Kölner Haie reichen Eilantrag ein Bald mehr Fans in Lanxess-Arena? KEC-Boss Walter: „Absolut vertretbar“

Blick auf die leere Fan-Tribüne in der Kölner Lanxess-Arena beim KEC-Spiel gegen die Eisbären Berlin

Leere Ränge in der Lanxess-Arena – wie hier am 28. Dezember 2021 beim DEL-Spiel der Kölner Haie gegen die Eisbären Berlin. Nun hat der Klub einen Eilantrag für mehr Fans gestellt.

Die Kölner Haie wollen noch vor den nahenden Corona-Lockerungen mehr Fans in die heimische Lanxess-Arena lassen. Der DEL-Klub hat nun einen entsprechenden Eilantrag gestellt.

Die Zuschauer-Frage beschäftigt die deutschen Profi-Klubs nach wie vor, vor allem die vermeintlich „kleineren“ Sportarten haben unter den corona-bedingten Fan-Restriktionen seit Längerem enorm zu leiden. DEL-Klub Kölner Haie geht nun in die Offensive – und hat einen Eilantrag vor dem NRW-Oberverwaltungsgericht in Münster gestellt.

Ziel der Haie ist, noch vor den anstehenden Lockerungen im März mehr als die bisher erlaubten 4000 Zuschauerinnen und Zuschauer in die heimische Lanxess-Arena lassen zu dürfen. Mit dem Antrag solle erreicht werden, dass „die Coronaschutzverordnung des Landes auf ihre Rechtmäßigkeit“ überprüft wird, teilte der Klub mit.

Ab dem 4. März, das geht aus dem Beschluss des Bund-Länder-Gipfels am Mittwoch (16. Februar 2022) hervor, könnten bis zu 6000 Fans bei allerdings höchstens 60 Prozent Auslastung zu Sport-Events unter geschlossenen Dach zugelassen werden. Bis dahin allerdings absolviert das Team von Chefcoach Uwe Krupp (56) noch drei Heimspiele in der DEL: am Freitag (18. Februar, 19.30 Uhr) gegen den EHC München, zwei Tage später am Sonntag (16.30 Uhr) gegen Iserlohn sowie am darauffolgenden Dienstag (19.30 Uhr) gegen die Eisbären Berlin.

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Kölner Haie stellen Eilantrag für mehr Fans in der Lanxess-Arena

„Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Krise und den Risiken hatte und hat für uns als Haie höchste Priorität. Die Voraussetzungen in der größten Eishockey-Arena Europas mit einer Belüftung, welche ein Haie-Heimspiel mit einer Open-Air-Veranstaltung vergleichbar macht, all unsere bewährten und bewiesenermaßen erfolgreichen Maßnahmen, die nachweislich hohe Bereitschaft und Disziplin unserer Fans sowie die Entwicklung der vergangenen Wochen, die eine Überlastung des Gesundheitssystems nicht erwarten lässt, bringen uns dazu, die Verordnung prüfen zu lassen“, erklärte KEC-Geschäftsführer Philipp Walter (47). Der Haie-Boss weiter: „Die Erlaubnis von 4000 Zuschauerinnen und Zuschauern bedeutet in der Arena eine Auslastung von 21 Prozent. Wir sehen es als unsere Pflicht an, diese Vorgabe auf ihre Verhältnismäßigkeit prüfen zu lassen. Wir halten es für absolut vertretbar, deutlich mehr Fans in die Arena zu lassen.“

Walter erklärte weiter: „Während in vielen anderen Bereichen des Lebens und auch in anderen Ländern – gerade in Sportstadien – Freiheit und Selbstbestimmung zurückkehren, sehen wir uns weiterhin starken Einschränkungen ausgesetzt. Diese haben massive wirtschaftliche Folgen für uns. Als Kölner Haie erwirtschaften wir bis zu 80 Prozent unserer Umsätze am Spieltag. Auch die emotionalen Schäden der Einschränkungen sind für uns deutlich spürbar.“

Ob KEC-Kapitän Moritz Müller (35) und Kollegen allerdings schon in den nahenden Heim-Partien vor mehr Fans auflaufen dürfen, ist noch unklar. Das Münsteraner Oberverwaltungsgericht konnte am Mittwochnachmittag den Eingang des Antrags noch nicht bestätigen.

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