Gegen Bayer Leverkusen vor 46.100 Zuschauern? 1. FC Köln kommt voller Hütte im Derby immer näher

Schlussjubel des 1. FC Köln vor den Fans der Südkurve.

Der 1. FC Köln jubelte zuletzt wie hier beim 3:1 über Hertha BSC Berlin am 15. August 2021 vor der bestuhlten Südkurve. Gegen Fürth gibt es wieder Stehplätze im Rhein-Energie-Stadion.

Der 1. FC Köln hofft, möglichst bald wieder das Rhein-Energie-Stadion komplett füllen zu können. Die nächste Corona-Schutzverordnung könnte ein weiterer Schritt sein. Gegen Bayer Leverkusen dürften 46.100 Zuschauer im Stadion zugelassen werden.

Köln. Auch der 1. FC Köln kommt einer Vollauslastung seines Stadions offenbar ein gutes Stück näher. Im Zuge der nächsten Corona-Schutzverordnung, die ab dem 6. Oktober 2021 in Kraft treten müsste, wird eine neue Regelung für Sportveranstaltungen kommen.

Demnach dürften dann spätestens zum Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen am 24. Oktober 2021 wieder 100 Prozent der Sitzplätze besetzt werden und 50 Prozent der Stehplätze – damit könnten dann insgesamt 46.100 Zuschauer ins Rhein-Energie-Stadion.

Alexander Wehrle hofft auf volle Auslastung des Rhein-Energie-Stadions

Im Kölner Stadt-Anzeiger wollte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (46) das nicht kommentieren, sagte aber: „Jeder Schritt in Richtung 100 Prozent Auslastung ist für uns ein guter. Dennoch wünschen wir uns natürlich, dass auch NRW wie bereits Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen eine vollständige Auslastung der Stadien ermöglicht.“

EXPRESS erfuhr: Beim 1. FC Köln weiß man um die Pläne, wirklich Verständnis für die neue Regelung gibt es aber nicht. Schließlich dürfen bei der Partie gegen Fürth 8000 Stehplätze besetzt werden, die Dauerkarten sind wieder aktiviert und es gibt keine Unterscheidung zwischen den einzelnen Kategorien. Die Bedenken des Gesundheitsamts richteten sich eher auf die An- und Abreise sowie auf die Situation an den Einlassstellen. Die konnte der 1. FC Köln ausräumen.

Stehplatz-Kontingentierung trifft ärmere und jüngere Stadionbesucher

Jetzt aber sollen dann die Hälfte der Stehplätze leer bleiben, was vor allem wieder die sozial schwächeren und auch die jüngeren Zuschauer träfe, die im Zuge der Pandemie ja ohnehin schon am stärksten betroffen waren. Zudem blieben dann die Ultras wieder außen vor, die erst wieder im Stadion für Stimmung sorgen wollen, wenn sie vollzählig ins Stadion zurückkehren können.

Derzeit pausieren rund 15 Prozent der Stehplatz-Dauerkarten-Inhaber. Es gibt Gedankenspiele, dass diejenigen, die keinen Stehplatz bekommen können, vom 1. FC Köln einen Sitzplatz angeboten bekommen. (ach)

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