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„Wir bitten um Entschuldigung“Musik-Superstar sorgt für Sichteinschränkung bei Haie-Heimspiel

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Die Kölner Haie spielen am Freitagabend in der Lanxess-Arena gegen München. Der Klub warnte seine Fans jetzt vor der Partie.

Viertes DEL-Heimspiel für die Kölner Haie – allerdings mit einer Sicht-Warnung für die KEC-Fans.

Am Freitagabend (2. Oktober, 19.30 Uhr) ist der EHC Red Bull München zu Gast in der Lanxess-Arena. Nach dem ersten 60-Minuten-Sieg der Saison in Augsburg wollen die Haie jetzt nachlegen.

Kölner Haie: „Wir bitten um Entschuldigung“

Der Klub wandte sich einige Stunden vor Beginn der Partie noch mit einer Meldung an die Fans, die am Abend in die Arena kommen. „Sichteinschränkung auf den Videowürfel“, meldete der KEC.

Die Sichteinschränkung bezieht sich also nicht auf den Blick aufs Eis, sondern auf die vier großen Bildschirme unter dem Hallendach in der Lanxess-Arena. Grund ist laut Klubangaben die Konzertvorbereitung unter dem Arena-Dach.

Im Deutzer Mehrzweck-Tempel tritt am Samstag (3. Oktober) Superstar Bryan Adams mit seiner „Roll with the Punches“-Tour 2026 auf. Dafür wurde rund um den Videowürfel bereits vor dem KEC-Spiel das sogenannte „Rigging“, also das Anbringen und Sichern von Lasten wie Scheinwerfern oder Lautsprechern an Traversen, fertiggestellt.

„Laut Arena waren diese Vorarbeiten zu keinem anderen Zeitpunkt möglich“, heißt es von den Haien weiter: „Die Basisinformationen der Spieluhr (Spiel- und Strafzeit) werden zuverlässig für alle Fans über die LED-Oberrangbande sichtbar sein. Wir bitten die Einschränkungen zu entschuldigen.“

Das Team von KEC-Trainer Thomas Berglund will nach dem Overtime-Krimi gegen Frankfurt und dem 6:4-Erfolg in Augsburg den dritten Sieg der Saison einfahren. Genau wie die Haie hat auch München jeweils zwei Siege und Niederlagen an den ersten vier Spieltagen gesammelt.

Haie-Stürmer Maxi Kammerer ist vor der Partie gewarnt: „München ist eine absolute Top-Mannschaft der Liga, ich erwarte ein Spiel auf hohem Niveau. Ich denke, dass es intensiv wird und beide Mannschaften hart arbeiten müssen, um für Punkte infragezukommen. In den vergangenen Spielen mit München war es zudem immer sehr schnell auf dem Eis – es gilt also, unsere beste Leistung abzurufen und an die Grenzen zu kommen. Wenn uns das gelingt, haben wir mit den Fans im Rücken immer die Chance auf Punkte.“