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Nächste Pleite in BerlinKölner Haie kassieren späten Doppelschlag

Aktualisiert:

Drittes Halbfinalspiel in Berlin, dritte Niederlage für die Kölner Haie: Der KEC hat am Freitag erneut bei den Eisbären verloren, die nun mit einem Matchpuck in die Lanxess-Arena reisen.

Der Nervenkrimi zwischen Titelverteidiger und Hauptrundensieger geht in die ganz heiße Phase: Am Freitag (17. April 2026) entschieden die Eisbären Berlin das fünfte Duell gegen die Kölner Haie mit 5:2 für sich.

In der „Best of seven“-Serie steht es damit jetzt 3:2 für den amtierenden deutschen Meister. Die Haie kamen zweimal nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch heran, kassierten die entscheidenden Treffer erst spät im Spiel aufs leere Tor.

Eisbären Berlin holen Matchpuck gegen die Kölner Haie

Die ersten 20 Minuten verliefen noch torlos. Anders als beim vorigen Berlin-Besuch ließ sich der KEC nicht von der Kulisse beeindrucken und hielt stark dagegen. Das torlose Remis ging daher in Ordnung.

Im zweiten Abschnitt nahm das Spiel dann richtig Fahrt auf, binnen 80 Sekunden zogen die Gastgeber auf 2:0 davon, Adam Smith (25.) und Manuel Wiederer (27.) trafen für den Titelverteidiger, der den zweiten Treffer sogar in Unterzahl erzielte.

Köln war in dieser Phase komplett von der Rolle, hing in den Seilen und drohte das wohl schon vorentscheidende 0:3 zu fangen. Mitten in diese Phase hinein erzielte Playoff-Spezialist Dominik Bokk den so wichtigen Anschlusstreffer (32.) und hauchte dem KEC neues Leben ein.

Drei Minuten nach dem Start ins letzte Drittel zogen die Eisbären wieder davon, Jonas Müller düpierte dabei die Defensive, lief von links hinter dem Tor entlang, kurvte um Juvonen herum und traf wuchtig in den Winkel.

Die Haie mussten sich erst mal berappeln, im Powerplay machte es Gregor MacLeod in der 54. Minute aber noch mal spannend. In den Schlussminuten riskierte Trainer Kari Jalonen alles, nahm Torhüter Janne Juvonen vom Eis. Beide Anläufe nutzten die Eisbären allerdings zu erfolgreichen Gegenstößen, schraubten das Ergebnis durch Kirk (59.) und Noebels (60.) noch auf 5:2.

Am Montag (19.30 Uhr/MagentaSport und im Liveticker auf EXPRESS.de) können die Eisbären den Finaleinzug bereits perfekt machen. Die Haie wollen dagegen auch ihr drittes Heimspiel gewinnen, um dann im entscheidenden siebten Spiel erneut in der Lanxess-Arena den Sprung ins Endspiel zu schaffen.

„Heute ist es ärgerlich. Ich hatte lange das Gefühl, dass wir heute in Berlin gewinnen können. Wir haben es in den entscheidenden Momenten nicht geschafft, die Tore zu machen, und haben hier und da ein Geschenk verteilt“, sagte Kapitän Moritz Müller nach dem Spiel am Mikrofon von MagentaSport.

Eisbären Berlin - Kölner Haie in der Ticker-Nachlese

Eisbären Berlin - Kölner Haie 5:2 (0:0 | 2:1 |3:1)

Tore: 1:0 Smith (25.), 2:0 Wiederer (27.), 2:1 Bokk (32.), 3:1 Jonas Müller (43.), 3:2 MacLeod (54.), 4:2 Kirk (59.), 5:2 Noebels (60.)

Stand in der „Best of seven“-Serie nach Spiel vier: Kölner Haie - Eisbären Berlin 2:3


Fazit: Die Eisbären erledigen ihre Pflicht vor heimischer Kulisse, das müssen jetzt auch die Haie machen. Im Heimspiel am Montag kann Köln wieder ausgleichen, am Mittwoch würde dann die Entscheidung fallen. Doch Berlin reist nun mit einem Matchpuck in die Lanxess-Arena.

Ende 3. Drittel: Schluss in Berlin! Der KEC verliert auch sein drittes Gastspiel in der Hauptstadt und geht in der Serie mit 2:3 in Rückstand. Der Doppelschlag im zweiten Drittel kippte das Spiel auf die Seite des Titelverteidigers, der zweimalige Anschluss reichte am Ende nicht, um sich noch in die Verlängerung zu retten. In den letzten Minuten machte Berlin es dann noch deutlich.

60.: Die Frust-Szenen bei den Haien häufen sich: Auch Robin van Calster holt sich zehn Minuten wegen unsportlichen Verhaltens ab. Brady Austin kassiert außerdem zwei Minuten wegen Haltens.

60.: Aubry hakt gegen Noebels bei dessen Torjubel mit dem Schläger nach, bringt den Berliner damit zu Fall und kassiert eine Zehn-Minuten-Strafe.

60.: Auch der zweite Versuch ohne Keeper kommt den KEC teuer zu stehen: Kirk legt auf Wiederer, der spielt weiter auf Noebels. Und der drückt den Puck in die Maschen. Das ist natürlich die Entscheidung.

Tor für die Eisbären Berlin

59.: 75 Sekunden sind es noch. Die Haie nehmen ihren Torhüter erneut vom Eis, wollen irgendwie noch das Wunder schaffen.

59.: Das gibt es nicht! Kaum sind die Haie ein Feldspieler mehr, gewinnt Berlin den Puck, Kirk stürmt frei aufs Tor zu und hat natürlich überhaupt keine Mühe, ins leere Gehäuse einzuschieben.

Tor für die Eisbären Berlin

59.: Jetzt ist Juvonen vom Eis. Zwei Minuten bleiben.

58.: Noch nimmt Jalonen seinen Keeper nicht vom Eis, mit fünf gegen fünf können die Haie derzeit aber keinen großen Druck ausüben.

57.: Aktuell läuft die Zeit ohne große Ereignisse runter. Noch dreieinhalb Minuten.

55.: Jetzt stehen diesem Spiel noch fünf hochspannende Minuten bevor, irgendwann dürften die Haie wieder Goalie Juvonen vom Eis nehmen. Der verhindert hier aber erst mal ganz stark gegen Wiederer das vierte Tor.

54.: Da ist direkt der Anschlusstreffer mit einem Mann mehr! Direkt nach der Unterbrechung gewinnt Aubry das Bully, die Scheibe kommt rüber zu Gregor MacLeod, dessen nicht unhaltbarer Abschluss bei Keeper Stettmer durchrutscht.

Tor für die Kölner Haie

54.: Vikingstad muss wegen Behinderung zwei Minuten runter, danach behaken sich Jonas Müller und Louis-Marc Aubry. Jetzt müssen die Haie ihr Powerplay nutzen!

53.: Top-Chancen spielt sich Köln gerade nicht heraus. Und die Berliner lauern natürlich auf den entscheidenden Gegenstoß ins Herz der aufgerückten Haie.

52.: Jetzt muss mal wieder Berlins Schlussmann eingreifen, aber Stettmer macht bislang ein gutes Spiel und kann auch diesmal parieren.

51.: Die Gastgeber sind dem vierten Treffer und damit der Entscheidung näher als der KEC dem Anschluss. Langsam sollte hier die Schlussoffensive schon starten …

50.: Kirk schon wieder gefährlich vor dem Tor, aber Juvonen zeigt sich weiter hellwach, macht seinen Kasten am kurzen Pfosten dicht.

49.: Yannick Veilleux schließt mit dem Rücken zum Tor ab, Juvonen ist aber zur Stelle.

49.: Haie-Trainer Kari Jalonen tüftelt hinter der Bande an seiner Strategie für die Schlussphase. Vergangenen Sonntag hatte der KEC früh den Goalie vom Eis genommen und dann tatsächlich noch einmal verkürzt.

48.: Liam Kirk bricht über rechts durch und legt dann in die Mitte. Glück für die Haie, dass Marcel Noebels nicht zum Abschluss kommt.

47.: Einen Doppelschlag wie im 2. Drittel haben die Haie hier immerhin nicht kassiert, aber mehr Positives lässt sich aktuell nicht finden. Die Eisbären stehen hinten derzeit gut und lassen wenig zu.

46.: Eine Viertelstunde bleibt, im Eishockey kann da eine ganze Menge passieren. Aktuell hat Berlin das Geschehen aber erst mal im Griff.

45.: Das ist natürlich ein komplett verkorkster Start in den finalen Abschnitt. Der KEC läuft einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher und muss jetzt dringend wieder antworten.

43.: Und jetzt kassiert Köln hier die eiskalte Dusche! Jonas Müller nimmt über links Tempo auf, läuft einmal hinten um das Haie-Tor rum und schließt dann von vorne schwungvoll ab. Juvonen kommt nicht mehr ran und Berlin bejubelt das 3:1.

Tor für die Eisbären Berlin

42.: Die ersten Kölner Angriffsversuche nach der Pause sind noch zu ungenau.

41.: Das 3. Drittel läuft! Der KEC braucht hier mindestens ein Tor.

+++ In Mannheim ist Schluss, die Adler stehen durch das 4:1 im heutigen Spiel und das 4:1 in der Gesamtabrechnung im Endspiel. +++

+++ Im zweiten Halbfinale führt Mannheim 4:1 im 3. Drittel gegen München. Bleibt es dabei, stehen die Adler als erster Finalist fest. +++

Ende 2. Drittel: Der Mittel-Abschnitt ist zu Ende, mit dem 1:2 kommt der KEC dabei sogar mit einem blauen Auge davon. Mit zwei Toren binnen nicht mal anderthalb Minuten zogen die Eisbären davon, die Haie mussten sich erst mal berappeln, sind durch das Anschlusstor von Bokk aber wieder voll im Spiel. Alles offen vor dem letzten Drittel!

40.: Die Haie sind wieder komplett. Die letzte Minute im zweiten Drittel läuft.

39.: Die erste Minute hat der KEC überstanden, brenzlig wird es nur bei einem Schuss von Eder neben das Tor.

38.: Bokk hat den Schläger zu weit oben und kassiert zwei Minuten.

37.: Die Druckphase der Kölner ist jetzt erst mal wieder vorüber. Immerhin ist es jetzt aber ausgeglichen, nachdem dem KEC die Partie nach den zwei Gegentoren binnen 80 Sekunden beinahe vollends entglitten wäre.

36.: Jetzt aber die Haie im Glück! Markus Vikingstad spielt flach vor das Tor, wo Leo Pföderl knapp nicht drankommt. Gut für den KEC, dass der Playoff-Rekordtorschütze hier einen Schritt zu spät kommt.

35.: Wissmann wirft sich vor dem eigenen Tor aufs Eis und macht es Storm damit unmöglich, aus kurzer Distanz abzuschließen.

34.: Die Haie nehmen den Schwung dieses Treffers direkt mit und machen ordentlich Druck. Dieses Momentum will der KEC jetzt nutzen, um möglichst noch in den verbleibenden sechs Minuten bis zur letzten Pause auszugleichen.

32.: Die Kölner Haie sind wieder im Spiel! Louis-Marc Aubry spielt von hinter dem Tor flach auf Bokk, der die Scheibe technisch stark verwertet und blitzschnell im kurzen Eck versenkt.

Tor für die Kölner Haie

32.: MacLeod versucht sich mit dem Rücken zum Tor mal durchzuackern, kommt aber nicht mit Druck zum Abschluss.

31.: Die Eisbären sind vor heimischer Kulisse für den KEC einfach nicht zu knacken. Zum Glück ist heute das letzte Spiel der Serie in der Hauptstadt. Spiel sechs und ein eventuelles siebtes Duell finden beide in Köln statt.

30.: Juvonen ist zweimal zur Stelle und verhindert den dritten Einschlag binnen fünf Minuten! Die Haie müssen jetzt aufpassen, dass hier nicht ganz früh die Lichter ausgehen.

29.: Ein 0:2-Rückstand, hinzu kommt das Publikum, das mit diesem Doppelschlag jetzt voll im Spiel ist. Im zweiten Drittel ist es genau der Spielverlauf, den die Haie unbedingt vermeiden wollten. Jetzt gilt es, kühlen Kopf zu bewahren und irgendwie ranzukommen.

27.: Das gibt es nicht, die Eisbären treffen in Unterzahl! Manuel Wiederer fängt einen Pass von Kammerer ab, startet dann einfach selbst durch, behält vor Juvonen die Nerven und setzt dem Finnen den Shorthänder durch die Beine.

Tor für die Eisbären Berlin

26.: Eder holt sich für Halten die zwei Minuten ab. Können die Haie mit einem Mann mehr direkt kontern?

25.: Mit einem krachenden Abschluss gehen die Gastgeber in Führung. Adam Smith knallt die Scheibe aus der zweiten Reihe halbhoch auf den Kasten, über den Innenpfosten landet der Abschluss im Netz.

Tor für die Eisbären Berlin

24.: Berlin ist wieder komplett.

23.: Tyrväinen legt auf Maxi Kammerer, der hier das 1:0 auf der Kelle hat. Der Stürmer ist schon halb vorbei an Stettmer, doch der Keeper macht sich ganz lang und vereitelt gerade so mit dem Schoner. Eine Glanztat des Berliners!

22.: Die erste gute Chance haben allerdings die Berliner mit einem Mann weniger. Yannick Veilleux verpasst den Shorthander vor Juvonen.

21.: Beinstellen von Liam Kirk gegen Dominik Bokk. Es gibt die ersten zwei Minuten für die Gastgeber und damit ein erstes Haie-Powerplay.

21.: Weiter geht’s in der Hauptstadt!

Ende 1. Drittel: 20 Minuten, keine Tore – mit einem 0:0 geht es für beide Teams in die Kabinen. Die Mannschaften liefern sich hier ein offenes Duell mit Chancen auf beiden Seiten, Gelegenheiten zur Führung hatten sowohl Eisbären als auch Haie. Im Netz ist die Scheibe aber noch nicht eingeschlagen.

20.: Die letzte Minute läuft. Berlin versucht es noch mal aus der zweiten Reihe, es riecht hier aber nach einer Nullnummer zum Ende der 20 Minuten.

19.: Jetzt wird es ein erstes Mal hitzig, Juhani Tyrväinen ist natürlich mittendrin. Robin van Calster wird beim Gerangel vor dem Berliner Tor zu Boden gedrückt, die Schiedsrichter beruhigen die Gemüter schnell wieder.

18.: Jetzt mal wieder ein gefährlicher Berliner Angriff, erneut der auffällige Jonas Müller, der an Juvonen scheitert. Direkt im Gegenzug legt Bokk für Aubry ab, der aber beim Abschluss bedrängt wird.

17.: Das erste Drittel neigt sich bereits dem Ende entgegen, die Zeit läuft in dieser Spielphase recht flott runter.

16.: Der Spielverlauf kommt dem KEC entgegen. Durch die wenigen Berliner Chancen in den vergangenen Minuten und ausbleibende Aufreger abseits der Scheibe entsteht in der Uber Arena noch nicht die gefürchtete Hexenkessel-Atmosphäre.

15.: Ähnliche Szene auf der anderen Seite: Jonas Müller prüft Juvonen am ersten Pfosten, der Keeper ist zur Stelle und pariert.

14.: Bokk verlängert ein Anspiel von Aubry auf das kurze Eck, aber Stettmer lässt sich nicht auf dem falschen Fuß erwischen und pariert den Haie-Abschluss.

14.: Arbeiten können die Haie aber noch an ihrer Passquote. Den 90 Prozent der Berliner stehen 81 Prozent bei den Gästen entgegen.

13.: Köln gestaltet das Spiel ausgeglichener als am Sonntag. Damals hatten die Gastgeber ein massives Chancenplus, nun steht es zur Mitte des ersten Drittels nach Abschlüssen 9:8.

12.: Die Eisbären ziehen den Kopf noch mal aus der Schlinge. Jonas Müller schenkt die Scheibe her, wirft sich dann kurz vor seinem Kasten aber in einen Querpass und vereitelt so die Gefahr.

11.: Kaski ist wieder auf dem Eis, die Haie mussten bei diesem Unterzahlspiel mal überhaupt nicht zittern, hatten vielmehr selbst die dicke Gelegenheit.

10.: Beinahe treffen hier die Haie in Unterzahl! Moritz Müller wird plötzlich vor dem Tor freigespielt, scheitert aus kurzer Distanz aber an Keeper Jonas Stettmer.

9.: In der Hauptrunde hatten die Berliner das schlechteste Powerplay der Liga, in den Playoffs steigerten die Eisbären sich aber. Im Schnitt klingelt es bei jedem fünften Überzahlspiel im gegnerischen Kasten.

8.: Kaski holt sich für Beinstellen die erste Strafe im Spiel ab.

6.: Was sich bisher sagen lässt: Es geht in den Anfangsminuten weniger aggressiv los als beim letzten Spiel in Berlin. Vergangenen Sonntag flogen in regelmäßigem Abstand auf dem Eis die Fäuste.

5.: Fehlpass von Kaski im Aufbau, im zweiten Anlauf bekommen die Haie die Scheibe dann nur unkontrolliert weg. Beim folgenden Icing holt Köln sich aber den Puck.

4.: Vieles spielt sich bislang in der Hälfte der Haie ab. Das Spiel ist in diesen ersten Minuten aber schon recht häufig unterbrochen, das bringt die dringend benötigten Pausen, um etwas durchzuatmen. Jetzt etwa steht Berlins Eder knapp im Abseits.

3.: Die Haie sorgen jetzt vermehrt für Entlastung und geben auch mal einen ersten Abschluss ab. Auf der anderen Seite spielen aber auch die Berliner wieder gefährlich nach vorne: Jean-Sébastien Dea schlägt in aussichtsreicher Position vor dem Tor ein Luftloch, das hätte sonst ganz eng werden können.

2.: Die Haie überstehen die erste Minute, in der die Eisbären auch einen zweiten gefährlichen Abschluss auf den Kasten bringen. Juvonen ist direkt mal warmgeschossen.

1.: Berlin macht direkt Druck, Andreas Eder prüft Haie-Keeper Janne Juvonen schon nach 18 Sekunden. Unter der Woche hatte der KEC zu Hause noch die ganz frühe Führung erzielt, jetzt gilt es, die Anfangsphase unbeschadet zu überstehen.

1. Min.: Das Spiel läuft! Der KEC will sich den ersten Auswärtssieg der Serie holen und am Montag in Köln den Sack zumachen. Auf geht’s, Haie!

Die Starting-Six der Haie: Juvonen - Austin, Kaski, Bokk, Aubry, Storm


Vor dem Spiel stellt sich der von vielen Berliner Fans als rotes Tuch auserkorene Juhani Tyrväinen am Mikrofon von MagentaSport. Er erklärt: „Ich weiß, dass ich hart spiele. Sie haben auch ein paar Jungs, mit denen ich bisher schon aneinandergeraten bin. So bin ich.“

Die Verteilung der Siege aus den bisherigen vier Duellen ist schnell erzählt: Zweimal legte Berlin zu Hause vor, zweimal kam der KEC vor heimischer Kulisse zurück. Das 4:3 nach Overtime am Mittwoch war ein echter Kraftakt, im Rennen um den Titel aber extrem wichtig.

Trainer Kari Jalonen (66) setzt für das dritte Gastspiel in der Hauptstadt nun auf die stetige Entwicklung seines Teams. Der Finne sagte zum Spiel bei den Eisbären: „Es geht darum, als Team zu wachsen. Wir haben aus den Spielen etwas gezogen und wir wachsen in der Serie mehr und mehr.“

Hoffnung macht dem KEC der Blick auf die Hauptrunde: In der regulären Saisonphase gelangen zwei Siege in Berlin. An die damaligen Leistungen will Köln auf dem Weg zum Finale heute aufbauen.

Die Spieler der Kölner Haie auf dem Weg in die Lanxess-Arena.
Irrtum in TV-Übertragung
Darum spielen die Kölner Haie erst am Montag wieder