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Tor-Spektakel in Straubing Haie gehen unter: Platz 6 erstmal futsch – im Januar wird's richtig happig

Torwart Justin Pogge (Kölner Haie) hält den Schuß von Ian Scheid (Straubing Tigers) mit der Brust.

Kölns Torwart Justin Pogge hält am 30. Dezember 2021 den Schuss von Straubings Ian Scheid.

Das letzte Spiel des Jahres 2021 stand für die Kölner Haie bei den Straubing Tigers an. Am 30. Dezember 2021 musste der KEC auswärts ran.

Das letzte Spiel des Jahres 2021 für die Kölner Haie: Am 30. Dezember 2021 stand die DEL-Partie bei den Straubing Tigers an.

Die Ausgangslage vor dem Duell: Köln mit 55 Punkten aus 34 Spielen auf dem sechsten Tabllenplatz, Straubing war Zehnter mit 41 Punkten aus 29 Spielen. Die Haie eigentlich Favorit, doch sie gingen am Ende baden. Es entwickelte sich zunächst aber ein offener Schlagabtausch.

Bereits in der 3. Minute schockten die Gastgeber die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp. Tim Brunnhuber gelang das 1:0. Dann nutzten die Straubinger in der 10. Minute eine 5:3-Überzahl zum 2:0 durch Mike Connolly. Die Haie bissen sich danach endlich ins Spiel. Jon Matsumoto machte in der 13. Minute das 1:2. Es sollte nicht sein einziger Treffer bleiben.

Kölner Haie: Wildes Tor-Spektakel bei den Straubing Tigers

In der 18. Minute fiel aber zunächst das 2:2 durch Alexander Oblinger, das haben die Haie wirklich fein herausgespielt. Doch kurz vor der ersten Pause das 3:2 der Gastgeber in Überzahl. Kölns Justin Pogge bekam zuvor eine Strafe wegen Spielverzögerung, Sebastian Uvira saß sie ab, dann traf erneut Connolly zum 3:2. Was für ein Offensivspektakel im ersten Drittel.

Nach der ersten Pause dann viele Strafen, eine Überzahlsituation nutzte erneut Matsumoto zum 3:3-Ausgleich in der 31. Minute. Nur wenige Sekunden später machte der Kölner seinen Hattrick perfekt: Matsumoto gelang die Kölner Führung in der 32. Minute. Das Spekatkel ging weiter: Der Ex-Kölner Jason Akeson markierte das 4:4 für Straubing in der 35. Spielminute. Straubing drehte die Partie und ging in der 37. Minute durch Brunnhuber in Führung. Feuerwerk schon vor Silvester im Eisstadion am Pulverturm in Straubing! Matsumoto sagte nach dem zweiten Drittel bei MagentaSport: „Wir müssen besser werden.“ Das klappte aber nicht so ganz. Straubing erhöhte nach 43. Minuten durch Marcel Brandt auf 6:4. Erneut Akeson stellte dann sogar mit einem Traumtor auf 7:4 (49. Minute).

Acht Minuten vor dem Ende nahm KEC-Coach Krupp schon den Torwart raus zugunsten eines Feldspielers mehr. Brachte aber nichts, nur ein weiteres Tor der Straubinger durch Kael Mouillierat. 8:4 nach 53 Minuten. Es war auch der Endstand. Die Haie rutschen aus den direkten Playoff-Plätzen und sind nun Siebter.

Kölner Haie: Im Januar 2022 geht es Schlag auf Schlag weiter

Haie-Spieler Luis Üffing sagte schon vor dem Spiel: „Wir haben in dieser Saison zweimal gegen Straubing verloren und keine gute Leistung gezeigt. Die werden auch am Donnerstag hart kommen und haben den Heimvorteil. Wir werden uns gut vorbereiten, um das Spiel diesmal für uns zu entscheiden.“ Klappte leider nicht.

Jetzt muss sich die Truppe schnell schütteln und erholen. Für die Haie steht nun nämlich ein Knallstart 2022 an: Am 2. Januar geht es daheim gegen die Adler aus Mannheim, am 3. Januar kommen dann die Piinguins aus Bremerhaven in die Lanxess-Arena. Am 5. Januar muss der KEC nach Bietigheim, am 7. Januar nach Schwenningen, am 9. Januar kommt RB München nach Köln, am 11. Januar Iserlohn. Danach stehen die beiden Derbys an: 14. Januar in Krefeld, 16. Januar daheim gegen Düsseldorf. Acht Spiele in 15 Tagen: strammes Programm im Januar...

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