, will mit dem Mitgliederrat „etwas aufbauen“.

16.43 Uhr: Wolfgang Gommersbach stehe für Organisation und Kommunikation. Außerdem sei für ihn – auch aus persönlicher Erfahrung – die Nachwuchsabteilung besonders im Fokus.

16.41 Uhr: Tobias Franzgrote-vom Brocke hat drei Kernthemen: transparente Kommunikation, der „FC-Matchplan“ und die Vorstandswahl im kommenden Jahr. 

16.39 Uhr: Mark Fauler wirbt für einen offenen Dialog mit den Fans, sieht den Mitgliederrat als direkte Vertretung der demokratischen Basis. Auch er spricht das Geißbockheim an, kommt zum Schluss noch auf die Frauen-Abteilung zu sprechen, deren Interessen er zukünftig vertreten will. 

16.37 Uhr: Josef Derkum spricht sich ebenfalls gegen Investoren aus, will stattdessen „intern Potenziale ausschöpfen“ und fordert Transparenz von den handelnden Personen.

16.35 Uhr: Detlef Buschheuer ist nicht persönlich anwesend. Wosnitza verliest seine Rede, die sich um den Fan-Austausch dreht und Investoren beim FC eine klare Absage erteilt.

16.32 Uhr: Walther Boecker spricht ausführlich über die schwere Arbeit mit der Stadt zum neuen Leistungszentrum, fordert in Zukunft noch mehr „politischen Druck“.

16.30 Uhr: Fabian Schwab wolle insbesondere Dialogformate fördern und seine Kenntnisse aus dem IT-Bereich zu „agilen Arbeitsmethoden“ in der täglichen Arbeit einbringen.

16.29 Uhr: Zu vergeben sind 15 Posten, zuletzt wurden davon allerdings nur elf besetzt.

16.27 Uhr: Alle 23 antretenden Kandidaten haben nun zwei Minuten Zeit, sich vorzustellen. Im Anschluss folgt jeweils eine Fragerunde.

16.24 Uhr: Dem Antrag wurde mit gut 80 % der Stimmen stattgegeben. Damit geht es jetzt zur Mitgliederratswahl!

16.22 Uhr: Vizepräsident Carsten Wettich drückt deshalb jetzt aufs Gas und beantragt, die nächsten zwei Anträge von Heinen ohne Abstimmung von der Tagesordnung zu streichen. Darin hätte Heinen beispielsweise noch gefordert, den Gemeinsamen Ausschuss abzuschaffen.

16.20 Uhr: Auf der Bühne wird Heinens Idee von den Rednern – unter anderem Axel Zimmermann, der später für den Mitgliederrat kandidiert – scharf kritisiert. Und dann auch im Votum klar verneint: 91,45 Prozent sind dagegen. 

16.14 Uhr: Der nächste Vorschlag von Heinen folgt sogleich: Fortan soll der Mitgliederrat demnach verpflichtet sein, alle kandidierenden Vorstandsteams der Wahlkommission vorzuschlagen und darf diese darüber hinaus bewerten (orientiert an Schulnoten). Dafür würde er allerdings das bisherige direkte Vorschlagsrecht für ein Team verlieren.

16.11 Uhr: Der Antrag ist mit knapp 91 % der Stimmen abgelehnt.

16.07 Uhr: Die Folgerednerin zählt als Gegenargument schlichtweg vergangene (gescheiterte) Verantwortliche mit einer fußballerischen Vergangenheit auf – mit dabei unter Wolfgang Overath und Toni Schumacher. 

16.04 Uhr: Im nächsten Änderungsvorschlag fordert Ernst Heinen die Vorgabe, dass mindestens ein Vorstandsmitglied zukünftig über „außergewöhnlich hohe[n] Sachverstand“ verfügen muss. Er überschreitet seine Redezeit deutlich und beendet seinen Beitrag unter lautstarken Zwischenrufen aus dem Publikum.

16.00 Uhr: Ein erneuter Antrag auf Begrenzung der Amtsperioden wird ebenfalls abgeschmettert – 93,77 % waren dagegen.

15.57 Uhr: Der Antrag wurde mit 58 % der Stimmen abgelehnt.

15.53 Uhr: Mitgliedsrat-Vertreter Tobias Franzgrote-vom Brocke, seines Zeichens Stadion-DJ des FC, spricht sich klar gegen den Antrag aus – die 200 Euro, die er pro Spiel als Aufwandsentschädigung erhalten, beeinflussten seine Meinung in keinem Maße.  

15.50 Uhr: Gemäß des nächsten Antrags, gestellt von Detlef Brenner, dürften Mitglieder von jeglichen Organen des 1. FC Köln in Zukunft grundsätzlich keine Vergütungen des Klubs erhalten.

15.48 Uhr: Der Antrag auf Begrenzung von Amtsperioden wurde mit 92,31 % der Stimmen abgelehnt.

15.46 Uhr: Ausdrücklich wird jetzt auch kritisiert, dass bisher mehrere Antragssteller nicht vor Ort waren bzw. sind, um ihre Vorschläge zu diskutieren. Kley bietet daraufhin an, fortan keine Anträge mehr vorzustellen, bei denen dies der Fall ist – und diese stattdessen direkt abstimmen zu lassen. Nach lautem Applaus in der Halle soll im weiteren Verlauf so vorgegangen werden.

15.43 Uhr: Die Redner widersprechen der Idee des Änderungsvorschlags: Auch Stefan Müller-Römer, in der Begründung des Antrags zitiert, macht deutlich: „Eine automatische Begrenzung ist völliger Unfug.“

15.42 Uhr: Der nächste Antrag stammt von Frank Wilden: zukünftig sollen Vertreter in Vorstand, Wahlkommission oder Mitgliederrat nicht mehr als drei Amtszeiten bekleiden dürfen.

15.38 Uhr: Auch dieser Vorschlag wurde abgelehnt: 81,11 % der Abstimmenden waren dagegen.

15.37 Uhr: Nun wird eine von Torsten Tschöke eingereichte Änderung abgestimmt: Ehrenordnung und Charta sollen demnach zukünftig Teil der Satzung werden.

15.35 Uhr: Mit 79,67 % der Stimmen wurde dieser Antrag ebenfalls abgelehnt.

15.33 Uhr: Von denselben Autoren wie eben geht ein zweiter Antrag ins Votum: Statt den bisher erforderlichen 3 Prozent aller Mitglieder sollen zukünftig bereits 1.000 Unterschriften genügen, um ein Vorstands-Trio vorzuschlagen.

15.31 Uhr: Inzwischen sind übrigens 524 Mitglieder in der Halle anwesend, während 2.151 online dabei sind.

15.29 Uhr: Der Antrag wurde mit über 91 % der Stimmen abgelehnt.

15.24 Uhr: Bei den Rednern in der Halle werden die Ideen des Antrages konsequent abgelehnt. Der Mitgliederrat wirke repräsentativ für alle Mitglieder, es wäre also ein Schwächung des demokratischen Mitspracherechts. Hoheisel ergänzt: Als Aufsichtsrat des Vorstands wäre der Mitgliederrat ohne Vorschlagsrecht ein „zahnloser Tiger“.

15.20 Uhr: Nächster Diskussionspunkt: Ein Antrag auf ersatzlose Streichung des § 18.3 b) – damit hätte der Mitgliederrat fortan nicht mehr die Möglichkeit, ein Vorstandstrio vorzuschlagen.

15.15 Uhr: Der Antrag von Mews wurde mit 1.523 Stimmen (84,66 %) angenommen.

15.13 Uhr: Ho-Yeon Kim betont die „Wertegemeinschaft FC“ und fordert emotional die Annahme des Antrags, es dürfe nicht weiter relativiert werden: „Das wie eben erlebe ich seit meiner Geburt“. Präsident Wolf ruft im Namen des Vorstands ebenso dazu auf „Ja“ zu stimmen.

15.10 Uhr: Thomas Müller spricht sich stattdessen dafür aus, die Charta mit in die Satzung aufzunehmen. Sollte der Antrag angenommen werden, biete das Platz für Missbrauch, daher sei er in dieser Form „gefährlich“.

15.05 Uhr: Andreas Mews erläutert nun seinen Antrag, der in der Satzung das Bekenntnis gegen jegliche Diskriminierung und den Einsatz für Menschenrechte stärken soll. Außerdem soll eine sich darauf beziehende Möglichkeit zum Vereinsausschluss eingeführt werden. Mews: „Es gilt, ganz klar Haltung zu beweisen und diese zu vertreten. Eine solche Satzungsänderung muss zwingend mit Leben gefüllt werden. Dieser Antrag kann nur der Anfang sein.“

14.59 Uhr: Als Nächstes wird ein Antrag des Mitglieds Rüdiger Thormann abgestimmt. Im Kern geht es darum, dass Mitgliederversammlungen in Zukunft grundsätzlich in hybrider Form organisiert werden sollen. Mit etwa 77 Prozent der Stimmen wird er von den Mitgliedern abgelehnt.

14.54 Uhr: Abstimmung: Wie gewohnt ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit zur Satzungsänderung nötig, die mit 1.746 Stimmen (92,04 %) locker erreicht wurde. Lautstarker Applaus in der Halle.

14.51 Uhr: Für Diskussionen sorgt jedoch noch die enthaltene Notverkaufsklausel: Der Vorstand darf demnach unter Zustimmung des Mitgliederrats in einer wirtschaftlichen Notlage bis zu 12,5 % der Anteile veräußern.

14.48 Uhr: Auch Christian Hoheisel wirbt im Sinne des Mitgliederrates noch einmal für den Antrag. Es gehe darum „Herr im eigenen Hause“ zu bleiben.

14.44 Uhr: Von den Rednern aus Reihen der Mitglieder gibt es unter tosendem Applaus viel Zustimmung zum Antrag und dem klaren Nein zu Investoren. Kritik hagelt es dennoch: Die letzten Dialogveranstaltungen seien mehr Werbung denn Debatte gewesen, hätten sie doch erst nach Stellung des Antrags stattgefunden.

14.38 Uhr: Jetzt geht es um mögliche Investoren-Einstiege. Nach dem Antrag, ebenfalls von Vorstand und Mitgliederrat eingereicht, sollen Mitglieder bereits ab dem ersten Prozentteil über einen möglichen Anteilsverkauf entscheiden dürfen. Die Satzung des Vereins gäbe dem Vorstand momentan die Möglichkeit zu einem Verkauf von bis zu 25 Prozent der Anteile, ohne dass Mitglieder zustimmen müssten.

14.34 Uhr: Der umfassende Antrag von Vorstand und Mitgliederrat verfehlt die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit! Die Zahlen, die Kley dieses Mal ungewohnterweise nicht verliest: 1.144 Ja-Stimmen (63,84 %), 648 Nein-Stimmen (36,16 %).

14.30 Uhr: Präsident Wolf stichelt abschließend noch einmal etwas gegen Müller-Römer, jetzt wird die Satzungsänderung zur Abstimmung gegeben.

14.27 Uhr: Der stellvertretende Vorsitzende des Mitgliederrats, Christian Hoheisel kommt zu Wort: „Wir tun ein gutes Werk, wenn wir das [den Antrag von Vorstand und Mitgliederrat] hier heute als runde Sache druchgehen lassen. Mit den Einzelanträgen würde keine klare Linie geschaffen. Sie sind unsystematisch. Wir sollten in den kommenden Jahren dazu diskutieren, was können wir noch verbessern und welche Anregungen aus Reihen der Mitglieder können wir aufnehmen.“

14.23 Uhr: Der aus dem Mitgliederrat scheidende Stefan Müller-Römer spricht ebenfalls und meint: „Es macht Sinn dem Mitgliederrat diesen Sitz zu gewähren. Er ist der eigentliche Aufsichtsrat des 1. FC Köln.“

14.20 Uhr: Das stößt bei der Mitgliederinitiative „100% FC – dein Verein“ auf Widerstand: Der Beirat sei das einzige nicht von den Mitgliedern gewählte Gremium, der Sitz solle stattdessen dem Mitgliederrat zustehen.

14.17 Uhr: Unter anderem geht es um eine Änderung des Wahlverfahrens beim Mitgliederrat und der Zuständigkeiten bei den Mitgliederbeiträgen – kleine Veränderungen, nicht beispielsweise die Höhe, sollen in Zukunft auch ohne Zustimmung der Mitglieder vorgenommen werden können. Wichtigster Punkt jedoch: Mit Auflösung des Aufsichtsrates soll dessen Sitz im Gemeinsamen Ausschuss auf den Beirat des 1. FC Köln übergehen.

14.10 Uhr: Versammlungsleiter Kley führt zu den Anträgen auf Satzungsänderungen ein, nun stellt Carsten Wettich die Vorschläge von Vorstand und Mitgliederrat vor.

14.07 Uhr: Mit knapper Mehrheit (54,2 %) ist entschieden: Alle Satzungsdiskussionen (Punkt 11a) werden nun vor den Wahlen zum Mitgliederrat geführt. 

14.03 Uhr: Es wurde abgestimmt, ob die ursprüngliche Tagesordnung beibehalten werden soll: 730 Ja-Stimmen (41,38 %), 1015 (58,62 %) Nein-Stimmen! Jetzt muss geklärt werden, was genau vorgezogen werden soll.

13.59 Uhr: Die stünde als Punkt zehn eigentlich nun auf der Agenda. Jetzt fällt aber erstmal die Abstimmungs-Technik aus. Nach einigen Momenten unklaren Wartens eröffnet Kley das Votum zur Änderung der Tagesordnung erneut.

13.55 Uhr: Es wird beantragt, die Tagesordnung zu ändern: Satzungsänderungen sollen vor die Wahl des Mitgliederrats gezogen werden.

13.50 Uhr: Im Interview mit Moderatorin Jana Wosnitza meint der FC-Trainer: „Ich muss mich bedanken, dass ich hier so gut aufgenommen wurde. Ich hoffe, dass meine Beziehung ähnlich gut wird wie zu Union.“ Gegen die Eisernen steht am Sonntag (6. November) das nächste Bundesligaspiel an.

13.47 Uhr: Jetzt betritt Steffen Baumgart die Halle – Standing Ovations!

13.46 Uhr: Zu guter Letzt wird auch der Gemeinsame Ausschuss, in dem Vertreter von Mitgliederrat, Aufsichtsrat und Beirat mit dem Vorstand zusammentreffen, als Ganzes entlastet – 1.572 Stimmen bzw. 87,09 % der Teilnhemer haben sich hierfür ausgesprochen.

13.39 Uhr: Auch die Wahlkommission wird in ihrer Gesamtheit entlastet: 1.674 (94,79 %) sprachen sich hierfür aus.

13.35 Uhr: Dem Mitgliederrat wird daraufhin dann ebenfalls per Gesamtentlastung das Vertrauen ausgesprochen: 1.553 Mitglieder (85,14 % der Stimmen) geben ihr Votum in diesem Sinne ab.

13.33 Uhr: Zur Entlastung des Mitgliederrats unterläuft Kley ein peinlicher Versprecher: Aus Stadionsprecher Michael Trippel wird plötzlich Michael Tripper! Das sorgt in der Halle für Gelächter, Kley entschuldigt sich sogleich.

13.29 Uhr: Nun folgt ebendiese „Gesamtenlastung“ für Eckhard Sauren, Carsten Wettich und Werner Wolf: 88,13 % (1.581 Stimmen) der abstimmenden Mitglieder haben den FC-Vorstand entlastet. Präsident Werner Wolf: „Wir bedanken uns für das Vertrauen.“

13.25 Uhr: Außerdem wird jetzt erst noch per Votum geklärt, ob der Vrostand als Ganzes entlastet wird. Das Ergebnis: Ja, mit 88,65 % Ja-Stimmen.

13.21 Uhr: Es steht die Entlastung des Vorstandes an – Tagesordnungspunkt sechs. Warum das so lange dauert? Es wird unter Murren der anwesenden FC-Mitglieder doch noch einmal das Abstimmugs-Erklärvideo gezeigt, was laut Kley „rechtlich notwendig“ sei.

13.13 Uhr: Nach dem Appell von Victor Robertz, den „Volkssport Fußball zu erhalten“, schließt Versammlungsleiter Kley die Redeliste.

13.11 Uhr: Nun spricht Karl-Josef Krahforst: „Der FC wird hier sitefmütterlich behandelt. Das kotzt mich an.“ Dies sei ganz anders als beispielsweise in Berlin, Mainz oder Freiburg – deren Klubs Herpel zuvor als Vorbilder für erfolgreiche Arbeit mit geringen Mitteln genannt hatte.

13.07 Uhr: Die Antwort von Präsident Wolf: „Es ist bei einigen Dinge einfach nicht möglich, als Fußballklub eine hundertprozentige Transparenz hinzubekommen.“ Sonst gebe es „erhebliche kompetitive Nachteile“. Viele der Themen, die Herpel angesprochen habe, lägen längst auf dem Tisch, würden „dadurch aber nicht wahrer“.

13.05 Uhr: Insbesondere der FC-Matchplan können die Mitglieder nach wie vor nicht einsehen, weshalb vielen Mitglieder „der Glaube fehle“.

13.03 Uhr: Zuerst hat Philipp Herpel das Wort, der insgesamt von einer „mangelhaften“ Arbeit des Vorstands spricht. Seine These: „Aufwand und Ertrag stehen bei uns in keinem Verhältnis“.

13.02 Uhr: Als fünften Tagesordnungspunkt eröffnet Kley die Aussprache zu den Jahresberichten für das Geschäftsjahr 2020/21.

13.00 Uhr: Kims Schluss-Appell an den Vorstand: „Nutzt unsere Power, die wir immer wieder im Stadion zeigen, auch auf politischer Ebene. Ihr seid in letzter Zeit nahbarer geworden, entscheidet näher am Puls der Mitglieder des 1. FC Köln. Behaltet das bitte bei!“

12.58 Uhr: Die Kommunikation des Mitgliederrats mit den Mitgliedern „soll weiter ausgebaut werden“, so Kim: „Die Kritik hieran ist berechtigt.“

12.56 Uhr: Kim verurteilt unter lautem Applaus persönliche Angriffe auf Kandidaten für die Mitgliederrats-Wahl: Diese seien „inakzeptabel und verstoßen gegen die Werte des 1. FC Köln.“

12.55 Uhr: Der Mitgliederrat sieht zudem die Professionalisierung der Frauen- und Mädchenabteilung positiv. Zuletzt hatte unter anderem Top-Stürmerin Sharon Beck, israelische Nationalspielerin, ihren Vertrag verlängert.

12.53 Uhr: Kim äußert sich ebenfalls zum Thema Leistungszentrum: „Es ist unseren Augen inakzeptabel, dass wir nach sieben Jahren weiterhin hingehalten werden und zu Kompromissen gezwungen werden sollen.“

12:51 Uhr: Auch die Auswahl von Kandidaten für neue Posten, beispielsweise des Geschäftsführers Sport, laufe inzwischen deutlich besser. Dabei würden deutlich weniger Informationen nach Außen gelangen.

12.49 Uhr: Die Kommunikation mit dem Vorstand habe sich zuletzt verbessert. Allerdings: „Wir haben finanziell noch sehr harte Jahre vor uns.“

12.48 Uhr: Als nächstes spricht der Vorsitzende des Mitgliederrats, Ho-Yeon Kim.

12.46 Uhr: Lautstarken Applaus gibt es für die Einführung der 2G-Regel im Stadion. Wehrle: „Nur das Impfen kann der Weg aus der Pandemie sein. Vielen Dank für Eure Unterstützung auf diesem Weg.“

12.44 Uhr: Bisher seien schon 2.000 Karnevals-Trikots verkauft worden. Demnächst soll es außerdem einen „autofreien Spieltag“ beim FC geben.

12.42 Uhr: Wehrle erwähnt das erfolgreiche E-Sport Engagement. Außerdem lobt er das soziale Engagement des Klubs, unter anderem für die „Tafel“ und nach der Flutkatastrophe im Ahrtal.

12.39 Uhr: Der Ausbau des Geißbockheims sei dafür zentral. Steffen Baumgart habe bei seinem ersten Besuch der FC-Kabinen gesagt: „Ich weiß jetzt, was gemeint ist, wenn alle von den maroden Zuständen hier sprechen.“ Inzwischen sei in den Diskussionen um einen neuen Standort eine „Grenze erreicht“, es gebe kein „Weiter So“, macht Wehrle klar: „Wir haben das Gefühl, innerhalb der Stadtgrenzen von Köln nicht mehr willkommen zu sein.“

12.36 Uhr: Im Sommer habe es dennoch eine „sehr kritische Aufarbeitung“ der letzten Jahre gegeben. „Um uns langfristig als Mitglieder-Verein ohne Investoren in der Bundesliga zu etablieren, müssen wir auf allen Ebenen im Klub Mehrwerte schaffen.“

12.34 Uhr: Jetzt geht es noch mal ums Sportliche: Dank gelte allen, die den FC in der Bundesliga gehalten haben – unter anderem Friedhelm Funkel. Aber Wehrle zollt auch dem Frauen-Team Respekt, die inzwischen ebenfalls wieder Bundesliga spielen.

12.32 Uhr: Nach der Verlängerung mit den beiden Sponsoren REWE und Ford sei der FC in diesem Bereich „richtig gut aufgestellt“.

12.30 Uhr: Der Geschäftsführer weiter: „Niemand präsentiert gerne solchen Zahlen.“ Er dankt ausdrücklich auch allen Mitgliedern, Dauerkarteninhabern und Partnern, der „FC-Familie“ für den Zusammenhalt und die Unterstützung: „Das macht uns in Deutschland, in ganz Europa, keiner so schnell nach.“

12.27 Uhr: Dennoch gilt laut Wehrle: „Wir müssen den Gürtel weiter eng schnallen.“ Die Liquidität sei allerdings mindestens bis zum 30. Juni 2022 gesichert.

12.25 Uhr: Insgesamt sei die Entwicklung nach der corona-geprägten Saison 2020/21 positiv, das Eigenkapital „stabil“.

12.23 Uhr: Geschäftsführer Alexander Wehrle hat nun das Wort. Er präsentiert die (Corona-)Zahlen des Klubs.

12.22 Uhr: Es gibt tosenden Applaus für den gesamten Staff des 1. FC Köln.

12.20 Uhr: Sauren zur Verpflichtung eines neuen Geschäftsführer Sport: „Wir sind auf einem guten Weg. Es bleibt bei unserm Ziel vor Weihnachten den neuen Verantwortlichen zu präsentieren.“ Der Vorstand dankt in diesem Zusammenhang Jörg Jakobs, der mit seiner Arbeit diese längere Übergangsphase ermöglicht habe.

12.18 Uhr: 20-25 Millionen Euro seien im Sommer über Transfers erlöst worden – auf der Ausgabenseite hätten insgesamt nur knapp 500.000 Euro gestanden. Das Ergebnis laut Sauren: „Toller und erfolgreicher Fußball.“

12.16 Uhr: Vorstand Eckhard Sauren dankt in seiner Rede zuerst der Mannschaft und Trainer Steffen Baumgart, die gleich auch auftreten sollen, für den starken Saisonstart.

12.14 Uhr: Wolf werde bei diesem Thema „nicht nachlassen“ und beendet seine Rede unter lautem Beifall der Anwesenden.

12.13 Uhr: Und weiter: „Es gibt Forderungen, dass die Oberbürgermeisterin aus dem Beirat
zurücktreten sollte.“ Dafür erntete der Präsident lautstarken Applaus.
„Ein klarer Appell an die Politik: Liebe Frau Reker, liebe Grüne, liebe
CDU, liebe VOLT, es ist an der Zeit, ein Zeichen zu setzen und Euren
Worten Taten folgen zu lassen!“

12.12 Uhr: Wolfs Appell: „Wir werden uns nicht aus unserer Heimatstadt vertreiben lassen. Wir werden dafür kämpfen. Wenn wir gemeinsam die Stimme erheben, werden wir auch erhört.“

12.10 Uhr: „Es gibt keinen anderen Platz als da, wo wir schon sind – am Geißbockheim!“ wird der FC-Präsident deutlich. Grund: Die Planung müsste völlig neu begonnen werden, das seien mindestens sieben Jahre bis Baustart.

12.08 Uhr: Aus Klub-Sicht sei die Rechtslage klar, eigentlich könne mit einem Bau begonnen werden – auch wenn noch eine Entscheidung des Oberverwaltungsgericht Münster aussteht. Die Stadt biete jetzt eine Alternative in Marsdorf an, die laut Wolf „nicht in Frage kommt“. Die anwesenden Mitglieder applaudieren.

12.05 Uhr: Jetzt ein strittiges Thema: Geißbockheim. Es geht um ein neues Leistungszentrum für den FC auf den Gleueler Wiesen, bei dem es laut Wolf wegen der Stadt „überhaupt nicht vorangeht“.

12.02 Uhr: Auch Teil dessen: Nachhaltigkeit. 2021 wirtschafte der FC erstmals klimaneutral, sei einer der Branchen-Vorreiter in dieser Richtung. Zu den Kernbereichen der Veränderung gehören nachhaltiger Merchandise und E-Mobilität. 

12.00 Uhr: Der Präsident dankt auch dem Mitgliederrat für das ehrenamtliche Engagement und spricht jetzt über den FC-Matchplan, den strategischen Vorhaben des Klubs.

11.58 Uhr: Insgesamt werden heute sechs Anträge des Vorstands auf Satzungsänderung von den Mitgliedern abgestimmt. Es soll laut Wolf heute und in Zukunft eine „kontroverse“, aber „faire“ Debatte um die Zukunft des Vereins sein.

11.56 Uhr: Unter anderem soll deshalb heute später eine Satzungsänderung abgestimmt werden. Demnach müssten Mitglieder bereits ab dem ersten Prozentteil einem möglichen Anteilsverkaufs zustimmen.

11.54 Uhr: Die Botschaft des Vorstands: „Wir wollen, dass der 1. FC Köln dauerhaft ein Verein bleibt, der euch Mitgliedern gehört.“ Es solle dazu noch mehr Dialogangebote geben, wie bereits die Diskussionsrunde im September zum Thema Investoren.

11.53 Uhr: Man könne sich „jedoch keine Sekunde ausruhen“, in den nächsten Jahren müssten 73 Millionen Umsatzverluste durch Corona  aufgeholt werden. 

11.51 Uhr: Er bedankt sich bei Trainer Steffen Baumgart und der Kölner Mannschaft für „Einen Saisonstart, der Spaß und Mut macht“.

FC-Präsident Werner Wolf auf der Jahreshauptversammlung am 6. November 2021 in der Lanxess-Arena.

FC-Präsident Werner Wolf auf der Jahreshauptversammlung am 6. November 2021 in der Lanxess-Arena.

11.51 Uhr: Den Start macht FC-Präsident Werner Wolf. Er heißt alle Teilnehmenden herzlich willkommen.

11.50 Uhr: Vorstand und Geschäftsführung werden nun ihre Jahresberichte präsentieren.

11.48 Uhr: Anwesend sind 434 Mitglieder in der Halle, 1455 sind virtuell zugeschaltet – 83.810 wären eigentlich stimmberechtigt.

11.46 Uhr: Tagesordnungspunkt zwei steht an: Die ordnungsgemäße Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Beschlussfähigkeit werden festgestellt.

11.44 Uhr: Versammlungsleiter Kley verabschiedet Nicole Bender, Engelbert Fassbender und Stefan Müller-Römer. Die drei werden nach langjährigem Engagement heute nicht mehr für den Mitgliederrat kandidieren.

11.42 Uhr: Es werden Anekdoten ausgetauscht. Als Belohnung gab es damals eine Reise nach Togo (Westafrika). Vor allem die Rückfahrt war turbulent: Statt per Flugzeug ging es am Ende mit dem Zug zurück nach Deutschland – im bitterkalten Winter. Allerdings wohl mit ausreichend Alkohol.

11.40 Uhr: Die nächste Ehrung folgt sogleich: Vor 40 Jahren, 1981, wurde der 1. FC Köln im Finale gegen den FC St. Pauli Deutscher Amateurmeister. Erich Rutemöller, inzwischen beratend für den Vorstand tätig, ist stellvertretend für die damalige Mannschaft auf der Bühne.

11.35 Uhr: Kley verkündet Dr. Bodo Josts Ernennung zum Ehrenmitglied des FC. Jost hatte sich über lange Jahre als Justiziar und Mitglied diverser Gremien, unter anderem des Ehrenrates, um den Verein verdient gemacht.

11.33 Uhr: Nun werden die Jubilare von Präsident Werner Wolf geehrt.

11.30 Uhr: Alle Anwesenden erheben sich in Gedenken an die verstorbenen Mitglieder.

11.28 Uhr: Dieses sollte jetzt noch einmal ausführlich getestet werden – wurde es aber eigentlich schon vor Beginn der Veranstaltung. Mehrere Mitglieder weisen Kley darauf lautstark hin. Unter lautem Applaus der Anwesenden sieht der Versammlungsleiter daraufhin von einer erneuten Durchführung ab.

11.24 Uhr: Kley erläutert ausführlich das Abstimmungsverfahren – von zu Hause und vor Ort.

11.22 Uhr: Bei der Verlesung der Fomalia betont auch Versammlungsleiter Kley noch einmal, dass online teilnehmende Mitglieder ausschließlich Stimmrecht haben! Wortbeiträge und Anträge können nur in der Halle abgehalten werden.

11.20 Uhr: Erstmals steigt diese heute als Hybrid-Veranstaltung. In der Lanxess-Arena haben sich bisher allerdings nur einige hundert Mitglieder eingefunden, gerechnet wurde mit bis zu 3000.

11.18 Uhr: Geleitet wird die Mitgliederversammlung wie zuletzt auch von Dr. Karl-Ludwig Kley. 

11.15 Uhr: Sport1-Moderatorin Jana Wosnitza begleitet heute die Veranstaltung. 

11.11 Uhr: Die Jahreshauptversammlung des 1. FC Köln 2021 startet wie gewohnt mit der FC-Hymne, begleitet von Stefan Knittler & Band.

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