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Trotz Hertha-AbstiegssorgenDardai gönnt FC-Star Selke ein Tor: „Dann können wir ein Bier trinken“

Cheftrainer Pal Dardai von Hertha BSC (M) wechselt Davie Selke (2.v.r.) gegen Per Skjelbred (l)  ein.

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Arbeiteten zusammen bei Hertha BSC: Pal Dardai (l.) und Davie Selke am 21. April 2019.

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Davie Selke spielt mit dem 1. FC Köln am Freitag gegen seinen Ex-Klub Hertha BSC. Trainer Pal Dardai gönnt dem Ex-Berliner sogar ein Tor, aber nur unter einer Bedingung. Danach könne man „ein Bier trinken gehen“.

Bei kommenden FC-Gegner Hertha BSC (Freitag, 20.30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf EXPRESS.de) war er im Winter nicht mehr gewollt, der Hauptstadtklub wollte Davie Selke (28) loswerden, wie Steffen Baumgart (51) am Mittwoch (10. Mai 2023) verriet.

Der FC schlug zu, lotste den Stürmer ablösefrei ans Geißbockheim. Wenn es nach dem heutigen Interims-Hertha-Trainer Pal Dardai (47) geht, wäre Selke noch heute bei der Alten Dame.

Pal Dardai über Davie Selke: „Darf man nie unterschätzen“

„Davie und ich – das hat vom ersten Moment funktioniert. Er hat bei mir immer gut gespielt. Er ist einer, der immer alles gibt“, schwärmte Dardai vom FC-Stürmer.

Unter dem Ungar schoss Selke 19 Tore in 74 Einsätzen, bereitetet weitere 14 Treffer vor. In seinem letzten halben Jahr in Berlin unter Ex-Coach Sandro Schwarz (44) traf er allerdings nur noch ein einziges Mal, die Hertha war froh, Selke von der Gehaltsliste streichen zu können.

In Köln scheint der ehemalige U-Nationalspieler seinen Torriecher wiedergefunden zu haben, erzielte mit seinem Doppelpack in Leverkusen seine FC-Tore drei und vier.

Nummer fünf gönnt ihm Dardai sogar am Freitag gegen den Tabellenletzten, stellt dafür aber eine Bedingung: „Er soll ein Tor gegen uns schießen, aber wir gewinnen 2:1.“ Damit könne der 47-Jährige ganz gut leben: „Dann können wir danach ein Bier trinken. Davie darf man nie unterschätzen.“

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Selke selber freut sich auf die Partie gegen seinen alten Arbeitgeber, drückt dem Hauptstadtklub auch die Daumen – außer in den 90 Minuten am Freitagabend!

„Das wird schon ein besonderes Spiel. Ich gucke natürlich auch immer nach Berlin. Bei uns wird ja nicht mehr allzu viel passieren tabellarisch. Es ist komisch, wenn ich sage, dass sie es noch schaffen und wir spielen noch gegen sie“, sagte Selke. (tsc)

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