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KEC pfeift auf London und ParisHaie feiern Gala gegen den Titelverteidiger

Eine Fan-Choreo bei den Kölner Haien.

Copyright: IMAGO/Eibner

Choreo der Fans der Kölner Haie vor dem Spiel in der CHL gegen Frölunda aus Göteborg.

Die Kölner Haie haben ihr erstes Heimspiel in der CHL gegen Titelverteidiger Frölunda Göteborg mit 5:2 gewonnen. Dabei stellte der KEC auch noch einen Zuschauer-Rekord auf.

Was für ein Abend in der Lanxess-Arena! Das Heim-Debüt in der Champions Hockey League war für die Kölner Haie am Donnerstag (10. September 2026) gleich ein Rekord-Heimspiel.

Im Duell gegen Titelverteidiger Frölunda HC setzte der KEC beim furiosen 5:2-Sieg eine neue Zuschauer-Bestmarke und zeigte: Nicht nur sportlich ist der Hauptrunden-Gewinner der vergangenen DEL-Saison eine Bereicherung für den Europapokal.

Kölner Haie glänzen gegen Frölunda in der Champions Hockey League

Nach zwei Auswärtssiegen zum Start in den Wettbewerb hatten die Haie mit ihrem neuen Trainer Thomas Berglund (57) ein dickes Brett zu bohren, fanden aber speziell im finalen Drittel den richtigen Aufsatz und machten den Champion aus Göteborg mürbe.

Die Fans zeigten ihre Qualitäten schon vor Spielbeginn mit einer Gänsehaut-Choreo unter dem Leitspruch „Ich pfeif auf London und Paris, hier am Rhein habe ich mein Paradies!“. Im Spiel kamen die 18.104 Anhänger dann aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. Gleichzeitig schraubten sie den bisherigen Wettbewerbs-Rekord (14.567) deutlich nach oben.

Paradiesisch verlief schon der Spielbeginn für die Kölner: Nach wenigen Spielminuten durfte der KEC-Anhang das erste Heimtor der Saison bejubeln: Frederik Storm fälschte einen Abschluss von Jan Luca Sennhenn vor dem Tor zur 1:0-Führung ab.

Der Vorjahres-Gewinner aus Schweden zeigte aber gleich, welches Niveau in der CHL wartet: Keine Minute war gespielt, da hatte Noah Hasa per Abstauber schon wieder ausgeglichen. Ein erstes Powerplay der Gastgeber überstand Frölunda im Anschluss schadlos.

Weitere Tore fielen im ersten Abschnitt nicht, im Mittel-Drittel gaben dann wieder die Haie den Ton an. Daniel Fischbuch traf auf starke Vorarbeit von Maxi Kammerer in der 32. Minute zur erneuten Kölner Führung, die bis zur zweiten Pause Bestand hatte.

Im finalen Abschnitt erhöhte der KEC seine Führung dann sogar. Marcel Noebels baute seinen Status als bester deutscher Torschütze im Wettbewerb aus und hielt in der 45. Minute noch die Kelle in einen Schuss von Patrick Russell.

Und der Neuzugang hatte noch nicht genug, legte nur drei Minuten später nach und machte im dritten CHL-Spiel für die Haie seinen dritten Doppelpack perfekt. Mit dem Powerplay-Treffer von Noebels und der Drei-Tore-Führung war gute zehn Minuten vor Schluss schon der Deckel drauf.

Göteborg verkürzte durch Liam Dower-Nilsson in der 50. Minute auf 2:4, kam aber nicht weiter heran. Zittern mussten die Rekord-Haie daher nicht mehr, stattdessen ließ sich der KEC vom begeisterten Anhang durch die letzten Minuten tragen und sorgte in Person von Storm in den letzten Sekunden mit einem Treffer ins leere Tor für den würdigen Schlusspunkt.

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