Die Kölner Haie bleiben in der Champions Hockey League makellos. Beim CHL-Heimspiel in Krefeld setzte sich der KEC mit 3:1 gegen den KAC Klagenfurt durch und kann schon mit den Playoffs im November planen.
Playoffs so gut wie sicher!Russel dreht auf: Haie beißen auch Klagenfurt

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Bleibt cool vor dem Tor: Haie-Center Patrick Russel markiert das 1:1.

Der vierte Streich gelingt in Krefeld! Die Kölner Haie haben sich am Samstagabend (12. September) in der Champions Hockey League auch gegen den KAC Klagenfurt durchgebissen und stehen damit bereits mehr als mit einem Bein in den Playoffs!
Das Team von Trainer Thomas Berglund gewann in der als Heimkulisse ungewohnten Krefelder „Yayla Arena“ vor 4.628 Fans mit 3:1 und feierte bereits den vierten Sieg im vierten Spiel des Turniers.
CHL-Playoffs warten: Patrick Russel dreht die Partie gegen Klagenfurt
Die aktive Fanszene boykottierte das Duell aufgrund des Austragungsorts. Für ordentlich Alarm sorgten beide Fanlager trotzdem. Ohne Juhani Tyrväinen (krank), Dominik Bokk (verletzt) und Luca Münzenberger gerieten die Kölner gegen mutige Klagenfurter zunächst in Bedrängnis.
Nach fünf Minuten verzog KAC-Verteidiger Thimo Nickl einen Schlagschuss von der blauen Linie, in der achten Minute sorgte Stürmer Raphael Herburger für die KAC-Führung nach einem abgefälschten Schuss. Haie-Schlussmann Felix Brückmann, der für Janne Juvonen ran durfte, war chancenlos.
Doch schon im Verlauf des ersten Drittels kamen die Haie immer besser ins Spiel, setzten sich zunehmend in der gegnerischen Zone fest. Kammerer scheiterte aus spitzem Winkel an KAC-Torwart Dahm. Wenig später traf der Kölner mit einem Rückhandschuss nur die Latte, bevor es in die erste Pause ging.
Aus der Kabine kamen die Haie sofort druckvoll und belohnten sich in der 24. Minute mit dem Ausgleich. Im Powerplay kam Patrick Russell im Slot an einen Rebound und legte die Scheibe an KAC-Torwart Dahm vorbei zum 1:1 ins Netz.
In der 35. Minute überstanden die Haie ein Unterzahlspiel, nachdem Jan Luca Sennhenn wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank geschickt worden war. Kurz vor der zweiten Pause drehte Russell dann die Partie: Nach einer Rettungstat von Dahms bekam der Angreifer die Scheibe im Slot wieder vor die Füße und schob den Puck aus kurzer Distanz zum 2:1 über die Linie.
Im Schlussdrittel starteten die Haie sofort wieder bissig mit einem vermeintlichen Treffer, doch Klagenfurt legte erfolgreich Einspruch ein. Wegen einer Torhüterbehinderung wurde das Tor nach 36 Sekunden aberkannt. Köln überstand anschließend eine Unterzahl und verpasste durch Sennhenn sowie im Powerplay durch Press zunächst die Vorentscheidung.
In der 58. Minute machte die erste Kölner Reihe die Sache aber klar! Nach einem intensiven Shift legte MacLeod im Slot quer auf Noebels, der die Ruhe behielt und zum 3:1 traf. Dabei blieb es: Die Haie feierten in Krefeld den vierten Sieg im vierten CHL-Spiel.
Mit dem Erfolg gelang dem KEC ein großer Schritt in Richtung K.-o.-Runde. Stolze elf Punkte nach dem vierten CHL-Spieltag dürften zur Qualifikation für das Achtelfinale im November schon reichen. Ein Verpassen ist nur noch theoretischer Natur.
Im Oktober stehen für die Haie aber erst noch zwei Vorrundenpartien auf dem Programm. Am 7. Oktober geht es gegen das dänische Team Herning Blue Fox. Eine Woche später steigt der Abschluss bei den Schweizern Genève-Servette.
