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NHL-Finale Anfang geglückt: Colorado siegt mit Nico Sturm trotz Tampa-Bay-Doppelschlag

Die Spieler der Colorado Avalanche stehen auf dem Eis und liegen sich in der Armen.

Die Spieler der Colorado Avalanche feiern das Siegtor in der Overtime in der Nacht zum 16. Juni 2022.

Jetzt geht es um alles! Das NHL-Finale hat begonnen. Nico Sturm könnte als fünfter Deutscher den Stanley Cup gewinnen. Der Anfang ist immerhin schon gelungen.

Die Colorado Avalanche und ihr deutscher Eishockey-Profi Nico Sturm (27) haben in der Nacht zu Donnerstag (16. Juni 2022) einen perfekten Start in die NHL-Finalserie hingelegt. Das Team aus Denver besiegte Titelverteidiger Tampa Bay Lightning mit 4:3 nach Verlängerung und ging in der Best-Of-Seven-Serie um den Stanley Cup mit 1:0 in Führung.

Für die Entscheidung sorgte der in Österreich geborene Schwede Andre Burakovsky (27) in der zweiten Minute der Overtime. „Es fühlt sich großartig an“, sagte Burakovsky: „Wir hatten im zweiten Drittel einen kleinen Nervenzusammenbruch, aber ich denke, wir haben uns im dritten wieder erholt.“ Der 27 Jahre alte Sturm, der als fünfter Deutscher die begehrteste Eishockey-Trophäe der Welt gewinnen kann, stand siebeneinhalb Minuten auf dem Eis.

Colorado kann Doppelschlag in der Verlängerung kontern

Colorado führte 3:1, ehe die Lightning im zweiten Abschnitt mit zwei Treffern binnen 48 Sekunden ausglichen. Nach einem torlosen Schlussdrittel traf dann Burakovsky nach 83 Sekunden der Verlängerung. „Ich denke, wir haben uns das ganze Spiel wirklich durchgekämpft“, sagte er.

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Die Avalanche, die sich in den Play-offs gegen die Nashville Predators (4:0), die St. Louis Blues (4:2) und die Edmonton Oilers mit Leon Draisaitl (4:0) durchgesetzt hatten, stehen zum dritten Mal im NHL-Finale. 1996 und 2001 holten sie jeweils den Titel.

Sturm, der vor drei Monaten von Minnesota Wild nach Denver transferiert wurde, greift unterdessen als achter Deutscher nach dem Stanley Cup. 26 Jahre nach Uwe Krupp (56), der den Titel 1996 mit Colorado gewann, könnte er in dessen Fußstapfen treten. Nach Krupp waren 2011 Dennis Seidenberg (40) mit den Boston Bruins, Tom Kühnhackl (30) 2016 und 2017 jeweils mit den Pittsburgh Penguins und Philipp Grubauer (30) 2018 mit den Washington Capitals erfolgreich.

Wegen Ukraine-Krieg: Stanley Cup kommt nicht nach Russland

Der Stanley Cup kommt in diesem Sommer wegen des Krieges nicht nach Russland – egal, wer die Final-Serie in der NHL gewinnt. Normalerweise darf jeder Spieler des siegreichen Teams die Trophäe für einen Tag in seinem Heimatort ausstellen, auch im Ausland. Für die insgesamt vier russischen Profis, die in den Kadern der Tampa Bay Lightning und der Colorado Avalanche stehen, gilt das in diesem Sommer nicht. „Wir schulden womöglich eine Reise in Zukunft, so wie wir das während der Pandemie auch taten, aber es wird nicht in diesem Sommer passieren“, sagte NHL-Boss Gary Bettmann (70) vor Anpfiff der Partie.

Russland führt in der Ukraine einen Angriffskrieg. Die Reise des Stanley Cups ist eine alte Tradition. Sollten die Avalanche den Pokal gewinnen, dürfte Nico Sturm ihn nach Augsburg bringen. Zuletzt war der Stanley Cup in Deutschland, als Philipp Grubauer ihn nach der Meisterschaft mit den Washington Capitals 2018 nach Rosenheim brachte. (dpa)

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