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Haie verlieren NRW-DerbyKEC kämpft sich zurück und geht doch leer aus

Uneinigkeiten bei den Spielern der Kölner Haie und der Iserlohn Roosters.

Copyright: IMAGO/Eibner

Die Kölner Haie müssen sich in der Liga erneut geschlagen geben.

Nach dem ersten Sieg in der regulären Spielzeit wollten die Kölner Haie gegen Iserlohn nachlegen. Doch trotz einer Aufholjagd im zweiten Drittel musste sich der KEC den Roosters mit 2:4 geschlagen geben.

Die Kölner Haie haben den nächsten Rückschlag in der DEL hinnehmen müssen. Im NRW-Derby bei den Iserlohn Roosters unterlag der KEC mit 2:4.

Dabei kämpften sich die Kölner nach einem frühen Zwei-Tore-Rückstand zwischenzeitlich zurück, konnten die Partie jedoch nicht drehen.

Kölner Haie nach 32 Sekunden im Rückstand

Beide Mannschaften waren mit Erfolgserlebnissen in die Begegnung gegangen. Iserlohn hatte zuletzt die Grizzlys Wolfsburg mit 3:2 besiegt, die Haie beim 4:2 gegen die Nürnberg Ice Tigers im fünften Ligaspiel erstmals nach regulärer Spielzeit gewonnen. Auch die Bilanz der jüngsten direkten Duelle sprach für Köln: Viermal in Folge hatte sich der KEC gegen die Roosters durchgesetzt.

Personell gab es bei den Haien zwei erfreuliche Nachrichten: Dominik Bokk feierte nach seiner Schulterverletzung, die er sich Anfang September beim CHL-Auftakt zugezogen hatte, sein Comeback. Der 19-jährige Mateu Späth gab zudem sein DEL-Debüt.

Der Start in die Partie verlief für die Gäste allerdings denkbar schlecht. Bereits nach 32 Sekunden nutzte Christian Thomas einen Wechsel der Kölner zur frühen Iserlohner Führung.

In der Folge fanden die Haie besser ins Spiel und erspielten sich erste Möglichkeiten. Insgesamt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gastgeber zunächst die gefährlicheren Abschlüsse verzeichneten. Mac Hollowell belohnte Iserlohn schließlich nach einer gelungenen Kombination mit dem Treffer zum 2:0.

Eine anschließende Rudelbildung brachte den Kölnern eine Überzahlsituation ein, da zwei Iserlohner und nur ein KEC-Spieler auf die Strafbank mussten. Die Haie erhöhten zwar den Druck, konnten das Powerplay aber nicht nutzen. So ging es mit einem 0:2-Rückstand in die erste Drittelpause.

Der zweite Abschnitt begann aus Kölner Sicht deutlich besser. Gerade einmal 33 Sekunden waren gespielt, als Jan Luca Sennhenn eine freiliegende Scheibe aufnahm und zum 1:2 im Netz versenkte.

Wegen zu vieler Spieler auf dem Eis gerieten die Roosters anschließend erneut in Unterzahl. Wieder blieb das Kölner Powerplay zunächst ohne Erfolg. Im dritten Anlauf belohnte sich der KEC dann aber für einen starken Mittelabschnitt: Maximilian Kammerer traf von der rechten Seite zum 2:2-Ausgleich.

Lange hielt die Freude allerdings nicht an. Nur rund eine Minute später brachte Julian Napravnik die Gastgeber erneut in Führung. Ihr erstes eigenes Powerplay konnten die Roosters anschließend trotz hohen Drucks nicht nutzen.

Die Haie drängten auf den erneuten Ausgleich, mussten jedoch den nächsten Gegentreffer hinnehmen. Emil Johansson stellte den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Mit einem 2:4-Rückstand ging Köln in die zweite Drittelpause.

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Klappt es bei den Kölner Haien diesmal mit dem Meistertitel?

Die Kölner Haie dominierten 2025/2026 die Hauptrunde der DEL, verpassten aber die Meisterschaft. Das soll in der neuen Saison anders werden.

Auf jeden Fall! Jetzt ist die Zeit reif für die Meisterschaft
Der KEC spielt zumindest bis zum Ende um den Titel
Nein, das Warten geht leider weiter.

Auch im Schlussabschnitt erwischten die Iserlohner den besseren Start. Die Haie hielten dagegen und arbeiteten an ihrem dritten Treffer, fanden aber keinen Weg vorbei an Roosters-Torhüter Hane.

Selbst eine weitere Überzahlsituation brachte nicht den erhofften Anschluss. Unter anderem scheiterte Gregor MacLeod mit einem gefährlichen Schuss am Iserlohner Schlussmann.

Anderthalb Minuten vor dem Ende nahm der Kölner Trainer noch eine Auszeit, doch auch die Schlussoffensive blieb ohne Erfolg. Es blieb beim 4:2 für Iserlohn. Damit verpassten die Haie nach ihrem Erfolg gegen Nürnberg den erhofften zweiten Sieg in Serie. Die bisher durchwachsene DEL-Saison setzt sich für den KEC mit einer weiteren Niederlage fort.

Sennhenn sagte nach der Partie am MagentaTV-Mikro: „Die Chancen waren da. Iserlohn hat sich in jeden Schuss geworfen. Sie haben hinten ziemlich gut gebunkert. Ich denke, da war das Glück heute nicht auf unserer Seite, dass da mal einer durchrutscht.“